Hitzewelle: Drei bis vier Liter Wasser tÀglich empfohlen
28.05.2026 - 04:30:11 | boerse-global.deAm Donnerstag wurden in Osthessen erstmals 30 Grad geknackt. Gesundheitsbehörden schlagen Alarm â und geben konkrete Tipps, wie Sie die heiĂen Tage gesund ĂŒberstehen.
Drei bis vier Liter Wasser pro Tag
Der Körper schwitzt bei Hitze mehr. Das muss ausgeglichen werden. Die Feuerwehr Ludwigsburg empfiehlt eine tĂ€gliche Trinkmenge von drei bis vier Litern. Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz rĂ€t zu Wasser und ungesĂŒĂten Tees. Alkohol und zuckerhaltige Softdrinks sollten Sie meiden â sie belasten den Organismus zusĂ€tzlich.
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Ein aktueller Faktencheck vom Mittwoch rĂ€umt mit einem Mythos auf: Isotonische GetrĂ€nke sind im Alltag fĂŒr die meisten Menschen unnötig. Normales Wasser oder ungesĂŒĂter Tee reichen völlig aus. Und was ist mit der Temperatur? Fachleute empfehlen lauwarme oder kĂŒhle FlĂŒssigkeiten. HeiĂe GetrĂ€nke können den Kreislauf zusĂ€tzlich fordern.
Leichte Kost fĂŒr den Kreislauf
Auch das Essen beeinflusst Ihr Wohlbefinden bei Hitze. Experten raten zu leichter Kost. Schwere, fettreiche Speisen sollten Sie vermeiden â sie ĂŒberlasten das Verdauungssystem. In Frankfurt wurden am Dienstag bis zu 34 Grad gemessen. Da hat der Körper genug mit der Temperaturregulierung zu tun.
Ein verbreiteter Tipp hĂ€lt sich hartnĂ€ckig: Scharfes Essen soll durch Schwitzen kĂŒhlen. Stimmt nicht, warnen aktuelle Analysen. Chili kann den Kreislauf erheblich belasten. Auch Beta-Carotin in Lebensmitteln bietet keinen Schutz vor UV-Strahlung. Sonnencreme bleibt unverzichtbar.
Symptome erkennen, Risikogruppen schĂŒtzen
Hitzestress zeigt sich vielfĂ€ltig. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung und Ăbelkeit. In schweren FĂ€llen drohen Kreislaufprobleme. Auch psychische Folgen treten auf: Gereiztheit, KonzentrationsschwĂ€che und Schlafstörungen.
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Ministerin Stolz mahnt zu besonderer Vorsicht bei Kindern, Senioren und chronisch kranken Menschen. Verlegen Sie Anstrengungen in die kĂŒhleren Morgen- oder Abendstunden. Und ein wichtiger Tipp: Medikamente kĂŒhl lagern, sonst leidet ihre Wirksamkeit.
Kein Ende in Sicht â So kĂŒhlen Sie Ihre Wohnung
Die Hitzewelle bleibt vorerst. Das europĂ€ische Wettermodell ECMWF prognostiziert fĂŒr die erste Juniwoche drei bis vier Grad ĂŒber dem Durchschnitt. Auch der weitere Monatsverlauf fĂ€llt zu warm aus. Die DĂŒrregefahr steigt, das Niederschlagsdefizit wĂ€chst.
Richtiges LĂŒften ist jetzt entscheidend: Nur nachts oder in den frĂŒhen Morgenstunden Fenster öffnen. TagsĂŒber bleiben sie geschlossen, die Sonne muss drauĂen bleiben â mit RolllĂ€den, VorhĂ€ngen oder Jalousien. ZusĂ€tzlich helfen traditionelle Methoden: Pflanzen aufstellen oder kĂŒhlende Handgelenks- und Nackenwickel nutzen. So reduzieren Sie die Belastung im Alltag spĂŒrbar.
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