HWiNFO Beta v8.55-6115: AMD Radeon RX 7500 taucht erstmals auf
Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 19:25 Uhr | Redaktion boerse-global.deDas Hardware-Diagnosewerkzeug HWiNFO führt in seiner Beta-Version v8.55-6115 eine bisher unangekündigte Grafikkarte namens AMD Radeon RX 7500 auf. Im Änderungsprotokoll der Software wird lediglich die Modellbezeichnung erwähnt. Konkrete Spezifikationen, die genaue GPU-Konfiguration und offizielle Pläne für eine Markteinführung sind hingegen weiterhin unbekannt.
Technische Einordnung und frühere Prototypen
Als wahrscheinlichste Basis für die RX 7500 gilt in Branchenkreisen ein im 6-Nanometer-Verfahren gefertigter RDNA-3-Chip des Typs Navi 33. Dieser Grafikprozessor kommt bereits in der RX 7400 mit 28 Compute Units sowie in der RX 7600 mit 32 Compute Units zum Einsatz. Das unangekündigte Modell würde sich demnach zwischen der regulären RX 7600 und der OEM-exklusiven RX 7400 einreihen.
Auf der Plattform X verwies der Nutzer GOKForFree auf unbestätigte Prototyp-Spezifikationen. Diesen Angaben zufolge basiert die Karte auf einem Navi 33 XE mit 1.536 Stream-Prozessoren, kombiniert mit 6 GB GDDR6-Speicher an einem 96-Bit-Bus.
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Als weiteres Indiz für die Existenz einer solchen Konfiguration gilt ein Eintrag in der PCI-Datenbank, der die Device-ID 749F für Navi 33 ausweist. Entsprechender Software-Support garantiert jedoch nicht zwangsläufig einen regulären Marktstart.
Hinweise auf eine derartige Einstiegskarte kursieren bereits seit längerer Zeit. Ein entsprechender Prototyp wurde erstmals im Mai des Vorjahres gesichtet. Im Jahr 2024 gab es zudem Berichte über eine mögliche Desktop-Version der RX 7500 XT, die letztlich ohne offizielle Ankündigung blieb.
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Im Jahr 2025 folgten Spekulationen über ein kostengünstiges RDNA-3-Modell mit 1.536 Stream-Prozessoren, 6 GB GDDR6 und 96-Bit-Speicheranbindung. AMD selbst hat sich zu der RX 7500 bisher nicht geäußert; bestätigte Pläne des Herstellers liegen nicht vor.
Aktualisierungen für künftige Intel-Prozessorgenerationen
Neben dem Eintrag zur AMD-Grafikkarte erweitert dieselbe Beta-Version von HWiNFO auch die Erkennung künftiger Intel-Prozessoren. Konkret verbessert das Update die Unterstützung für Intel Nova Lake-E sowie für Razor Lake-H/HX/S. Bei Razor Lake handelt es sich um die Architektur, die auf Nova Lake folgen soll; von Intel wurde sie bislang nicht offiziell angekündigt.
Die Vorbereitung auf künftige Architekturen zeichnet sich auch in anderen Diagnosewerkzeugen ab. HWiNFO unterstützt die Plattform Razor Lake-AX bereits seit August, und die Software CPU-Z bietet in der Version 3.02 seit dieser Woche ebenfalls eine Razor-Lake-Erkennung. Bis zu einer Marktreife dieser Generation dürfte jedoch noch erhebliche Zeit vergehen: Erste Nova-Lake-S-Desktop-Chips werden erst für das erste Quartal 2027 im Handel erwartet.
