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IFS Zero: Neue KI-Plattform spart Emissionserfassung um 30%

28.05.2026 - 09:35:00 | boerse-global.de

IFS launcht mit IFS Zero ein KI-gestütztes System für das Emissionsmanagement in energieintensiven Branchen.

IFS Zero: Neue KI-Plattform spart Emissionserfassung um 30% - Foto: über boerse-global.de
IFS Zero: Neue KI-Plattform spart Emissionserfassung um 30% - Foto: über boerse-global.de

Der schwedische Softwarekonzern IFS bringt eine KI-gesteuerte Plattform für das Emissionsmanagement auf den Markt. Sie soll besonders energieintensiven Branchen helfen, ihre Klimabilanz in den Griff zu bekommen.

Am 27. Mai 2026 stellte IFS sein neues System IFS Zero vor – eine Plattform, die das Unternehmen selbst als „agentisches Emissions-Betriebssystem" bezeichnet. Entwickelt wurde die Lösung speziell für die Anforderungen asset-intensiver Industrien wie der Stahl-, Chemie- oder Fertigungsbranche. Das System erfasst, analysiert und optimiert CO2-Emissionen über alle drei Scopes hinweg – also direkte, indirekte und vorgelagerte Emissionen.

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Künstliche Intelligenz gegen das Datenchaos

Die größte Hürde im industriellen Nachhaltigkeitsreporting sind fragmentierte Datenquellen und die aufwendige manuelle Zusammenführung. Genau hier setzt die neue Plattform an. Mithilfe KI-gestützter Datenvalidierung und -zuordnung erstellt IFS Zero innerhalb weniger Wochen eine prüffähige Emissions-Baseline.

Das System reduziert den Datenerfassungsaufwand um 30 Prozent und spart Unternehmen hunderte Stunden manueller Arbeit pro Jahr. Die Automatisierung nimmt den Firmen einen Großteil der administrativen Last ab, betont der Hersteller. IFS Zero arbeitet dabei mit dem bestehenden IFS Sustainability Management-Modul zusammen und schafft so eine einheitliche Basis für die Umweltbilanz.

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Vom Reporting zur aktiven CO2-Reduktion

Die Auswirkungen könnten global spürbar sein. Laut Prognosen des Investmenthauses Generation Investment Management ließen sich durch die breite Einführung der IFS-Technologie mehr als zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen vermeiden. Die Plattform schafft die Transparenz, die Schwerindustrien brauchen, um von der reinen Berichterstattung zur aktiven Emissionsoptimierung überzugehen.

Die Markteinführung fällt mit dem Release von IFS Cloud 26R1 am 28. Mai 2026 zusammen. Dieses Update integriert Nachhaltigkeitsdaten noch tiefer in die Kernprozesse der Unternehmenssoftware. Emissionsverfolgung wird so zum festen Bestandteil industrieller Abläufe – und hilft Unternehmen, überprüfbare Dekarbonisierungsziele zu erreichen, ohne gegen immer strengere Prüfstandards zu verstoßen.

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