Intel-MacBooks obsolet: Apples Wechsel zu Apple-Silicon komplett
Veröffentlicht am: 01.09.2026 um 08:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat drei Intel-basierte MacBook-Modelle offiziell in die Liste der „obsoleten“ Geräte aufgenommen und damit den Hardware-Support eingestellt. Betroffen sind das 13-Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2017 mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen, das Retina MacBook Air aus dem Jahr 2018 sowie das 13-Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2018 mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen. Die Einstufung erfolgt nach Apples üblicher Regel, wonach Geräte sieben Jahre nach Produktionsende als obsolet gelten und nicht mehr verkauft werden.
Was der Support-Stopp für Nutzer bedeutet
Für Besitzer der drei Modelle hat die Entscheidung konkrete Folgen: Wer noch eines dieser Geräte nutzt, muss sich künftig an Drittanbieter-Reparaturdienste wenden, da Apple selbst keinen Service mehr anbietet.
Zudem sind die Geräte softwareseitig an ihre letzten unterstützten Betriebssystemversionen gebunden. Das 2017er MacBook Pro läuft maximal noch mit macOS Ventura, das 2018er MacBook Air mit macOS Sonoma, während das 2018er MacBook Pro mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen immerhin noch macOS Sequoia erhält. Damit bleiben die Geräte zwar nutzbar, erhalten aber keine neuen Betriebssystem-Generationen und langfristig auch keine Sicherheitsupdates mehr für ihre jeweils letzte Version.
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Einordnung in den größeren Plattformwechsel
Der Support-Stopp reiht sich in eine Phase ein, in der Apple sein Mac-Ökosystem konsequent auf die hauseigene Apple-Silicon-Architektur ausrichtet. Parallel zur Einstufung der Intel-Modelle als obsolet treibt Apple die Entwicklung seiner nächsten Betriebssystem-Generation voran: Am 31. August 2026 wurde die achte Entwicklerbeta von macOS 27 mit dem Beinamen „Golden Gate“ ausgeliefert (Build 26A5425a), zusammen mit den achten Betas von iOS 27, iPadOS 27, tvOS 27 und watchOS 27. Bemerkenswert dabei: macOS 27 ist zunächst ausschließlich für Geräte mit Apple-Silicon-Chips vorgesehen — ein weiteres Signal dafür, dass die Intel-Ära bei Apple endgültig zu Ende geht. Release Candidates werden laut Berichten erst nach einer für September erwarteten Apple-Veranstaltung folgen.
Zusätzlich veröffentlichte Apple am selben Tag bereits die dritten Release Candidates für macOS Tahoe 26.7 (Build 25G227) und macOS Sequoia 15.8 (Build 24H22) – ein dritter Release Candidate gilt als ungewöhnlich und deutet üblicherweise auf eine kritische Fehlerbehebung hin. In der Tahoe-Vorabversion sollen zudem versehentlich Hinweise auf noch nicht angekündigte Produkte wie einen Smart-Home-Hub und ein faltbares iPhone enthalten gewesen sein.
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Die Einstellung des Hardware-Supports für die drei Intel-MacBooks fällt somit in eine Zeit, in der Apple sein Software- und Hardware-Angebot immer stärker auf die eigene Chip-Architektur konzentriert. Wer eines der betroffenen Geräte weiterhin nutzt, sollte sich auf eingeschränkten Zugang zu neuen Funktionen und auf externe Reparaturmöglichkeiten einstellen, sofern technische Probleme auftreten.
