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iOS 27.2 Beta 2: Safari protokolliert Nutzerreaktionen auf Google-Werbung

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 15:55 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Safari protokolliert in einer iOS-Betaversion Google-Anzeigen und Nutzerreaktionen; Zweck und Übernahme in die finale Version sind offen.

Apple testet Safari-Erfassung von Google-Werbung in iOS 27.2
Moderne Glas- und Stahlfassade eines Gebäudes unter einem bewölkten Himmel. Illustration mit AI erstellt.

Apple erprobt in Testversionen seines mobilen Betriebssystems eine Funktion, mit der der Webbrowser Safari Werbeeinblendungen von Google für dessen eigene Apps gezielt registriert. Wie Fachmedien am 5. Oktober 2026 berichteten, enthält die zweite Beta-Version von iOS 27.2 speziellen Code, der Werbemaßnahmen für den Konkurrenzbrowser Google Chrome sowie die offizielle Google-App auf Google-Start- und Suchseiten erkennt und protokolliert.

JavaScript-Prüfung erfasst Nutzerinteraktionen

Für die Nachverfolgung injiziert Safari in iOS 27.2 Beta 2 laut einem Bericht vom 6. Oktober 2026 JavaScript direkt auf den entsprechenden Google-Webseiten.

Das Skript erfasst, ob Werbebanner für Chrome oder die Google-App ausgespielt werden und ob Anwender diese Einblendungen tatsächlich sehen, anklicken oder manuell schließen. Die jeweiligen Reaktionen der Nutzer werden im System als angenommen beziehungsweise akzeptiert oder als abgelehnt beziehungsweise ignoriert protokolliert.

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Zusätzlich prüft Safari nach Angaben aus weiteren Berichten vom 6. Oktober 2026, ob Nutzer zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei einem Google-Konto angemeldet sind. Auch hinterlegte App-Links und App-Store-IDs werden von der Routine kontrolliert. Ein aktives Blockieren der Werbebanner findet durch Apple demnach jedoch nicht statt; der Fokus der Implementierung liegt rein auf der technischen Erfassung und Auswertung der Werbeanzeigen.

Unklarer Zweck vor dem Hintergrund regulatorischer Prüfungen

Der genaue Zweck der Neuerung bleibt bislang offen. Ob die Datenerfassung überhaupt Einzug in die finale Version von iOS 27.2 halten wird, gilt als ungewiss. In der dritten Beta-Version von iOS 27.2 sowie in den offiziellen Versionshinweisen zur Beta von Safari 27.2 ist die Funktion nicht öffentlich dokumentiert.

Der Test fällt in eine Phase intensiver aufsichtsrechtlicher Verfahren in Europa. Wettbewerbsbehörden im Vereinigten Königreich und der Europäischen Union untersuchen derzeit verstärkt die Marktverhältnisse im Browserbereich, unter anderem im Rahmen der Vorgaben des europäischen Digital Markets Act.

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Im Zuge der Untersuchungen durch die britische Wettbewerbsbehörde hatte Google unter anderem darauf verwiesen, dass eigene Chrome-Werbekampagnen für iPhone-Nutzer ein Beleg für den bestehenden Wettbewerb mit Safari seien.

Gleichzeitig sind die beiden Technologiekonzerne im Suchmaschinenbereich eng verflochten. Den Berichten zufolge erhält Apple 36 Prozent der Werbeeinnahmen, die über Google-Suchen innerhalb von Safari generiert werden. Vor diesem Hintergrund sorgt die automatisierte Überwachung der Werbemaßnahmen des Partners und Rivalen für zusätzliche Aufmerksamkeit in der Branche.

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