iOS 27: Apple bringt generative KI in die Photos App
Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 12:05 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologiekonzern Apple hat am 30. Juli 2026 umfassende Aktualisierungen für die Photos App im Rahmen von iOS 27 vorgestellt. Im Zentrum des Updates stehen neue Werkzeuge auf Basis generativer künstlicher Intelligenz, die sowohl die Bildbearbeitung als auch die Verwaltung von Medieninhalten grundlegend verändern sollen. Zu den Kernfunktionen gehören die Tools „Extend“, „Reframe“ und eine weiterentwickelte Version von „Clean Up“.
Generative Bildbearbeitung und Perspektivkorrektur
Die neuen Funktionen nutzen generative KI, um bestehende Bildinhalte zu erweitern oder zu korrigieren. Mit dem Werkzeug „Extend“ ist es möglich, zusätzlichen Raum um die Bildkanten hinzuzufügen. Dabei generiert die KI neue Bildelemente, um den Rahmen zu füllen oder schiefe Horizonte auszugleichen. Branchenbeobachter weisen in diesem Zusammenhang auf das Potenzial für sogenannte „Halluzinationen“ hin, bei denen die KI unvorhersehbare grafische Elemente erzeugt.
Ergänzend dazu erlaubt die Funktion „Reframe“ die nachträgliche Anpassung der Perspektive. Fehlende Bildbereiche an den Rändern, die durch die perspektivische Drehung entstehen, werden ebenfalls durch KI-generierte Inhalte aufgefüllt. Das bereits bekannte „Clean Up“-Tool wurde laut Unternehmensangaben verbessert, um störende Objekte präziser aus Aufnahmen zu entfernen.
Neue Strukturierung und plattformübergreifende Zusammenarbeit
Neben den Bearbeitungswerkzeugen führt das Update am 30. Juli 2026 neue organisatorische Funktionen ein. Die Photos App verfügt nun über die Sammlungen „Captured by Me“ sowie „Identity Documents“. Zudem wurde eine offizielle Unterstützung für Keywords integriert, um die Durchsuchbarkeit der Mediathek zu verbessern. Diashows bieten fortan benutzerdefinierte Übergänge und die Option, diese direkt als Videodatei zu exportieren.
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Signifikante Änderungen gibt es bei den iCloud Shared Albums. Diese unterstützen nun die Freigabe in voller Auflösung. Erstmals können auch Nutzer von Android- und Windows-Systemen ohne eigenes Apple-Gerät zu diesen Alben beitragen. Neu ist zudem eine Option für einen automatischen Ablauf der Freigabe nach 30 Tagen. Damit einher geht eine Anpassung der Speicherrichtlinien: Inhalte in geteilten Alben sind nicht mehr von den iCloud-Speichergrenzen ausgenommen. Die Kosten für den belegten Speicherplatz trägt künftig der Besitzer des jeweiligen Albums.
Systemweite Neuerungen und technische Voraussetzungen
Die Aktualisierung der Photos App ist Teil der breiteren Einführung von iOS 27, die am 28. Juli 2026 angekündigt wurde. Das Betriebssystem umfasst unter anderem eine neue Siri-Generation mit generativer KI, die über Bildschirmbewusstsein und Kontextverständnis verfügt. Diese Funktionen sowie die neue „Visuelle Intelligenz“ in der Kameraanwendung bleiben jedoch vorerst auf den englischsprachigen Raum beschränkt und stehen in der Europäischen Union zunächst nicht zur Verfügung.
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In Bezug auf die Leistung verspricht das Update erhebliche Steigerungen. App-Starts sollen um 30 % beschleunigt worden sein, während die Datenübertragung via AirDrop um 80 % schneller erfolgt.
iOS 27 ist grundsätzlich mit Geräten ab dem iPhone 11 kompatibel. Die Nutzung von „Apple Intelligence“ setzt jedoch mindestens ein iPhone 15 Pro voraus. Für fortgeschrittene On-Device-Funktionen werden laut Systemanforderungen ein iPhone 17 Pro oder das Modell iPhone Air benötigt. Während erste Funktionen bereits Ende Juli in einer Beta-Version für Tester zugänglich waren, wird der allgemeine Start des Betriebssystems für den Herbst 2026 erwartet.
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