iOS 27: Apple Intelligence bringt drei KI-Bildwerkzeuge auf iPhones
20.06.2026 - 05:37:35 | boerse-global.de
Die Mitte Juni vorgestellten Updates bringen umfangreiche Neuerungen für den Cinematic Mode und eine Reihe von KI-Werkzeugen zur Bildbearbeitung.
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Cinematic Mode: Auflösung und Bildrate im Detail
Die aktuelle Betriebssystemversion bietet Nutzern präzise Einstellungen für den Kinomodus. Über die Kamera-Einstellungen lässt sich das Menü für die Filmaufnahme aufrufen. Dort stehen folgende Optionen zur Verfügung:
- 1080p HD bei 30 Bildern pro Sekunde (fps)
- 4K-Auflösung bei 24fps und 30fps
Für Standard-Videoaufnahmen außerhalb des Cinematic Mode empfehlen Experten 4K bei 60fps für die beste Qualität. Zur Verbesserung der Bildkomposition sollten Nutzer zudem die Stereoaufnahme, das Gitternetz und den Wasserwaagen-Indikator aktivieren.
Drei KI-Tools für die Nachbearbeitung
Mit iOS 27 führt Apple unter dem Namen Apple Intelligence drei generative KI-Funktionen ein: Clean Up, Spatial Reframing und Extend. Diese Werkzeuge lösen typische Probleme nach der Aufnahme.
Clean Up gilt als deutlich leistungsfähigere Version bisheriger Objektentferner. Die Funktion nutzt cloudbasierte Modelle, um unerwünschte Elemente aus dem Bild zu tilgen. Spatial Reframing erlaubt es, den Bildwinkel nachträglich anzupassen – der Fotograf kann seine Position quasi im Nachhinein verändern. Mit Extend lässt sich das Seitenverhältnis anpassen: Die KI erweitert den Bildrand, ohne Personen im Bild zu verändern.
Ein wichtiger Hinweis für Nutzer: Mit KI bearbeitete Bilder erhalten ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen, das die Bearbeitung kennzeichnet. Die Funktionen sind derzeit in der Entwickler- und öffentlichen Beta verfügbar. Der vollständige Rollout ist für Herbst 2026 geplant.
Leistungssprung und Hardware-Kompatibilität
Die internen Optimierungen von iOS 27 bringen messbare Verbesserungen für medienintensive Workflows. App-Starts erfolgen bis zu 30 Prozent schneller, während die AirDrop-Übertragungsgeschwindigkeit um 80 Prozent gestiegen ist. Besonders deutlich fällt der Sprung bei der Fotobibliothek aus: Bilder erscheinen 70 Prozent schneller als in Vorgängerversionen – ein Vorteil für Nutzer mit bis zu 50.000 Fotos.
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Das neue Betriebssystem unterstützt weiterhin ältere Hardware ab dem iPhone 11 und dem iPhone SE der zweiten Generation. Bestimmte Funktionen und das verbesserte Energiemanagement durch den neuen CPU-Ressourcenmanager sind jedoch für neuere Modelle optimiert. Die aktuelle Kompatibilitätsliste umfasst das iPhone 17, iPhone 17 Pro und das iPhone Air.
Parallel zu den mobilen Neuerungen bringt macOS Golden Gate eine wichtige Änderung: Das System setzt nun Apple Silicon voraus und hat die Unterstützung für Intel-basierte Macs offiziell eingestellt. Auch hier sind die neuen KI-Bildbearbeitungswerkzeuge integriert, ebenso wie eine eigenständige Siri-App mit Bildschirmbewusstsein.
