Apple, Milliarde

iOS 27: Apple investiert Milliarde Euro in Googles Gemini-KI

19.06.2026 - 21:17:44 | boerse-global.de

Apple zahlt jährlich eine Milliarde Euro für Googles Gemini-KI. Die neue Siri in iOS 27 soll dank Cloud-Unterstützung und Datenschutzversprechen massiv aufgewertet werden.

Apple investiert Milliarde in Gemini-KI für revolutionäre Siri
Apple - iPhone screen displaying the Gemini AI logo, with a faint Apple logo in the background, symbolizing their AI partnership. 19.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple investiert eine Milliarde Euro jährlich in Googles Gemini-KI – die neue Siri soll iOS 27 revolutionieren.

Der Wettlauf um die künstliche Intelligenz auf dem Smartphone spitzt sich zu. Während Google mit Android 17 bereits den Startschuss gegeben hat, bereitet Apple eine umfassende KI-Offensive für den Herbst 2026 vor. Das Herzstück: eine tiefe Partnerschaft mit dem Erzrivalen aus Mountain View.

Anzeige

Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update diese gefährliche Einstellung. Ein Apple-Experte erklärt, wie Sie Ihre Daten mit wenigen Klicks wirklich schützen. Welche iPhone-Einstellung Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten

Die Milliarden-Partnerschaft im Detail

Apple überweist Google rund eine Milliarde Euro pro Jahr für eine maßgeschneiderte Version des Gemini-Modells. Die Rechnung: Mit 1,2 Billionen Parametern soll die maßgeschneiderte Engine die neue Siri-KI antreiben – ein Quantensprung gegenüber den bisherigen Fähigkeiten des Sprachassistenten.

Parallel entwickelt Apple eigene Modelle mit etwa 150 Milliarden Parametern für direkte Berechnungen auf dem Gerät. Die Google-Partnerschaft deckt dagegen die rechenintensiven Aufgaben in der Cloud ab. So soll Siri künftig systemübergreifend arbeiten – etwa Dokumente nach Inhalten durchsuchen oder Abläufe zwischen verschiedenen Apps steuern können.

Datenschutz als Trumpfkarte

Ein zentrales Versprechen Apples: Die Daten der Nutzer bleiben geschützt. Auf der WWDC 2026 präsentierte der Konzern seine „Private Cloud Compute"-Infrastruktur (PCC). Die läuft zwar auf Google-Cloud-Hardware mit Nvidia-Grafikprozessoren und Intel-CPUs. Doch ein kryptografisch geprüftes Protokoll soll sicherstellen, dass Apple selbst keinen Zugriff auf die Daten hat.

Der Unterschied zu Googles Standard-Praxis könnte kaum größer sein. Google Gemini sammelt üblicherweise Eingaben, Audioaufnahmen und Chat-Verläufe – und speichert sie 18 Monate. Apple will sich auf minimale Metadaten wie Anfragegröße und -dauer beschränken.

Siri lernt radikal dazu

Erste Tests der Siri-KI-Beta im Juni 2026 zeigen einen grundlegenden Wandel. Der Assistent beantwortet hochpersönliche Fragen, indem er Nachrichten, Kalendereinträge und sogar Voicemails durchforstet. Die Apps Kalender und Erinnerungen sollen in iOS 27 natürliche Spracheingaben verstehen. „Visuelle Intelligenz" ermöglicht es, Termine direkt aus Fotos zu übernehmen.

Eine ungewöhnliche Funktion namens „Take a Break" greift bei längerer Nutzung ein. Sie erinnert Nutzer daran, dass der Assistent kein Mensch ist – ein Schutz vor parasozialen Bindungen, ähnlich wie bei OpenAI und Google.

Anzeige

Apple-Fachchinesisch macht Ihnen das Leben schwer? Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten – inklusive Aussprachehilfen. Die 53 iPhone-Begriffe, die jeder kennen sollte

Android 17: Google zieht vor

Google hat mit Android 17 und dem Juni-Pixel-Drop bereits vorgelegt. Neue Funktionen umfassen:

  • Gemini Omni: Videobearbeitung per Chat-Schnittstelle
  • Screen Reactions: Selfie-Overlays bei Bildschirmaufnahmen
  • Lyria 3: KI-gesteuerte Musikproduktion
  • Voice Translate: Echtzeit-Übersetzung fürs Pixel 10a in mehreren Sprachen

Erste Tester des Pixel 10 Pro XL bemängeln jedoch, dass einige versprochene KI-Funktionen noch fehlen. Der Fokus liege vorerst auf Sicherheits-Updates und optischen Anpassungen.

Wer bekommt Apple Intelligence?

Die neue KI bleibt High-End-Geräten vorbehalten. Kompatibel sind:

  • iPhone 15 Pro und Pro Max
  • iPhone 16-Serie
  • MacBook Neo mit A18 Pro-Chip
  • iPads mit M1 oder neuer
  • Vision Pro
  • Apple Watch Series 9 und Ultra 2

Eine Hürde zeichnet sich in der EU ab: Apple Intelligence könnte dort zunächst nicht verfügbar sein. Zudem bleiben große Plattformen wie Amazon und Meta vorerst außen vor – kleinere Entwickler erhalten dagegen tiefe KI-Integrationen.

de | wissenschaft | 69585304 |