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iOS 27: Apple öffnet Siri für ChatGPT und Google Gemini

14.06.2026 - 20:15:38 | boerse-global.de

Apple plant für September 2026 eine überarbeitete Kamera-App, eine Siri-Schnittstelle für Drittanbieter-KI und neue Watch-Faces für die Ultra.

iOS 27: Neue Kamera-App, Siri-API und Watch-Faces im Herbst
Apple - A hand holding a smartphone with a futuristic, glowing interface, set against a blurred high-tech background. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Drei große Neuerungen für das iPhone kamen bei der WWDC nicht zur Sprache – jetzt sickern Details durch.

Apple arbeitet offenbar an mehreren iOS-27-Funktionen, die beim jüngsten Entwickler-Event WWDC bewusst ausgespart wurden. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, sollen die Updates pünktlich zum stabilen Release im September 2026 erscheinen. Im Fokus: eine überarbeitete Kamera-App, neue Watch-Faces und eine Öffnung von Siri für Drittanbieter-KI.

Drei Features für den Herbst

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Laut übereinstimmenden Berichten vom heutigen Sonntag stecken drei konkrete Neuerungen in der Entwicklungs-Pipeline. Für die Apple Watch Ultra ist eine schlankere Version des „Modular Ultra"-Zifferblatts geplant. Spannender ist jedoch der Vorstoß bei der Sprachsteuerung: Apple arbeitet an einer Siri-Extensions-API, die es Drittanbieter-Chatbots wie ChatGPT, Google Gemini oder Claude erlauben soll, direkt mit dem Assistenten zu interagieren – ohne separate Partnerschaften.

Der Rollout dieser Schnittstelle hat sich Berichten zufolge verzögert. Grund sind regulatorische Hürden durch den Digital Markets Act (DMA) in Europa sowie laufende Rechtsstreitigkeiten um OpenAI. Ebenfalls für September 2026 geplant: eine vollständig anpassbare Kamera-App, die voraussichtlich zeitgleich mit der iPhone-18-Pro-Hardware auf den Markt kommt.

KI-Werkzeuge für Fotos und Siri

Die nun bekannt gewordenen Features ergänzen das offizielle iOS-27-Line-up, das Apple am 12. Juni auf der WWDC vorgestellt hatte. Kern der Präsentation war das neue „Liquid Glass"-Design sowie deutliche Performance-Sprünge: Apps sollen 30 Prozent schneller starten, AirDrop um 80 Prozent zulegen und die Fotobibliothek 70 Prozent flotter indizieren.

Die Apple-Manager Della Huff und Jon McCormack präsentierten am selben Tag neue KI-gesteuerte Fotofunktionen. Ihr Ziel: Profi-Werkzeuge für Hobby-Fotografen, ohne die Authentizität des Moments zu verlieren. Zu den Highlights zählen:

  • Spatial Reframing: Der Bildausschnitt lässt sich nachträglich verändern – die Perspektive wird dabei automatisch angepasst.
  • Extend: Eine KI erweitert Fotos um bis zu 25 Prozent pro Seite. Allerdings nur einmal pro Bild.
  • Verbessertes Clean Up: Entfernt nun auch komplexere Objekte aus dem Hintergrund.

iOS 27 bringt zudem eine eigenständige Siri-App, die über iCloud synchronisiert. Sie unterstützt Datei-Uploads, führt einen Chat-Verlauf und nutzt „Siri AI", um persönliche Kontexte in Anfragen einzubeziehen. Voraussetzung für diese Apple-Intelligence-Funktionen: ein iPhone 15 Pro oder neuer.

Beta-Code verrät Hardware-Geheimnisse

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Die Analyse des iOS-27-Entwickler-Betas förderte Hinweise auf ein bislang nicht angekündigtes Faltgerät zutage. Intern trägt es den Codenamen „iPhone Ultra". Im Code fanden sich Flags für „Fold State", „Angle Degrees" und „Dynamic Orientation". Spekulationen aus Entwicklerkreisen deuten auf ein 7,8 Zoll großes OLED-Display, einen 2-nm-A20-Pro-Chip und einen 5.500-mAh-Akku in einem 4,5 Millimeter dünnen Titan-Gehäuse hin.

Auf der Infrastruktur-Seite gab Google Cloud am 12. Juni eine Zusammenarbeit mit Apple bekannt. Ziel ist die Stärkung von „Private Cloud Compute" (PCC) . Die Partnerschaft nutzt Googles vertrauliche Rechentechnologie – inklusive Intel TDX und NVIDIA Blackwell – zusammen mit Apples Titan-Sicherheitschips. So sollen KI-lastige Aufgaben, die nicht auf dem Gerät selbst verarbeitet werden können, nachweislich sicher bleiben.

Der globale Release von iOS 27 ist für September 2026 geplant. Allerdings werden die Apple-Intelligence-Funktionen in der Europäischen Union voraussichtlich nicht zum Start verfügbar sein – die regulatorischen Gespräche laufen noch. Gesundheitsfunktionen wie ein Perimenopause-Tracking und ein „Visual Intelligence"-Scan für die Ernährung sind ebenfalls Teil des neuen Software-Pakets.

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