Apple, RAW-Fotografie

iOS 27: Apple revolutioniert RAW-Fotografie nach neun Jahren

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 10:34 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple erneuert die RAW-Bildverarbeitung nach neun Jahren grundlegend. KI-Werkzeuge und ein Clean-Up-Tool erweitern die Fotofunktionen von iOS 27.

iOS 27 Beta: Apple revolutioniert RAW-Fotografie mit KI-Engine
Nahaufnahme einer Smartphone-Kamera mit digitalen Lichteffekten und abstrakter KI-Netzwerkdarstellung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat mit der Vorstellung der iOS 27 Beta einen der größten Sprünge in der mobilen Fotografie seit Jahren eingeleitet. Die Entwicklerversion, die Anfang Juli 2026 erschienen ist, enthält die erste grundlegende Neugestaltung der hauseigenen RAW-Bildverarbeitungsengine seit fast einem Jahrzehnt – kombiniert mit neuen KI-Werkzeugen für die Foto-Bearbeitung und visuelle Suche.

RAW 9: Neun Jahre Warten auf den großen Wurf

Das Herzstück des Updates ist die neue RAW 9 Engine, die sowohl in iOS 27 als auch in macOS 27 zum Einsatz kommt. Es handelt sich um den bedeutendsten Umbau der Apple-Bildverarbeitung seit der Einführung von RAW 8 im Jahr 2017. Die neue Engine setzt auf maschinelles Lernen, um das Bildrauschen zu reduzieren – erste Tests mit hochauflösenden Profi-Kameras bei hohen ISO-Werten zeigen deutliche Verbesserungen.

Die Software unterstützt mehr als 784 Kameramodelle. Um die Systemleistung auch bei intensiver Bearbeitung stabil zu halten, setzt Apple auf hardwaregestütztes Caching für einfache Anpassungen. Zwar benötigt die neue Engine mehr Rechenleistung als ihr Vorgänger, doch Drittanbieter-Apps sollen automatisch von den Verbesserungen profitieren – die Integration erfolgt auf Systemebene.

KI-gestützte Bearbeitung: Das „Clean Up"-Tool im Detail

Mit dem neuen Beta-Release erweitert Apple seine „Apple Intelligence"-Funktionen in den Apps Fotos und Kamera. Ein neues Werkzeug namens „Clean Up" erlaubt es, unerwünschte Objekte oder Personen aus Bildern zu entfernen. Das Tool bietet drei verschiedene Qualitätsmodi: Schnell, Hohe Qualität und Automatisch.

Die Bearbeitungssoftware enthält jedoch auch Sicherheitsfilter, die nicht deaktiviert werden können. Sensible Inhalte wie Gesichter oder sexuell konnotierte Darstellungen werden automatisch mit einem Pixeleffekt versehen. Die Kamera-App selbst erhält zudem eine „Visuelle Intelligenz": Nutzer können Objekte direkt durch den Sucher identifizieren lassen – über eine eigene Siri-Taste, die die Integration mit den Suchdiensten von Google und Amazon ermöglicht.

Personalisierte Kamera-Oberfläche in Sicht?

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Branchenbeobachter berichten, dass Apple an einer flexibleren Benutzeroberfläche für die Kamera-App arbeitet. Zwar wurde dies auf der WWDC 2026 nicht gezeigt, doch interne Tests deuten auf ein anpassbares Kamera-Layout hin. Nutzer könnten künftig selbst bestimmen, welche Funktionen und Einstellungen wo im Interface platziert werden.

Die tiefere Integration von Siri in die Kamera-Erfahrung umfasst nun auch eine eigenständige App mit Gesprächsverlauf. Nutzer können zwischen verschiedenen Drittanbieter-Chatbots wie Gemini, ChatGPT und Claude wechseln. Im Kamerakontext bedeutet das: Siri erkennt Texte im Sucher und schlägt automatisch vor, Termine in den Kalender einzutragen.

iPhone 18 Pro: Dicker Gehäuse für bessere Kameras

Während die Software-Updates für den Herbst 2026 angekündigt sind, deuten Leaks auf deutliche Hardware-Veränderungen beim kommenden iPhone 18 Pro hin. Die neuen Flaggschiffe sollen dicker werden als die aktuellen Modelle – die Gehäusedicke wird auf 9,9 bis 10,9 Millimeter geschätzt.

Der Grund: Ein neues variables Blenden-System und größere Akkumodule benötigen mehr Platz. Die Spezifikationen deuten auf einen 4056 mAh-Akku für das Pro-Modell hin, während das größere Pro Max auf 5391 mAh kommen könnte.

iCloud-Freigabealben im neuen Gewand

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Auch die Art und Weise, wie Nutzer ihre Fotos teilen, verändert sich grundlegend. Die überarbeiteten iCloud-Freigabealben unterstützen nun Fotos und Videos in Originalauflösung. Ein sozialer Feed ermöglicht Kommentare und Reaktionen der Teilnehmer.

Neue administrative Funktionen erlauben temporäre Alben mit 30-tägiger Gültigkeit sowie granulare Berechtigungen für das Ansehen und Hinzufügen von Inhalten. Ein Haken: Für das neue Format müssen alle beteiligten Geräte die aktuellsten Betriebssysteme nutzen – ältere Hardware bleibt außen vor. Zudem werden Freigabealben künftig auf das primäre iCloud-Speicherkontingent angerechnet.

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