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iOS 27: Apple schließt 122 Sicherheitslücken und warnt vor Betrug

Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 23:17 Uhr | Redaktion boerse-global.de

iOS 27 schützt vor Identitätstäuschung, schließt 122 Sicherheitslücken und beschleunigt Apps, Fotos sowie AirDrop deutlich auf kompatiblen iPhones.

Apple veröffentlicht iOS 27 mit neuer Betrugserkennung
Ein minimalistischer, heller Büroraum mit klaren Linien und natürlichem Licht, das auf einen Betonboden fällt. Illustration mit AI erstellt.

Apple hat mit der Veröffentlichung von iOS 27 und iPadOS 27 am 14. September 2026 eine neue Sicherheitsfunktion namens „Impersonation Risk Detection“ eingeführt. Die Funktion zielt darauf ab, Anwender vor Social-Engineering-Betrug und betrügerischen Kommunikationsversuchen zu schützen.

Laut einem am selben Tag veröffentlichten Support-Dokument soll die Software Nutzer warnen, wenn Anzeichen für eine Täuschung über die Identität eines Kommunikationspartners vorliegen.

Funktionsweise und Datenschutz der Risikoerkennung

Die Analyse potenzieller Risiken erfolgt nach Angaben des Unternehmens vollständig auf dem Endgerät (on-device), wodurch gewährleistet werden soll, dass keine privaten Daten an Apple übermittelt werden. Das System bewertet das Risiko in drei Stufen: „Unknown“ für Fälle ohne verdächtige Aktivitäten, „Medium“ bei Vorliegen einiger Anzeichen und „High“, wenn deutliche Hinweise auf einen Betrugsversuch hindeuten.

Für die Echtzeit-Bewertung nutzt das System Geräte- und Apple-Account-Daten sowie Analysen von Interaktionsmustern und zeitlichen Abläufen. Apple betonte dabei, dass sensible Inhalte wie E-Mails, Nachrichten oder Fotos ausdrücklich nicht analysiert werden.

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Unterstützte Apps erhalten lediglich die Information über die ermittelte Risikostufe, haben jedoch keinen Zugriff auf die zugrunde liegenden Rohdaten. Zu den ersten Anwendungen, welche die Funktion nutzen, gehört beispielsweise GPay India. Eine vollständige Liste der unterstützten Apps wurde bisher nicht veröffentlicht.

Manuelle Aktivierung und Systemvoraussetzungen

Die neue Sicherheitsfunktion ist standardmäßig deaktiviert und muss von den Nutzern manuell in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Datenschutz & Sicherheit“ aktiviert werden. Hierzu kann eine Anmeldung im App Store erforderlich sein. Änderungen an diesen Einstellungen werden unter Umständen erst mit einer Verzögerung von bis zu 24 Stunden wirksam.

Das Betriebssystem iOS 27 ist mit dem iPhone 11 und neueren Modellen sowie dem iPhone SE ab der zweiten Generation kompatibel. Für die Nutzung spezifischer KI-Funktionen, wie Apple Intelligence oder die neue Siri-KI, ist jedoch mindestens ein iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max oder ein Modell der iPhone-16-Serie erforderlich.

Umfangreiche Sicherheits-Updates und Performance-Steigerungen

Neben den neuen Funktionen umfasst iOS 27 signifikante Leistungsverbesserungen. Demnach starten Applikationen um bis zu 30 Prozent schneller, während das Laden von Fotos eine Beschleunigung von bis zu 70 Prozent erfährt. Die Übertragungsrate via AirDrop wurde um bis zu 80 Prozent gesteigert.

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Der Veröffentlichungstermin markiert zudem den bisher umfangreichsten Patch-Zyklus in der Geschichte von Apple. Allein in iOS 27 wurden 122 Sicherheitslücken geschlossen. Über das gesamte Betriebssystem-Portfolio hinweg adressierte das Unternehmen im September 2026 mehr als 260 Schwachstellen (CVEs).

Berichten zufolge wurde keine dieser Lücken vor der Behebung aktiv ausgenutzt; lediglich zehn der Schwachstellen standen in direktem Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz.

Flankierend zu den mobilen Systemen erschien am 14. September 2026 macOS 27 „Golden Gate“, in dem 204 Sicherheitslücken behoben wurden. Das neue Desktop-System läuft ausschließlich auf Rechnern mit Apple-Silicon-Prozessoren, womit die Unterstützung für Intel-basierte Macs eingestellt wurde.

Zeitgleich wurde watchOS 27 für die Apple Watch Series 9 bis 12, die Ultra-Modelle 2 bis 4 sowie die dritte Generation der Apple Watch SE bereitgestellt.

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de | wissenschaft | 70120914 |