iOS 27: Apple sperrt KI-Funktionen für iPhone 12 und älter
30.05.2026 - 10:41:59 | boerse-global.deDie im Juni erwartete iOS 27 bringt zwar vielen älteren Geräten das neue Betriebssystem – doch die KI-Funktionen bleiben den teuersten Modellen vorbehalten.
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update diese gefährliche Einstellung. Apple-Chefredakteur Detlef Meyer verrät in diesem kostenlosen Ratgeber, welche Einstellungen Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten, um Ihre Privatsphäre zu schützen. iOS-Ratgeber jetzt kostenlos herunterladen
Siri wird zum Chatbot – mit radikal neuer Oberfläche
Die digitale Assistentin erlebt ihre größte Neuerung seit über einem Jahrzehnt. Siri verwandelt sich in einen Chatbot ähnlich ChatGPT oder Gemini, der sowohl Text- als auch Spracheingaben verarbeitet. Eine eigene App soll die Interaktionen bündeln.
Die geleakten Entwürfe zeigen Siri tief in die Dynamic Island integriert. Eine neue Geste namens "Search or Ask" aktiviert die Suche durch Wischen von der oberen Bildschirmmitte – die Ergebnisse erscheinen als Rich-Text-Karten direkt aus der Dynamic Island. Dazu kommt eine Gesprächshistorie und ein neues dunkles Interface.
Besonders spannend: Siri versteht künftig Bildschirminhalte und persönliche Daten besser. Gerüchten zufolge könnte Google Gemini die Fähigkeiten zusätzlich verstärken.
Die Kamera-App erhält einen eigenen Siri-Modus für Live-Bildanalyse. Im Fotos-Programm halten generative KI-Werkzeuge wie "Reframe" und "Extend" Einzug, die Bilder automatisch nachbearbeiten.
Der KI-Graben: iPhone 15 Pro als Eintrittskarte
Hier kommt der Haken: Die volle KI-Power benötigt einen iPhone 15 Pro oder neuer. Zwar unterstützt iOS 27 auch die Standardmodelle von iPhone 12 bis iPhone 15 – doch ihnen fehlt die Rechenleistung für die neuen Apple-Intelligence-Funktionen.
Noch härter trifft es Besitzer älterer Geräte. Das iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max und das iPhone SE der zweiten Generation fallen komplett raus. Sie alle haben den A13 Bionic-Chip – die neue Untergrenze ist der A14 Bionic aus der iPhone-12-Serie. Für die ausgeschlossenen Modelle soll es noch einige Jahre Sicherheitsupdates für iOS 26 geben.
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Warum Apple auf lokale KI setzt
Der Grund für die Hardware-Hürde ist strategisch: Apple setzt auf On-Device-Verarbeitung. Statt Daten in die Cloud zu schicken, laufen die KI-Modelle direkt auf dem Gerät. Das schützt die Privatsphäre und spart Latenz – erfordert aber die leistungsstärksten Chips.
Apple bereitet sich offenbar auf eine groĂźe Upgrade-Welle vor. Die Trade-In-Werte wurden angepasst: FĂĽr ein iPhone 14 Pro Max gibt es umgerechnet rund 345 Euro, fĂĽr ein iPhone 15 Plus etwa 300 Euro.
Zeitplan und Ausblick
Die offizielle Enthüllung erfolgt voraussichtlich am 8. Juni 2026 auf der WWDC. Der öffentliche Release von iOS 27 wird für September 2026 erwartet. Wer günstiger in die KI-Welt einsteigen will, muss sich gedulden: Für Anfang 2027 ist eine neue iPhone-SE-Generation im Gespräch.
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