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iOS 27: Apple startet Betas mit KI-Siri und Gesundheitsfunktionen

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 13:55 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple erweitert iPhone und Watch um medizinische Features wie Hypertonie-Erkennung. Die neuen Beta-Versionen von iOS 27 und macOS 27 bringen zudem tiefgreifende KI-Verbesserungen fĂĽr Siri.

Apple forciert Gesundheitsfunktionen und KI-Updates mit iOS 27
Eine Apple Watch am Handgelenk zeigt Gesundheitsdaten wie Herzfrequenz und Blutdruck auf einem leuchtenden Bildschirm in einer modernen medizinischen Umgebung. Illustration mit AI erstellt ĂĽbermittelt durch boerse-global.de

Apple treibt den Ausbau seiner Gesundheitsfunktionen massiv voran – und liefert die passende KI-Infrastruktur gleich mit.

Der Technologiekonzern hat heute eine Reihe neuer Funktionen vorgestellt, die das iPhone und die Apple Watch zu ernstzunehmenden medizinischen Begleitern machen sollen. Zeitgleich starteten die öffentlichen Betaversionen von iOS 27, macOS 27 und watchOS 27, die tiefgreifende KI-Verbesserungen mitbringen.

Klinische Qualität fürs Handgelenk

Die neuen Gesundheitsfunktionen zielen auf Früherkennung und Langzeitanalyse ab. Besonders hervorzuheben ist die Hypertonie-Erkennung: Die Uhr analysiert über 30 Tage hinweg die Blutdrucktrends und alarmiert bei auffälligen Mustern. Hinzu kommen eine Schlafapnoe-Erkennung, erweiterte EKG-Funktionen und ein spezieller Hörtest für AirPods-Pro-Nutzer.

Im Bereich der reproduktiven Gesundheit wurde das Zyklus-Tracking um eine Menopause-Überwachung erweitert. Apple betont zwar, dass die Funktionen keinen Arztbesuch ersetzen sollen – doch die Möglichkeit, Gesundheitsdaten als PDF zu exportieren, erleichtert die Kommunikation mit Medizinern.

Spannend: Das KI-COMPASS-Projekt am Universitätsklinikum Freiburg untersucht bereits, wie Smartwatch-Daten wie Herzfrequenz und Schlafmuster genutzt werden können, um Herz-Kreislauf-Risiken nach Krebstherapien zu erkennen. Die Parallelen zu Apples Ansatz sind offensichtlich.

„Liquid Glass" und die neue Siri

Die öffentlichen Betas von iOS 27 und macOS 27 „Golden Gate" – verfügbar seit dem 13. Juli – bringen ein neues Design namens „Liquid Glass" sowie deutliche Leistungssprünge. Apps starten laut technischen Unterlagen bis zu 30 Prozent schneller, AirDrop-Übertragungen sind sogar 80 Prozent flotter.

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Herzstück der Updates ist „Apple Intelligence" – eine KI-Überholung des Sprachassistenten Siri auf Basis großer Sprachmodelle. Die neue Siri versteht Kontext, erfasst Bildschirminhalte und führt echte Mehrfachgespräche. Allerdings: Die KI-Funktionen bleiben neuerer Hardware vorbehalten – Apple Silicon bei Macs, iPhone 15 Pro oder neuer bei Mobilgeräten.

watchOS 27 bringt ein dynamisches App-Raster und ein verfeinerertes Herzfrequenz-Tracking. Ein geplanter KI-gestützter Gesundheitscoach – intern „Project Mulberry" genannt – wurde jedoch verschoben und soll erst später im iOS-27-Zyklus erscheinen.

Daten-Infrastruktur und Wettbewerb

Apples Strategie stützt sich auf gezielte Zukäufe. Wie aus EU-Veröffentlichungen im Rahmen des Digital Markets Act hervorgeht, übernahm Apple am 12. März 2026 Teile des US-Start-ups SigScalr. Die Entwickler der Open-Source-Plattform SigLens sollen helfen, die wachsenden Datenmengen zu bewältigen.

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Die Konkurrenz schläft nicht: Google Research präsentierte kürzlich SensorFM, ein KI-Modell, das mit Sensordaten von fünf Millionen Menschen trainiert wurde und 35 verschiedene Gesundheitsaufgaben bewältigt. Samsung Health verknüpft inzwischen die Cloud-Synchronisation mit der Zustimmung zum KI-Training – ein heikler Schritt mit Blick auf den Datenschutz.

Rechtsstreit mit OpenAI

Parallel zur technologischen Offensive geht Apple juristisch gegen die Konkurrenz vor. Am 13. Juli reichte das Unternehmen Klage gegen OpenAI ein – wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen. Der Vorwurf: OpenAI soll ehemalige Apple-Mitarbeiter zum Verrat vertraulicher Informationen über kommende Produkte angestiftet haben. Namentlich genannt wird OpenAIs Hardware-Chef, ein früherer Apple-Manager. Hunderte ehemalige Apple-Angestellte arbeiten inzwischen für das KI-Unternehmen. Apple fordert die sofortige Einstellung dieser Praktiken und die Vernichtung aller unrechtmäßig erlangten Materialien.

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