iOS 27: Apple testet Systemrettung ohne Computer im Beta
Veröffentlicht: 08.07.2026 um 22:05 Uhr, Redaktion boerse-global.de
In aktuellen Beta-Versionen von iOS 27 testet der Konzern einen neuen Rettungsmodus, der ohne Computer auskommt.
Die Funktion lässt sich durch langes Drücken des Einschaltknopfs während des Startvorgangs aktivieren. Statt einer Verbindung zu einem externen Rechner öffnet sich dann eine Wiederherstellungsumgebung direkt auf dem iPhone.
Sicherheitsfunktionen im Überblick
Fachmedien haben eine Liste essenzieller Schutzmaßnahmen für iPhone-Nutzer zusammengestellt. Ganz oben steht die Zwei-Faktor-Authentifizierung für das Apple-Konto. Dazu kommt die Einrichtung eines Wiederherstellungskontakts.
Der erweiterte Datenschutz verschlüsselt iCloud-Backups und weitere Cloud-Daten Ende-zu-Ende. Auf Hardware-Ebene empfiehlt sich Face ID in Kombination mit der Datenlöschung nach zehn fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen.
Notfall-SOS, automatische Unfallerkennung und die medizinische ID erhöhen die persönliche Sicherheit. Der Dienst „Wo ist?“ hilft beim Orten verlorener Geräte.
Beta-Features und KI-Erweiterungen
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Die dritte Beta-Phase von iOS 27 bringt weitere Neuerungen. Die Fotos-App erhält eine integrierte Sterne-Bewertung. Auf dem iPhone 17 Pro, Pro Max und iPhone Air lassen sich Geschwindigkeit und Ausdrucksweise der Siri-Sprachausgabe anpassen.
Eine Live-Erkennung über die Kamera und neue Regler für den Transparenzmodus der AirPods sind ebenfalls in der Erprobung.
Für HomeKit-Nutzer zeichnen sich KI-gestützte Erweiterungen ab. In Verbindung mit einem iCloud+-Abonnement (zwei Terabyte, 9,99 Euro monatlich) sollen Sicherheitskameras Aktivitäten zusammenfassen und Beschreibungen in natürlicher Sprache liefern. Auch 4K-Aufnahmen für HomeKit Secure Video sind vorgesehen.
Europarechtliche Hürden
Das Gericht der Europäischen Union wies Anfang Juli eine Apple-Klage ab. Der Konzern wehrt sich gegen die Einstufung als Torwächter im Rahmen des Digital Markets Act. Apple argumentiert, die geforderte Öffnung des Ökosystems gefährde den Datenschutz. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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In Brasilien setzt Apple bereits Anpassungen um. Mit iOS 26.5 sind dort alternative Marktplätze und Zahlungswege zugelassen. Das direkte Installieren von Apps aus beliebigen Quellen bleibt jedoch untersagt.
Europäische Nutzer müssen vorerst auf die KI-Funktionen unter dem Begriff Apple Intelligence verzichten. Auch die darauf basierenden Siri-Erweiterungen werden hierzulande nicht starten. Die ersten öffentlichen Testversionen der neuen Betriebssysteme werden für Juli erwartet.
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