Apple, LautstÀrkeregler

iOS 27: Apple trennt LautstĂ€rkeregler fĂŒr Klingeltöne und Alarme

10.06.2026 - 04:15:30 | boerse-global.de

Apple stellt auf der WWDC 2026 iOS 27 vor. Die Neuerung: separate LautstĂ€rkeregler fĂŒr Klingelton, Wecker und Systemtöne.

iOS 27: Apple löst mit getrennten LautstÀrkereglern ein altes Nutzerproblem
Apple - Nahaufnahme eines Smartphones mit separaten LautstĂ€rkereglern fĂŒr Klingeltöne und Alarme auf dem Bildschirm. 10.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Nach jahrelangen Nutzerbeschwerden fĂŒhrt Apple mit iOS 27 getrennte LautstĂ€rkeregler fĂŒr Klingeltöne, Alarme und Systemtöne ein.

Auf der WWDC 2026 am Montag dieser Woche prĂ€sentierte Apple das kommende Betriebssystem fĂŒr das iPhone. Die zentrale Neuerung: Die bisher starre Kopplung aller Audio-Ausgaben an einen einzigen LautstĂ€rkeregler wird aufgehoben. Das Update adressiert damit einen der hĂ€ufigsten Kritikpunkte der Nutzer – und dĂŒrfte vor allem jene freuen, die morgens von einem ohrenbetĂ€ubenden Wecker aus dem Schlaf gerissen werden.

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Drei separate Regler fĂŒr mehr Kontrolle

Im neuen MenĂŒ unter „Töne & Haptik“ findet sich kĂŒnftig ein Schalter mit der Bezeichnung „Mit Klingelton-LautstĂ€rke abgleichen“. Ist diese Option deaktiviert, erscheinen drei unabhĂ€ngige Schieberegler fĂŒr Klingeltöne, Wecker und Timer sowie fĂŒr Alarme und Systemtöne. Die LautstĂ€rke des Schlafenszeit-Weckers lĂ€sst sich zudem separat einstellen.

Das dĂŒrfte fĂŒr viele iPhone-Nutzer eine echte Erleichterung sein: Bislang fĂŒhrte ein lauter Wecker zwangslĂ€ufig dazu, dass auch eingehende Anrufe mit derselben LautstĂ€rke hereinkamen – oder man vergaß schlicht, den Regler nach dem Aufstehen wieder zurĂŒckzudrehen.

Deutlich mehr Tempo und „Liquid Glass“

Doch iOS 27 kann mehr als nur LautstĂ€rke. Apple verspricht deutliche Performance-Steigerungen: Apps sollen sich um 30 Prozent schneller öffnen, AirDrop-Übertragungen laufen bis zu 80 Prozent flotter, und die Anzeige von Fotos beschleunigt sich um 70 Prozent im Vergleich zum VorgĂ€nger.

Optisch setzt das System auf ein neues Design-Element namens „Liquid Glass“. Ein eigener Transparenz-Regler erlaubt es, die Durchsichtigkeit der OberflĂ€che anzupassen. Hinzu kommen schĂ€rfere Icons und ĂŒberarbeitete Suchindizes fĂŒr Spotlight, Mail und Fotos. UnterstĂŒtzt werden GerĂ€te ab dem iPhone 11 sowie dem iPhone SE der zweiten Generation.

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Zwei iPhones, eine Nummer – und Siri mit KI

Mit der neuen Dual-Phone-Number-Funktion können zwei iPhones kĂŒnftig dieselbe Telefonnummer nutzen – Voraussetzung ist die UnterstĂŒtzung durch den jeweiligen Mobilfunkanbieter. FaceTime erhĂ€lt einen Dual-Kamera-Modus, und die Notizen-App unterstĂŒtzt endlich Markdown. Ein Schritt in Richtung Ökosystem-Öffnung: iCloud-Freigabealben werden kĂŒnftig auch auf Android- und Windows-GerĂ€ten nutzbar sein.

Apple gewĂ€hrte zudem einen Ausblick auf die nĂ€chste Generation von Apple Intelligence und Siri. Der Sprachassistent soll kontextbewusster werden und Bildschirminhalte verstehen können. Im Hintergrund setzt Apple auf Google Gemini. Die personalisierte Stimme und die neuen FĂ€higkeiten kommen zunĂ€chst jedoch nur auf Englisch – und vorerst nicht in der EuropĂ€ischen Union. Ein Beta-Start ist fĂŒr spĂ€ter in diesem Jahr geplant.

Zeitplan: Beta lÀuft, finale Version im Herbst

Bereits seit dem 8. Juni können Entwickler die erste Beta von iOS 27 testen. Eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich im Juli. Die stabile Version soll wie gewohnt im September 2026 fĂŒr alle Nutzer erscheinen. Branchenbeobachter merkten an, dass es sich bei der diesjĂ€hrigen WWDC-Keynote um den letzten großen Auftritt von Apple-CEO Tim Cook handeln könnte.

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