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iOS 27: Apples Fotos-App erhält generative KI-Werkzeuge

13.06.2026 - 22:07:23 | boerse-global.de

Apple integriert generative KI-Tools wie Clean Up und Extend in iOS 27. Neue Ordnungsfunktionen und plattformübergreifende Alben ergänzen das Update.

iOS 27: KI-Revolution in Apples Fotos-App vorgestellt
Apples - A hand holds an iPhone displaying a photo with AI editing features, representing new iOS 27 photo tools. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Künstliche Intelligenz soll das Bearbeiten und Organisieren von Bildern revolutionieren. Die neuen Funktionen wurden am 11. Juni bekannt – und werfen auch Fragen auf.

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KI-Werkzeuge für perfekte Erinnerungen

Die neue Fotos-App bietet gleich mehrere generative KI-Tools. Im Mittelpunkt steht die „Clean Up"-Funktion, die störende Objekte aus Bildern entfernt. Sie arbeitet in drei Modi: Fast für schnelle Ergebnisse, High Quality für höchste Präzision und Auto für automatische Optimierung.

Besonders ambitioniert ist das „Extend"-Werkzeug. Es erweitert den Bildrand um bis zu 25 Prozent pro Seite – allerdings nur einmal pro Aufnahme. Die Funktion „Spatial Reframing" erlaubt Perspektivwechsel, indem die KI fehlende Bildinhalte nachgeneriert.

Apple-Manager Della Huff und Jon McCormack betonten am 12. Juni in einem Interview: Ziel sei es, Erinnerungen zu perfektionieren, nicht zu verfälschen. Die KI bewahre den Kern des Originals. Dennoch: Erste Tests aus der Entwickler-Beta vom 13. Juni zeigen, dass Spatial Reframing mitunter ungewöhnliche Ergebnisse liefert. Der Extend-Tool hingegen gilt als effektiv.

Cloud-Unterstützung und Kennzeichnung

Die Clean-Up-Funktion setzt laut Beta-Version auf Cloud-Verarbeitung. Bearbeitete Bilder sollen einen Synth-ID-Stempel erhalten, der sie als KI-generiert kennzeichnet. Allerdings fehlte dieser in einigen Beta-Versionen noch – ein Detail, das Datenschützer aufmerksam verfolgen dürften.

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Neue Ordnung im Foto-Dschungel

Neben der KI-Bearbeitung bringt iOS 27 organisatorische Neuerungen. Ein neuer Utilities-Ordner bündelt Kategorien wie „Von mir aufgenommen" oder „Ausweisdokumente". Die Metadaten-Verwaltung wurde erweitert: Nutzer können Schlagwörter vergeben und Bilder mit einem bis fünf Sternen bewerten.

Geteilte Alben werden plattformübergreifend

Ein Novum: Geteilte Alben funktionieren künftig auch mit Android- und Windows-Geräten. Die Alben laufen nach 30 Tagen ab und unterstützen Emoji-Reaktionen. Weitere Funktionen umfassen das Speichern einzelnder Videobilder in hoher Qualität, album-basierte Diashows und eine „Sofort synchronisieren"-Option für iCloud-Nutzer.

Hardware-Anforderungen und Speicher-Tipps

Die KI-Features bleiben dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten. Die organisatorischen Updates sind ab dem iPhone 11 verfügbar.

Speicherplatz bleibt ein Dauerbrenner. Experten empfehlen, zwischen zwei und fünf Gigabyte freizuhalten, damit das System reibungslos läuft. Neben dem Löschen lokaler Foto-Kopien nach dem Cloud-Backup helfen das Auslagern ungenutzter Apps, das Leeren des Safari-Caches und das Entfernen großer Nachrichten-Anhänge. Auch App-Zwischenspeicher von Plattformen wie TikTok, Netflix oder Spotify sollten regelmäßig geleert werden.

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