iOS 27 Beta 3: Apple ermöglicht Fitness-Tracking ohne Watch
Veröffentlicht: 12.07.2026 um 12:14 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Apple erweitert seine Gesundheitsfunktionen: Neue Beta ermöglicht Training ohne Apple Watch.
Die dritte Beta von iOS 27, die seit dem 10. Juli verfügbar ist, bringt tiefgreifende Neuerungen für Gesundheits- und Audiofunktionen. Im Fokus steht die engere Verzahnung von iPhone und AirPods – mit potenziell weitreichenden Folgen für Fitness-Enthusiasten.
Fitness-Tracking ohne Apple Watch
Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft GymKit: Nutzer können künftig ihr Training allein mit iPhone und AirPods Pro 3 verfolgen. Das iPhone scannt per NFC kompatible Fitnessgeräte, während die AirPods Pro 3 die Herzfrequenz messen. Die Daten lassen sich mit Apple Fitness+ synchronisieren – ganz ohne die sonst obligatorische Apple Watch.
Bei einem Testlauf über 16 Minuten zeigte das System: 1,06 Kilometer Distanz, eine durchschnittliche Herzfrequenz von 115 Schlägen pro Minute und 65 aktive Kalorien. Die Höhenmeter von knapp zehn Metern wurden ebenfalls erfasst. Branchenbeobachter sehen darin eine sinnvolle Alternative, aber keinen vollständigen Ersatz für die dedizierte Smartwatch.
Parallel dazu bereitet watchOS 27 eigene Neuerungen vor: Ein „Workout Buddy"-Feature und die Aufzeichnung von Perimenopause-Daten sollen noch in diesem Jahr erscheinen.
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update diese gefährliche Einstellung. Apple-Chefredakteur Detlef Meyer verrät, was die meisten Nutzer nicht wissen und wie Sie Ihr Gerät nach einer Aktualisierung optimal absichern. Welche iPhone-Einstellung Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten
AirPods bekommen eigenen Equalizer
iOS 27 Beta 3 führt einen dedizierten Equalizer für AirPods ein. Hinzu kommt ein Regler für den adaptiven Audiomodus, mit dem Nutzer den Übergang zwischen Geräuschunterdrückung und Transparenzmodus manuell justieren können. Die Sprachsteuerung per Siri wurde ebenfalls verbessert – etwa zum Wechseln der Noise-Modi.
Doch es gibt Einschränkungen: Der integrierte Equalizer bietet weniger Optionen als spezialisierte Drittanbieter-Apps. Zwischen dem 9. und 12. Juli wurden zudem neue Firmware-Updates ausgerollt – unter anderem Version 9A5314B für AirPods Pro 2, AirPods Pro 3, AirPods 4 und AirPods Max 2. Für die Zukunft zeichnet sich bereits die nächste Stufe ab: Analysten rechnen bis Ende 2027 mit Infrarot-Kameras in AirPods.
Spracherkennung nur für High-End-Modelle
Die verbesserte Siri-Integration mit fünf einstellbaren Sprechgeschwindigkeiten bleibt den Top-Modellen vorbehalten: iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und iPhone Air. Der Grund: Die KI-Funktionen benötigen 12 Gigabyte Arbeitsspeicher für das AFM-3-Core-Modell. Ältere Geräte und das Standard-iPhone 17 mit 8 Gigabyte RAM bleiben außen vor.
Auch bei den Cloud-Funktionen gibt es Hürden: Bestimmte Apple-Intelligence-Heimfunktionen erfordern ein iCloud+-Abo mit mindestens 2 Terabyte Speicher.
Mit den neuen System-Funktionen kommen oft auch neue Begriffe auf iPhone-Besitzer zu, die für Verwirrung sorgen können. Dieses kostenlose Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe in einfachen Worten – inklusive Aussprachehilfen. In 10 Minuten die Apple-Sprache verstehen
Veröffentlichung und Ausblick
Die öffentlichen Betas für iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und watchOS 27 werden für Mitte bis Ende Juli 2026 erwartet. Tester berichten von stabiler Performance, aber möglichen Einbußen bei der Akkulaufzeit – ein typisches Phänomen früher Softwareversionen.
Die finalen Versionen sollen planmäßig im September 2026 erscheinen. Neue Hardware steht für Juli nicht an, doch ein aktualisierter Apple TV 4K wird später im Jahr erwartet. Ein faltbares iPhone Ultra könnte gegen Ende 2026 folgen.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
