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iOS 27 Beta ab Juli: Apps 30% schneller auf Àlteren iPhones

19.06.2026 - 20:38:42 | boerse-global.de

Viele Deutsche reisen und brauchen stabiles Internet. Der Artikel erklÀrt die iPhone-Hotspot-Einrichtung und hÀufige Fallstricke.

iPhone-Hotspot fĂŒr den Urlaub: So klappt die Einrichtung
Beta - iPhone screen showing personal hotspot settings, with a blurred background suggesting travel in a car or train. 19.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Rund 76 Prozent der Deutschen planen dieses Jahr zu verreisen – und viele werden aufs eigene Handy-Hotspot angewiesen sein. Denn öffentliche WLAN-Netze an Hotels, FlughĂ€fen oder CampingplĂ€tzen sind oft ĂŒberlastet oder unsicher. Wer unterwegs produktiv bleiben oder Streaming-Dienste nutzen will, braucht eine stabile private Verbindung.

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So richten Sie den persönlichen Hotspot richtig ein

Die Aktivierung des persönlichen Hotspots auf dem iPhone ist simpel: Unter den Mobilfunk-Einstellungen lĂ€sst sich die Funktion „Anderen erlauben, beizutreten" einschalten. Das GerĂ€t wird dann zum drahtlosen Zugangspunkt.

Ein entscheidender Punkt ist die Namensgebung des Hotspots. Der Name (SSID) ist direkt mit dem GerĂ€tenamen verknĂŒpft, den Sie in den allgemeinen Einstellungen unter „Info" Ă€ndern können. Wer seinen Hotspot etwa „Familie MĂŒller Urlaub 2026" nennt, sollte wissen: Ein Neustart des GerĂ€ts kann nötig sein, damit die Änderung bei allen verbundenen GerĂ€ten ankommt.

Fallstricke durch den Mobilfunkanbieter

Nicht jeder Tarif erlaubt die Hotspot-Funktion. Viele gĂŒnstige MobilfunkvertrĂ€ge schließen Tethering aus oder beschrĂ€nken es. Vor der Reise lohnt ein Blick in die Vertragsunterlagen.

Ein weiteres Problem: Der Access Point Name (APN) – das Profil fĂŒr die Datenverbindung. Normalerweise stellen die Carrier dies automatisch ein. Doch fehlerhafte APN-Einstellungen können nicht nur den Hotspot lahmlegen, sondern auch MMS und den gesamten Datenverkehr stören. Auf iPhones lassen sich diese Einstellungen nur Ă€ndern, wenn der Anbieter dies ausdrĂŒcklich erlaubt.

Wenn die Verbindung steht, aber kein Internet kommt

Selbst wenn sich ein GerĂ€t mit dem iPhone-Hotspot verbindet, heißt das noch nicht, dass Daten fließen. Hilfreiche Maßnahmen bei Verbindungsproblemen:

  • Hotspot-Passwort zurĂŒcksetzen und neu verbinden
  • Alternative DNS-Server testen – etwa 1.1.1.1 oder 8.8.8.8
  • VPN-Konfiguration prĂŒfen – manche VPNs blockieren Hotspot-Verkehr
  • Berechtigungen kontrollieren – eingeschrĂ€nkte Dateifreigaben können stören

Clevere Tricks fĂŒr Hotels und Co.

In vielen Hotels gibt es eine lĂ€stige EinschrĂ€nkung: Das WLAN erlaubt nur ein GerĂ€t pro Zimmer, oder es gibt ein „Captive Portal" mit Anmeldeseite. Hier hilft ein Trick: Das Smartphone mit dem Hotel-WLAN verbinden, dann den Hotspot aktivieren. So umgeht man die GerĂ€tebeschrĂ€nkung und kann etwa den Streaming-Stick oder das Tablet problemlos nutzen.

Wer regelmĂ€ĂŸig viel Datenvolumen braucht, sollte ĂŒber einen dedizierten 5G-Mobilrouter nachdenken. Diese GerĂ€te sind oft sicherer und leistungsfĂ€higer als der Smartphone-Hotspot.

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Fritz!Box als Failover-Lösung

FĂŒr zu Hause oder das Homeoffice gibt es eine clevere Alternative: Die neuen Fritz!Box-Router mit Firmware-Version 8.20 bieten eine verbesserte Ausfallsicherung. FĂ€llt die DSL- oder Glasfaserleitung aus, schaltet das System automatisch auf eine mobile Datenverbindung um.

DafĂŒr brauchen Sie nur einen kompatiblen USB-Surfstick (etwa 33 Euro) und eine handelsĂŒbliche SIM-Karte mit Datentarif. Angebote mit 40 GB Datenvolumen gibt es bereits fĂŒr unter 10 Euro im Monat.

iOS 27 und Android 17: Neue Funktionen fĂŒr den Datentransfer

Der Blick in die Zukunft verspricht weitere Verbesserungen. Die Beta von iOS 27 startet im Juli 2026 und bringt deutliche LeistungssprĂŒnge fĂŒr Ă€ltere iPhones (Modelle 11, 12 und 13). Erste Tests zeigen: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller, AirDrop und AirPlay legen um 80 Prozent zu, und auch das Laden von Fotos beschleunigt sich massiv.

Parallel dazu hat Android 17 Anfang der Woche umfassende Migrationswerkzeuge eingefĂŒhrt. Die neue „Android Switch"-Funktion ĂŒbertrĂ€gt WLAN-Zugangsdaten, Passwörter und sogar komplexe Daten wie iMessage-VerlĂ€ufe und Apple-Notes-AnhĂ€nge – ganz ohne Drittanbieter-Apps. Die fortschrittlichsten Funktionen sind zunĂ€chst auf Flaggschiff-GerĂ€te beschrĂ€nkt, doch eine breitere EinfĂŒhrung wird noch in diesem Jahr erwartet.

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