iOS 27 Beta: App-Startzeiten um 30% schneller, KI nur für iPhone 15 Pro
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 14:53 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Die zentrale Neuerung: die Funktion Liquid Glass, die auf kompatiblen iPhone-Modellen verfügbar ist. Zeitgleich startete der Konzern die erste öffentliche Beta von iOS 27 – und kämpft mit technischen Problemen bei den jüngsten Sicherheitsupdates.
Liquid Glass und das große Beta-Programm
Das Update steht als kostenloser Download für unterstützte Geräte bereit. Apple empfiehlt, vor der Installation ein vollständiges Backup anzulegen und ein stabiles WLAN zu nutzen. Der Download erfolgt über das bekannte Menü in den Systemeinstellungen.
Bereits am Sonntag verteilte Apple die erste öffentliche Beta von iOS 27. Die kommende Version verspricht deutliche Leistungssteigerungen: App-Startzeiten sollen sich um bis zu 30 Prozent verkürzen. Dazu kommen ein überarbeiteter Siri mit besseren Dialogfähigkeiten, neue Werkzeuge für die Fotografie und frische Funktionen für den Safari-Browser.
iOS 27 läuft auf dem iPhone 11 und neueren Modellen. Die integrierten KI-Funktionen bleiben jedoch dem iPhone 15 Pro und neueren Geräten vorbehalten. Nutzer in der Europäischen Union müssen vorerst ganz auf diese Funktionen verzichten – sie sind dort nicht verfügbar.
Sicherheitslücken und Hitzeprobleme
Während Apple die neuen Versionen ausrollt, kämpfen Nutzer mit Problemen bei älteren Updates. Das Mitte Juni veröffentlichte iOS 26.5.2 sollte mehr als 25 Sicherheitslücken schließen. Doch nach der Installation berichten Anwender von massiven Hardware-Problemen: Akku-Entladung und Überhitzung stehen ganz oben auf der Beschwerdeliste.
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Erste Analysen deuten darauf hin, dass bestimmte Drittanbieter-Apps die thermischen Probleme verstärken könnten. Branchenbeobachter rechnen mit einem baldigen Folgeupdate – möglicherweise iOS 26.5.3 – um die Stabilitätsprobleme zu beheben.
Bereits im Vorfeld hatte Apple eine kritische Sicherheitslücke geschlossen: Die Schwachstelle CVE-2026-28950 in den Notification Services erlaubte unbefugten Zugriff auf gelöschte Nachrichtenfragmente auf gesperrten Geräten. Das Korrektur-Update löschte diese Fragmente nachträglich aus dem System.
iOS 26.6: Neue Sicherheitsfeatures in der Entwicklung
Parallel treibt Apple die Entwicklung von iOS 26.6 voran. Die fünfte Entwickler-Beta (Build 23G5065a) erschien ebenfalls am Sonntag. Sie konzentriert sich auf interne Stabilität, Sicherheit und Leistung – größere optische Neuerungen bleiben aus.
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Eine bemerkenswerte Ergänzung: Ein Sicherheitsfeature erkennt potenziell schädliche iMessages und warnt den Nutzer. Betroffene können verdächtige Nachrichten direkt an Apple melden. Weitere Verfeinerungen betreffen die Anzeige des 20.000-Kontakt-Limits für blockierte Anrufer sowie mögliche neue Schutzmechanismen gegen Gerätediebstahl.
Die finale öffentliche Version von iOS 26.6 wird für Ende Juli erwartet. Auch die anderen Apple-Plattformen erhalten neue Betas: Für macOS Tahoe 26.6, iPadOS 26.6, watchOS 26.6 und visionOS 26.6 sind ebenfalls die fünften Entwickler-Betas erschienen.
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