iOS 27: iPhone-Recovery jetzt ohne Computer möglich
Veröffentlicht am: 01.09.2026 um 06:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple stattet iPhones mit iOS 27 erstmals mit einem manuell zugĂ€nglichen Recovery-Bildschirm aus, der ohne angeschlossenen Computer funktioniert. Die Funktion orientiert sich an der bereits von Apple-Silicon-Macs bekannten Wiederherstellungsumgebung und soll Nutzern mehr Autonomie bei Software-Problemen verschaffen. iOS 27 befindet sich derzeit in der öffentlichen Beta, die Veröffentlichung ist fĂŒr den Herbst 2026 vorgesehen.
Update, Diagnose und Löschen direkt auf dem GerÀt
Der neue Recovery-Modus erlaubt es, ein iPhone zu aktualisieren, zu diagnostizieren oder vollstĂ€ndig zu löschen, ohne dafĂŒr einen PC oder Mac zu benötigen. Praktisch verbindet sich das GerĂ€t dabei automatisch mit bekannten Wi-Fi-Netzwerken und zeigt den aktuellen Batteriestatus an. ErgĂ€nzend fĂŒhrt Apple die Funktion âNearby Device Recovery" ein, mit der eine Wiederherstellung ĂŒber ein anderes Apple-GerĂ€t in der NĂ€he möglich ist.
Der Zugriff erfolgt ĂŒber eine einfache Tastenkombination: Das GerĂ€t wird ausgeschaltet, anschlieĂend hĂ€lt man die Seitentaste gedrĂŒckt, bis die Meldung âLoading recovery options..." erscheint.
Danach lĂ€sst sich die Taste loslassen, und der Nutzer gelangt in ein MenĂŒ mit mehreren Optionen: Recovery Assistant, Software Update, Diagnostics Mode, âErase All Content and Settings" sowie der klassische Recovery Mode. Auf neueren Modellen ist zusĂ€tzlich die bereits erwĂ€hnte, zunĂ€chst versteckte Option âNearby Device Recovery" verfĂŒgbar.
Mehr UnabhĂ€ngigkeit, aber weiterhin im Apple-Ăkosystem
Die Neuerung wird als Schritt hin zu mehr Benutzerfreundlichkeit und EigenstĂ€ndigkeit gewertet, da Nutzer bei Software-Problemen nicht mehr zwingend auf einen Computer oder einen Apple Store angewiesen sind. Gleichzeitig bleibt die Funktion eng an das Apple-Ăkosystem gebunden, etwa durch die Integration mit anderen Apple-GerĂ€ten bei der Nearby-Device-Recovery-Option.
Wer sich mit den neuen Systemfunktionen befasst, sollte auch bei der Installation von Aktualisierungen auf Nummer sicher gehen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt eine einfache Schritt-fĂŒr-Schritt-Methode, wie Sie iOS-Updates ohne Datenverlust und Stress durchfĂŒhren. Sichere iOS-Update-Anleitung kostenlos herunterladen
Weitere Neuerungen in iOS 27: ĂŒberarbeitete Fotos-App
Neben dem Recovery-System bringt iOS 27 auch umfangreiche Ănderungen an der Fotos-App mit. Dazu zĂ€hlen KI-gestĂŒtzte Bearbeitungswerkzeuge namens Extend, Reframe und Clean Up, mit denen sich Ablenkungen aus Bildern mittels realistischer AuffĂŒllung entfernen lassen.
Neu sind zudem automatische Sammlungen wie âCaptured by Me" und âIdentity Documents" sowie eine erweiterte Schlagwort-UnterstĂŒtzung. Auch die Diashow-Funktion wurde ĂŒberarbeitet: Nutzer können nun benutzerdefinierte ĂbergĂ€nge und LĂ€ngen festlegen und Diashows als Video speichern.
Die Fotos-App erhĂ€lt auĂerdem ein Sternebewertungssystem von eins bis fĂŒnf. Aktiviert wird es ĂŒber den Collections-Tab, das Profil-Symbol und die Option âShow Rating Controls". Einzelne Fotos lassen sich ĂŒber ein Stern-Symbol bewerten, mehrere Bilder gleichzeitig ĂŒber die Auswahlfunktion im Drei-Punkte-MenĂŒ. Im Library-Tab können Nutzer ihre Fotos anschlieĂend nach Bewertung filtern.
Nach dem Einspielen neuer System-Updates ist es ratsam, bestimmte PrivatsphĂ€re-Einstellungen sofort zu ĂŒberprĂŒfen. Ein Apple-Experte erklĂ€rt in diesem Gratis-Leitfaden, wie Sie Ihre persönlichen Daten mit wenigen Klicks wirksam schĂŒtzen. Wichtige Sicherheits-Einstellungen nach dem Update prĂŒfen
Eine weitere praktische ErgĂ€nzung ist die Funktion âsave-frame-as-photo": Beim Pausieren eines Videos lĂ€sst sich ĂŒber das Drei-Punkte-MenĂŒ ein einzelner Rahmen als Vollauflösungsbild aus dem Originalvideo extrahieren. Damit entfĂ€llt der bisherige Umweg ĂŒber Screenshots, die hĂ€ufig mit schwarzen Balken und Beschnitt behaftet waren.
Ebenfalls neu ist das KI-gestĂŒtzte âSpatial Reframing", mit dem sich die Kameraperspektive eines Fotos nachtrĂ€glich anpassen lĂ€sst, um zuvor verborgene Bildbereiche sichtbar zu machen.
Tests zeigten unterschiedliche Ergebnisse: WĂ€hrend ein KatzenportrĂ€t erfolgreich bearbeitet werden konnte, traten bei einem Foto des Kolosseums Probleme mit einem kohĂ€renten Hintergrund sowie verzerrte Gesichter auf. Die Funktion stöĂt demnach bei menschlichen Motiven noch an ihre Grenzen.
