iOS 27: Mehr als die HĂ€lfte aller iPhones verliert KI-Funktionen
15.06.2026 - 22:28:39 | boerse-global.de
Apples neue KI-Suite Apple Intelligence und die ĂŒberarbeitete Siri bleiben High-End-Modellen vorbehalten. Branchenbeobachter schĂ€tzen: Mehr als die HĂ€lfte aller aktuell genutzten iPhones weltweit werden die neuen Funktionen nicht unterstĂŒtzen.
Diese iPhones sind raus
Die Mindestanforderung fĂŒr Apple Intelligence: ein iPhone 15 Pro oder neuer. FĂŒr die volle Siri-KI mit verbesserter Diktiergenauigkeit und kontextbezogenen Sprachanpassungen wird es noch enger. Apple verlangt hier ein iPhone 17 Pro, 17 Pro Max oder das erwartete iPhone Air.
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Der Grund: Arbeitsspeicher. Die komplexen Sprachfunktionen benötigen mindestens 12 GB RAM. Bei iPads und Macs bildet der M1-Chip die Basis, auch hier empfiehlt Apple neuere Generationen wie M3 oder M4.
Apple setzt auf Google-Technik
Die neue Siri-Architektur basiert auf einer Partnerschaft mit Google. FĂŒr komplexe Aufgaben nutzt Apple das Gemini-Modell, das in der Google Cloud auf spezialisierten Prozessoren lĂ€uft. Die Kosten: geschĂ€tzt eine Milliarde Euro pro Jahr.
Gleichzeitig bleibt Google mit rund 20 Milliarden US-Dollar Jahreszahlung die Standardsuchmaschine in Safari.
FĂŒr Entwickler stellt Apple das Framework AgentKit bereit. Es erlaubt KI-Agenten, Aufgaben lokal auf dem GerĂ€t auszufĂŒhren. Auf einem iPhone 17 Pro liegt die Reaktionszeit bei etwa 1,2 Sekunden.
Tempo-Schub fĂŒrs System
iOS 27 bringt deutliche Leistungssteigerungen. Apps starten bis zu 30 Prozent schneller, AirDrop-Ăbertragungen laufen 80 Prozent flotter, die iCloud-Fotosynchronisation beschleunigt sich um 70 Prozent.
Im Gesundheitsbereich fĂŒhrt Apple ein Menopause-Tracking ein, basierend auf Zyklusdaten. Die Kamera analysiert NĂ€hrwerte von Lebensmitteln. Apple Maps bekommt KI-verbesserte Flyover-Aufnahmen und eine Routensuche mit natĂŒrlicher Sprache.
Europa bleibt auĂen vor
Nutzer in der EU und China warten vergeblich. Apple Intelligence kommt auf iPhone und iPad zunĂ€chst nicht in diese Regionen. In Europa gibt es die Funktionen nur auf dem Mac und der Vision Pro â und das ausschlieĂlich auf Englisch. Ein breiterer Rollout fĂŒr mobile GerĂ€te wird frĂŒhestens 2027 erwartet.
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Die Börse reagierte verhalten. Der Apple-Aktienkurs fiel nach den AnkĂŒndigungen um fast sieben Prozent. Analysten sehen die regionalen Verzögerungen und Hardware-BeschrĂ€nkungen als GrĂŒnde.
FĂŒhrungswechsel in Sicht
Parallel zur Software-Entwicklung steht ein Wechsel an der Spitze an. John Ternus soll im September CEO Tim Cook ablösen. FĂŒr denselben Zeitraum werden neue Mac-Modelle mit M5-Chips erwartet â mit dreifacher KI-Rechenleistung im Vergleich zur aktuellen Generation.
