iOS 27 zur WWDC: Apple baut Siri mit Googles Gemini um
01.06.2026 - 08:18:29 | boerse-global.deDas Projekt mit dem Codenamen „Boppy" fällt mit dem 20-jährigen Jubiläum des iPhones zusammen und verspricht eine umfassende optische und funktionale Erneuerung des gesamten Software-Ökosystems.
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„Project Boppy" – Die Strategie für 2028
Interne Berichte, die Ende Mai 2026 bekannt wurden, zeigen, dass Apple die frühe Entwicklungsphase für seine Betriebssysteme des Jahres 2028 eingeläutet hat. Unter dem Dach von „Project Boppy" tragen die einzelnen Plattformen eigene Codenamen: iOS 28 und iPadOS 28 firmieren intern unter „Bell", während macOS 28 als „Poppy" bezeichnet wird.
Die Updates für 2028 sollen deutlich umfangreicher ausfallen als die kommende iOS-27-Version. Die Entwickler arbeiten an einer engeren Verzahnung von iPhone, iPad und Mac. Die zeitliche Planung ist bewusst auf das 20-jährige Jubiläum des ersten iPhones ausgerichtet – ein klares Signal für einen grundlegenden Neuanfang bei der Benutzeroberfläche und den Kernfunktionen.
iOS 27: Siri bekommt Google-Power
Doch zunächst steht die unmittelbare Zukunft im Fokus. iOS 27, intern „Rizz" genannt, wird voraussichtlich auf der WWDC am 8. Juni 2026 vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf einem grundlegenden Umbau von Siri.
Die Strategie ist bemerkenswert: Apple nutzt Berichten zufolge Googles Gemini-Modell, um die lokale KI per Destillation zu trainieren. Für komplexe Anfragen soll die neue Siri-Architektur auf Google Cloud zurückgreifen – unter Einsatz von Nvidias vertraulicher Rechenhardware, um die Privatsphäre zu wahren.
Was ist fĂĽr iOS 27 zu erwarten?
- Eine eigenständige Siri-App mit neuer Oberfläche
- Geräteübergreifende Synchronisation von Siri-Daten via iCloud
- Integration mit der Dynamic Island und einer neuen „Suchen oder Fragen"-Schnittstelle
- UnterstĂĽtzung fĂĽr Fremd-KI-Modelle wie ChatGPT und Claude
Der öffentliche Rollout von iOS 27 ist für September 2026 geplant.
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Faltbares iPhone und verschobene Smart Glasses
Die Software-Offensive wird von Hardware-Leaks begleitet. Ein Dummy-Modell eines faltbaren Geräts – als „iPhone Ultra" oder „iPhone Fold" gehandelt – tauchte Ende Mai auf. Es soll ein 5,5-Zoll-Außendisplay und einen 7,8-Zoll-OLED-Innenbildschirm bieten. Angetrieben wird es von einem A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren, unterstützt von 12 GB RAM und einem Titanrahmen. Analysten rechnen mit einem Preis von über 2.000 Euro zum Marktstart im September 2026.
Weniger gut läuft es für Apples Smart Glasses. Das Projekt N50 verzögert sich und wird nun erst für Ende 2027 erwartet. Grund sind die noch nicht ausgereiften Siri-Funktionen, die das Gerät steuern sollen. Die Brille wird voraussichtlich kein eigenes Display haben und stark vom iPhone abhängig sein. Der Preis soll zwischen 300 und 500 Euro liegen.
Neue Hardware fĂĽrs Wohnzimmer
Parallel dazu bringt Apple weitere Geräte auf den Markt. Ein neue Apple TV und ein neuer HomePod mini stehen kurz vor der Fertigstellung. Und für Gamer gibt es gute Nachrichten: Seit dem 30. Mai 2026 ist Age of Empires II: Definitive Edition nativ für Macs mit Apple Silicon verfügbar – Voraussetzung ist macOS Sequoia 15.7 oder neuer.
In den kommenden Wochen wird zudem iOS 26.5.1 erwartet. Der Patch soll gemeldete Akku-Probleme und SicherheitslĂĽcken beheben.
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