iPhone 11 erhÀlt iOS 27: Apple verlÀngert Support bis 2027
Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 23:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Damit verlĂ€ngert Apple den Lebenszyklus des GerĂ€ts bis ins Jahr 2027. Doch die gute Nachricht hat einen Haken: Eine hardwarebasierte SicherheitslĂŒcke namens âusbliter8" gefĂ€hrdet das Modell und weitere Ă€ltere Apple-GerĂ€te.
LebensverlĂ€ngerung fĂŒr das iPhone 11
Das iPhone 11 wird nach Branchenberichten zu den rund 30 Modellen gehören, die mit iOS 27 kompatibel sind. Die öffentliche Beta des neuen Betriebssystems startet bereits nÀchste Woche, der vollstÀndige Release folgt im Herbst 2026.
Bis mindestens September 2027 sollen iPhone-11-Nutzer mit regelmĂ€Ăigen Sicherheitsupdates rechnen können. Ob Drittanbieter ihre Apps weiterhin fĂŒr die Ă€ltere Hardware anbieten, bleibt allerdings ihnen selbst ĂŒberlassen â mit zunehmendem Alter des GerĂ€ts wird die UnterstĂŒtzung erfahrungsgemÀà dĂŒnner.
Bereits im FrĂŒhjahr, am 8. April 2026, veröffentlichte Apple iOS 26.4.1 und aktivierte darin automatisch den Diebstahlschutz fĂŒr Nutzer. Inzwischen hat der Konzern die Signierung von iOS 26.5 und iOS 26.5.1 eingestellt â wer auf Version 26.5.2 aktualisiert hat, kann nicht mehr zurĂŒck.
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Die usbliter8-LĂŒcke: Ein hardwarebasiertes Problem
Sicherheitsforscher haben einen kritischen Fehler namens usbliter8 entdeckt. Er betrifft den SecureROM und den Synopsys-DWC2-USB-Controller in den A12- und A13-Chips. Das TĂŒckische: Weil die Schwachstelle im Festwertspeicher (ROM) der Hardware sitzt, lĂ€sst sie sich nicht durch ein einfaches Software-Update schlieĂen.
Betroffen ist eine ganze Reihe von GerÀten:
- iPhone XR, XS und 11er-Serie
- iPhone SE (2. Generation)
- iPad Air 3, iPad mini 5 sowie iPad 8. und 9. Generation
- iPad Pro von 2018 und 2020
- Apple Watch Series 4, 5 und SE (1. Generation)
- HomePod mini und Apple TV 4K (2. Generation)
Die gute Nachricht: FĂŒr den Durchschnittsnutzer ist das Risiko gering. Der Angriff erfordert physischen Zugriff auf das GerĂ€t. Experten empfehlen trotzdem, betroffene Hardware nie unbeaufsichtigt zu lassen, komplexe Passcodes zu verwenden und die biometrische Authentifizierung zu aktivieren. Wer höchste Sicherheit braucht, sollte auf neuere Modelle mit A14-Chip oder neuer umsteigen â etwa das iPhone 12. FĂŒr einen funktionierenden Exploit dieser Art zahlen Auftraggeber Berichten zufolge PrĂ€mien von bis zu einer halben Million Euro.
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Notruf-Risiken und Update-Stopp
In einer separaten Entwicklung warnen Telekommunikationsanbieter vor Problemen mit Ă€lterer Hardware. Ein Fehler in iOS 16.7.13 kann dazu fĂŒhren, dass iPhone 8, 8 Plus und iPhone X keine Verbindung zu Notrufnummern herstellen können.
Apple hat als Reaktion die Auslieferung mehrerer Softwareversionen gestoppt â darunter iOS 18.7.4, 16.7.13, 15.8.6 und 12.5.8. Nutzer dieser Ă€lteren GerĂ€te sollten mit Updates warten, bis eine Lösung bestĂ€tigt ist, und fĂŒr NotfĂ€lle alternative Kommunikationswege bereithalten.
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