iPhone 18 Pro: 7 Millionen Vorbestellungen in China, Burgunderrot ausverkauft
Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 00:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat den Verkauf des iPhone 18 Pro und Pro Max in mehr als 65 Ländern gestartet. Die hohen Vorbestellvolumina führten in einzelnen regionalen Märkten bereits zu frühen Ausverkäufen einzelner Modellvarianten, wie macrumors.com berichtete.
Weltweiter Verkaufsstart mit gestaffelter Auslieferung
Die US-Apple-Stores öffneten pünktlich um 8 Uhr Ortszeit, Same-Day-Pickup war unter anderem in Großbritannien, Australien, China, Indien und Japan verfügbar. Eine zweite Verkaufswelle ist für den 25. September 2026 vorgesehen, wie latintimes.com meldete.
Der Vorbestellstart für die beiden Pro-Modelle erfolgte bereits am 12. September 2026. Die ersten Vorbestellungen erreichten die Kunden zunächst in Australien und Neuseeland, gefolgt von Asien, Europa und Nordamerika; US-Kunden erhielten ihre Bestellungen freitagmorgens, wie appleinsider.com berichtete.
Bei den Preisen verlangt Apple für das Pro-Modell ab 1.199 US-Dollar, für das Pro Max ab 1.299 US-Dollar, jeweils gestaffelt von 256GB bis 2TB – ein Aufschlag von 100 US-Dollar gegenüber dem Vorgänger. Die 1TB-Variante des Pro ist laut macrumors.com 300 US-Dollar teurer als beim iPhone 17 Pro, die 2TB-Version des Pro Max kostet 2.499 US-Dollar.
In den USA meldete Apple Wartezeiten von drei bis vier Wochen für das Pro Max und zwei bis drei Wochen für das Pro. In vielen US- und kanadischen Stores gab es zudem Walk-in-Käufe sowie Same-Day-Versand gegen einen Aufpreis von 9 US-Dollar innerhalb von rund zwei Stunden, wie idropnews.com berichtete.
Burgunderrot als Verkaufsschlager – frühe Ausverkäufe
Bereits am Vorbestellstart am 12. September war die burgunderrote Pro-Max-Variante mit 256GB und 512GB laut idropnews.com innerhalb einer Stunde ausverkauft – die Farbe erwies sich weltweit als beliebteste unter den vier verfügbaren Optionen Black, Silver, Glacier und Burgundy.
In Kuala Lumpur, Sydney und Singapur bildeten sich laut dailymail.com lange Schlangen, in Hangzhou traten Scalper in Erscheinung. In Großbritannien liegen die Preise bei 1.199 beziehungsweise 1.299 britischen Pfund.
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Indien: hohe Nachfrage bei erstmaliger Lokalfertigung
In Indien war der Verkauf sowohl online als auch in sechs Stores zwischen 8 und 22 Uhr möglich, mit Einstiegspreisen von 1,64,900 Rupien für das Pro und 1,79,900 Rupien für das Pro Max (256GB).
Zepto bot laut mashable.com Sofortrabatte bis 7.000 Rupien, BytePe Ersparnisse bis 35.000 Rupien bei einer Vorbestellung für 99 Rupien. Counterpoint Research verzeichnete für den Indien-Launch eine 15 bis 28 Prozent höhere Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr an zwölf Stores; der Launch-Tag-Bestand war weitgehend ausverkauft.
Erstmals werden die Pro-Modelle bereits ab dem ersten Verkaufstag in Indien gefertigt – bei Foxconn und Tata Electronics, mit bis zu rund zwölf möglichen Produktionslinien. 80 bis 90 Prozent der indischen Produktion sind laut newskarnataka.com für den Export bestimmt, unter anderem per Charterflügen ab Chennai in Märkte wie die USA. Counterpoint geht davon aus, dass 26 Prozent aller 2026 weltweit verschifften iPhones aus Indien stammen könnten.
China: Millionen Vorbestellungen und Wiederverkaufsaufschläge
Laut lokalen Medien und dem Tipster Ice Universe gingen in China über 7 Millionen Vorbestellungen für die beiden Pro-Modelle über alle Kanäle ein. JD.com war innerhalb einer Minute ausverkauft, der Tmall-Umsatz lag doppelt so hoch wie beim iPhone 17 Pro im Vorjahr. Rund 60 Prozent der Vorbestellungen entfielen auf das kleinere Pro-Modell (211 Gramm gegenüber 249 Gramm beim Pro Max), berichtete phonearena.com.
Die China-Preise liegen bei 9.999 Yuan (rund 1.491 US-Dollar) für das 18 Pro mit 256GB und 10.999 Yuan (rund 1.640 US-Dollar) für das Pro Max – ein Plus von 1.000 Yuan gegenüber 2025. Auf dem Wiederverkaufsportal Dewu wurden für das silberne Pro Max mit 256GB Aufschläge von rund 3.000 Yuan (etwa 447 US-Dollar) verzeichnet, für die Burgunderrot-Variante rund 1.800 Yuan (etwa 268 US-Dollar).
Der Launch in China begann um 8 Uhr Shanghai-Zeit, wobei zunächst nur Vorbesteller im Apple Store kaufen konnten. Scalper zahlten laut 36kr.com Aufschläge von 300 bis 500 Yuan beim Ankauf und verlangten 700 bis 800 Yuan beim Verkauf, besonders gefragt waren die 256GB- und 512GB-Varianten des Pro Max sowie die Farbe Burgunderrot.
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Die Lieferzeit lag zum 17. September bei rund 11 Werktagen für das 18 Pro und rund 15 Werktagen für das Pro Max. Auf Pinduoduo war das 18 Pro mit 256GB bereits für 9.099 Yuan erhältlich – 900 Yuan unter dem Apple-Preis.
Analyst Jeff Pu von GF Securities bewertete die Nachfrage insgesamt als verhalten und verwies auf einen laut TrendForce um 400 Prozent gestiegenen Speicherchippreis im dritten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr.
Analysteneinschätzung: Lieferzeiten stabil, Produktion steigt
Morgan Stanley beobachtete vier Tage nach Vorbestellstart global stabile Lieferzeiten von zwei bis vier Wochen. Für das zweite Halbjahr 2026 rechnet die Bank mit einer Produktion von 71 Millionen Einheiten, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Lieferzeiten variieren regional: In den USA liegt sie beim Pro Max bei 22,5 Tagen, in Japan bei 29,5 Tagen und in China bei 27 Tagen. Morgan Stanley bestätigte ein Overweight-Rating mit einem Kursziel von 360 US-Dollar, was einem Kurspotenzial von 8,7 Prozent gegenüber dem damaligen Kurs von 331,34 US-Dollar entspricht.
Südostasien und weitere Märkte
Laut einer Analyse von Nukeni ist Malaysia mit rund 1.350 US-Dollar für das 256GB-Modell der günstigste Markt für das iPhone 18 Pro in Südostasien und weltweit der viertgünstigste unter 37 untersuchten Ländern – günstiger sind nur die USA (1.199 US-Dollar), Kanada (rund 1.320 US-Dollar) und Hongkong (1.339 US-Dollar).
In Thailand liegt der Preis bei rund 1.468 US-Dollar, in Singapur bei 1.492 US-Dollar, in Vietnam bei 1.500 US-Dollar und auf den Philippinen bei 1.509 US-Dollar.
In Singapur war das Angebot an der Orchard Road bereits vor 10 Uhr ausverkauft. Vietnam verzeichnete über 300.000 Vorbestellungen, wie vnexpress.net berichtete. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo kein Basismodell des iPhone 18 angeboten wird, war der Vorverkauf laut Rajat Asthana, CEO von Eros, ebenfalls restlos ausverkauft.
Auf Apple.com selbst kommt es laut 9to5mac.com bei den Pro-Modellen inzwischen zu mehrwöchigen Lieferverzögerungen, während die Abholung in Filialen an vielen Standorten teilweise noch am Verkaufsstarttag möglich war.
Mehr zum Thema bei AppleInsider: „iPhone 18 Pro preorders begin arriving worldwide“
