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iPhone 18 Pro: Apple macht GerÀt zwei Millimeter dicker

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 13:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples kommende Pro-Modelle werden deutlich dicker, um eine innovative Kamera mit variabler Blende aufzunehmen. ProduktionsengpĂ€sse und ein Sicherheitsvorfall ĂŒberschatten den Start.

iPhone 18 Pro: Dickeres GehĂ€use fĂŒr revolutionĂ€re Kamera-Technik
Schlankes Smartphone-Silhouette mit markantem Kameramodul auf dunkler, reflektierender FlĂ€che. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Apple steht vor einem der grĂ¶ĂŸten Hardware-Upgrades seiner Geschichte: Das kommende iPhone 18 Pro soll deutlich dicker werden als sein VorgĂ€nger. Branchenkreisen zufolge ist das neue Format notwendig, um eine revolutionĂ€re Kamera-Technologie mit variabler Blende zu beherbergen.

Deutlich mehr Volumen fĂŒr bessere Fotos

Die neuen Abmessungen sind beachtlich: Rund zwei Millimeter dicker soll das iPhone 18 Pro im Vergleich zum iPhone 17 Pro werden, das bei 8,75 Millimetern lag. Damit wĂŒrde die Pro-Serie auf eine StĂ€rke zwischen 9,9 und 10,9 Millimetern wachsen. Der Grund dafĂŒr ist ein komplexes Kamerasystem, das deutlich mehr Platz benötigt.

Beim iPhone 18 Pro Max deuten Leaks auf eine Dreifach-Kamera mit 48-Megapixel-Sensoren und variabler Blende hin. Die Produktionskosten fĂŒr die neue Kamerahardware sollen um rund 50 Prozent höher liegen als bei den VorgĂ€ngermodellen. ZusĂ€tzlich wird ein 6,9-Zoll-LTPO-OLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate und einer verkleinerten Dynamic Island erwartet.

A20 Pro Chip: Mehr Leistung, neue Technologie

Das HerzstĂŒck der neuen Modelle bildet der A20 Pro-Prozessor, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC. Die technischen Spezifikationen versprechen entweder 15 Prozent mehr Geschwindigkeit oder 30 Prozent weniger Stromverbrauch im Vergleich zur VorgĂ€ngergeneration. Möglich macht das eine neue Verpackungstechnologie namens Wafer-level Multi-Chip Module, bei der der Arbeitsspeicher direkt auf Wafer-Ebene integriert wird.

Doch die Produktion könnte ins Stocken geraten: Ein weltweiter DRAM-Engpass bereitet Apple offenbar Sorgen. Berichten zufolge liegen derzeit Waren im Wert von rund einer Milliarde Euro bei Zulieferern wie Foxconn und BYD fest. WĂ€hrend die ersten Lieferungen pĂŒnktlich erfolgen sollen, könnten FolgeauftrĂ€ge Verzögerungen erleben. Zudem sollen US-Politiker Bedenken gegen den chinesischen RAM-Lieferanten CXMT geĂ€ußert haben.

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Sicherheitsvorfall bei Tata Electronics

Die Entwicklung der neuen Hardware wurde zusĂ€tzlich durch einen Cyberangriff auf Tata Electronics, einen Apple-Vertragsfertiger, erschwert. Die Ransomware-Gruppe World Leaks veröffentlichte ĂŒber 200.000 Dateien mit mehr als 630 Gigabyte Daten. Darunter sollen sich auch Design-Schemata fĂŒr das iPhone 18 Pro und den A20 Pro Chip befinden. Apple untersucht derzeit das Ausmaß des Datenlecks.

Marktstart und Preise

Die PrĂ€sentation der neuen iPhones wird fĂŒr Anfang September erwartet. Branchenbeobachter rechnen mit dem 9. September als wahrscheinlichstem Termin fĂŒr die Hauptveranstaltung. Bereits am 1. September soll der neue CEO John Ternus seine erste ProduktprĂ€sentation leiten. Die Vorbestellungen könnten am 11. oder 12. September starten, die Auslieferung erfolgt voraussichtlich am 18. oder 25. September.

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Die fortschrittliche Hardware und die Lieferketten-Probleme dĂŒrften ihren Preis haben: SchĂ€tzungen zufolge könnte das iPhone 18 Pro bei 1.399 Euro starten, das Pro Max bei 1.499 Euro. In Indien sollen die Preise um umgerechnet rund 220 Euro steigen. ZusĂ€tzlich zu den Pro-Modellen könnte Apple ein iPhone Ultra als FaltgerĂ€t vorstellen – ohne Face ID und Teleobjektiv, um eine bestimmte Form zu erreichen.

Ausblick auf 2027

Über den kommenden Release-Zyklus hinaus gibt es bereits erste GerĂŒchte zur 2027er-Generation, die intern als iPhone 20 bezeichnet wird. Demnach könnte Apple wieder zu einem schlankeren Design zurĂŒckkehren. Die zukĂŒnftigen Modelle sollen einen Rahmen Ă€hnlich dem erwarteten iPhone Air erhalten und eine grĂ¶ĂŸere Dampfkammer fĂŒr bessere KĂŒhlung nutzen. Die Displays der Pro-Modelle wĂŒrden demnach auf 6,4 und 7,0 Zoll wachsen.

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