iPhone 18 Pro: Apple plant Preisanstieg um bis zu 200 Dollar
Veröffentlicht am: 06.07.2026 um 11:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Betroffen sind iPad, Mac, HomePod, Apple TV und die Vision Pro – lediglich die aktuellen iPhone-Modelle blieben von den Anpassungen verschont. Zeitgleich erhöhte das Unternehmen die Ankaufswerte für ältere Smartphones.
Tarife und steigende Kosten als Treiber
Am 5. Juli 2026 zog Apple die Preisschraube für zahlreiche Produktkategorien an. Auch generalüberholte Geräte sind von den Erhöhungen betroffen. Branchenbeobachter führen die Entwicklung auf neue Zölle und gestiegene Komponentenpreise zurück. Die Aktie des Konzerns reagierte positiv auf die Ankündigung und legte um 4,84 Prozent auf 308,63 Dollar zu.
Analysten gehen davon aus, dass die iPhone-Preise bei der nächsten Generation nach oben korrigiert werden könnten. Der Konzern scheint die aktuelle Serie bewusst stabil zu halten – wohl um die Nachfrage nicht zu gefährden.
Höhere Ankaufswerte für aktuelle Modelle
Am 6. Juli 2026 erhöhte Apple die Trade-In-Werte für mehrere Vorgängermodelle. Das iPhone 16 Pro Max wird nun mit 695 Euro bewertet, das iPhone 16 Pro mit 560 Euro und das iPhone 16 Plus mit 465 Euro. Das Standard-iPhone 16 stieg um 25 Euro auf 460 Euro. Konkurrenzgeräte verloren dagegen an Wert: Das Samsung Galaxy S23 Ultra fiel auf 200 Euro, das Google Pixel 8 Pro auf 165 Euro.
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Die Anpassung folgt auf eine bemerkenswerte Entwicklung auf dem chinesischen Markt. Der Online-Händler JD.com verzeichnete Ende Juni einen sprunghaften Anstieg der iPhone-17-Trade-Ins um 300 Prozent – ausgelöst durch Gerüchte über bevorstehende Preiserhöhungen. In den USA locken Mobilfunkanbieter wie T-Mobile mit Aktionen, die das iPhone 17 bei bestimmten Trade-Ins und Tarif-Upgrades kostenlos anbieten.
ProduktionskĂĽrzungen beim iPhone 17
Aktuelle Branchenberichte deuten auf eine Reduzierung der iPhone-17-Produktion um rund 15 Prozent hin. Dabei hatte sich das Gerät zunächst stark verkauft: Im ersten Quartal 2026 war es mit einem Marktanteil von sechs Prozent das meistverkaufte Smartphone. Auch das iPhone Air traf es hart – dessen Produktion fiel bereits im Oktober 2025 auf unter zehn Prozent des ursprünglichen Niveaus.
Die Kürzungen erfolgen nach einer Phase starken Wachstums. Apple meldete für das vierte Quartal 2025 einen iPhone-Umsatz von 85,2 Milliarden Dollar – ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
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Ausblick: iPhone 18 Pro wird teurer
Die Vorfreude auf das iPhone 18 Pro, das für September 2026 erwartet wird, wird durch Prognosen zu steigenden Herstellungskosten getrübt. Analysten schätzen, dass die DRAM-Kosten für das Pro-Modell auf rund 145 Dollar steigen – ein gewaltiger Sprung gegenüber den 39 Dollar beim iPhone 17 Pro. Die Folge: Ein Endkundenpreisanstieg von 50 bis 200 Dollar scheint wahrscheinlich.
Die kommenden Pro-Modelle sollen mit deutlichen Hardware-Upgrades aufwarten:
- A20 Pro-Chips im 2nm-Verfahren
- 12 GB RAM und ein 5.235 mAh Akku fĂĽr das Pro Max
- C2-Modems mit Satelliten-5G
- Unter-Display-Face-ID und 48-MP-Kamera mit variabler Blende
Gleichzeitig stellt Apple offenbar seine Chip-Strategie um und überspringt die Entwicklung der M6 Pro- und M6 Max-Chips. Für 2027 sind neue iPad Pro-Modelle und ein überarbeitetes 14-Zoll-MacBook Pro in der Testphase. Das Standard-iPhone 18 und das iPhone 18e sollen dagegen erst im Frühjahr 2027 erscheinen. Ein ultrapremium-Faltmodell mit dem möglichen Namen iPhone Ultra wird für Herbst 2026 erwartet – zu einem Preis von über 1.999 Dollar.
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