iPhone 18 Pro: Apple plant Preissprung auf 1.300 Euro ab September
19.06.2026 - 00:12:30 | boerse-global.de
KI-Offensive mit Google Gemini
Apple hat am heutigen Donnerstag eine weitreichende Partnerschaft mit Google bekannt gegeben. Der Konzern will die Gemini-KI in seine Apple Intelligence-Plattform integrieren. Die Zusammenarbeit betrifft vor allem das kommende iOS 27, das unter anderem verbesserte Fotobearbeitung, eine intelligentere Siri und eine neue „Notify Me“-Funktion im Safari-Browser erhält.
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Die Software-Suite war bereits auf der WWDC 2026 am 8. Juni vorgestellt worden und befindet sich seitdem in der Entwickler-Beta. iPadOS 27 bringt eine neue „Image Playground“-App, KI-generierte Kurzbefehle und die Möglichkeit, handschriftliche Notizen per Siri zu durchsuchen. macOS 27 mit dem Codenamen „Golden Gate“ verabschiedet sich endgültig von Intel-Prozessoren – der Betrieb läuft nur noch auf Apple Silicon.
Doch die neuen Funktionen haben hohe Hardware-Hürden: Die Siri-KI benötigt einen M-Serie-Chip oder den A17 Pro. Bei der Apple Watch reichen Series 9, Ultra 2 und die kommende SE 3 – allerdings nur mit einem gekoppelten iPhone in der Nähe.
Tim Cook: „Schlimmste Versorgungskrise seit 40 Jahren“
Trotz der softwaretechnischen Fortschritte überschatten wirtschaftliche Probleme die Zukunft. Tim Cook bestätigte in einem Interview am gestrigen Mittwoch: Preissteigerungen sind unvermeidbar. Der Grund ist eine massive Knappheit bei DRAM- und Speicherchips, ausgelöst durch die enorme Nachfrage der KI-Industrie. Cook sprach von einem „nicht nachhaltigen Marktumfeld“ – eine vergleichbare Situation habe er in vier Jahrzehnten nicht erlebt.
Die Folgen sind bereits im Handel sichtbar. Der Einstiegspreis für das Mac mini stieg auf 799 Euro, nachdem Apple die günstigste Konfiguration strich. Branchenanalysten rechnen für das iPhone 18 Pro mit einem Aufschlag von bis zu 270 Euro – der Startpreis könnte damit bei rund 1.300 Euro liegen.
Führungswechsel und Zukunfts-Roadmap
Mitten in diesen Umbruch fällt ein Machtwechsel an der Konzernspitze. Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus das Amt des CEO. Nur wenige Tage später, am 9. September, will Apple traditionell das iPhone 18 Pro und das erste faltbare iPhone vorstellen.
Laut Leaks soll das iPhone 18 Pro einen A20-Chip im 2-Nanometer-Verfahren und Face ID unter dem Display erhalten. Das Faltmodell kommt im Buch-Design mit einem 4:3-Seitenverhältnis – der Preis soll bei über 2.000 Euro liegen.
Für 2027 zeichnet sich bereits eine weitere Modell-Offensive ab:
- iPhone Air im Frühjahr 2027: Dual-Kamera, A20-Chip
- iPhone Air 2: Verbesserte Akkulaufzeit, Ultraweitwinkel-Kamera
- 20th Anniversary iPhone (Codename V73/V74): Nahezu randloses Display mit gebogenem Glas, A21-Chip
- KI-AirPods mit Kameras: Entwicklung für KI-Funktionen läuft
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Gemischte Aussichten für Bestandskunden
Während die Zukunft teuer wird, gibt es für Käufer aktueller Modelle gute Nachrichten: Das MacBook Neo mit A18 Pro und 13-Zoll-Liquid-Retina-Display verbilligte sich zu Wochenbeginn auf großen Handelsplattformen.
Besitzer älterer Geräte müssen Abstriche machen. macOS 27 lässt Intel-Macs außen vor. Ältere iPhones ab dem iPhone 11 können zwar die Standardversion von iOS 27 nutzen – die neuen KI-Funktionen bleiben ihnen aber verwehrt. Zudem wird die volle Siri-KI in der Europäischen Union und China zum Start im September nicht verfügbar sein.
