iPhone 18 Pro: Apple reserviert variable Blende für Pro Max
Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 12:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Kurz vor dem erwarteten Apple-Event zeichnet sich laut aktuellen Branchenberichten ein deutlicher Leistungsunterschied zwischen den beiden Pro-Modellen der kommenden iPhone-18-Generation ab. Berichten zufolge soll die variable Blende der neuen Kamera exklusiv dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten bleiben, während das kleinere iPhone 18 Pro darauf verzichten muss.
Kamera und Design im Detail
Laut übereinstimmenden Berichten erhält das iPhone 18 Pro eine 48-Megapixel-Kamera, allerdings ohne die variable Blende, die dem größeren Pro Max vorbehalten bleibt.
Für die größere Hauptkamera soll die Rückseite des Geräts um 2 Millimeter dicker ausfallen. Hinzu kommen ein neuer Kamera-Button und eine matte Rückseitenoberfläche. Beim Display setzt Apple demnach auf ein LTPO+-Panel mit einer um 35 Prozent verkleinerte Dynamic Island. Als neue Farboption wird "Dark Cherry" gehandelt.
Chip-Technik und Speicherausstattung
Herzstück der neuen Generation soll der A20 Pro sein, gefertigt im 2-Nanometer-Prozess von TSMC – demselben Verfahren, das auch beim M6-Chip zum Einsatz kommt. Berichten zufolge soll der neue Prozessor 15 bis 18 Prozent schneller und 30 Prozent energieeffizienter arbeiten als sein Vorgänger.
Ergänzt wird die Technik durch WMCM-Packaging, HPB-Technologie, ein neues C2-Modem sowie Satelliten-5G-Unterstützung. Der Arbeitsspeicher soll zwischen 12 und 16 Gigabyte liegen. Beim Akku wird für das Pro Max eine Kapazität von 5.567 mAh genannt, ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell.
Preissteigerung erwartet
Als Startpreis für das iPhone 18 Pro werden 1.199 US-Dollar gehandelt, ein Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem iPhone 17 Pro, das bei 1.099 US-Dollar startete. Das Pro Max soll bei 1.299 US-Dollar beginnen.
Analysten rechneten zuvor mit einem Preisanstieg zwischen 100 und 300 US-Dollar, während der Marktforscher IDC von einem Plus von 100 US-Dollar ausgeht. In Großbritannien werden Preissteigerungen zwischen 100 und 220 britischen Pfund für möglich gehalten. Höhere Speicherausstattungen könnten zusätzlich zwischen 150 und 200 US-Dollar mehr kosten.
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Frühere Prognosen gingen sogar von einem Anstieg um 200 bis 300 US-Dollar aus. Als Grund für die Preisanpassung gelten gestiegene Kosten für Arbeitsspeicher sowie die neue 2-Nanometer-Chipfertigung; eine allgemeine Knappheit bei RAM-Bauteilen treibt demnach die Preise zusätzlich und könnte die Verfügbarkeit einschränken.
Apple orientiere sich damit an Wettbewerbern wie Samsung und Google, die zuletzt ihre Preise um rund 100 US-Dollar angehoben hatten. Bei anderen Apple-Geräten seien die Preise zuletzt im Schnitt um 23 Prozent gestiegen.
Termine und weiteres Line-up
Das Apple-Event unter dem Motto "Surprise and shine" ist für den 9. September angesetzt, Beginn 10:00 Uhr Pazifischer Zeit im Steve Jobs Theater. Es gilt als erste große Veranstaltung unter dem neuen CEO John Ternus, der das Amt zum 1. September übernehmen soll.
Für das iPhone 18 Pro wird ein Verkaufsstart am 8. beziehungsweise 9. September erwartet, mit Vorbestellungen ab dem 11. September und Marktstart am 18. September. Die Standardmodelle iPhone 18 und 18e sollen dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen.
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Neben den Pro-Modellen wird beim Event auch ein faltbares "iPhone Ultra" erwartet, das im geschlossenen Zustand 5,5 Zoll und aufgeklappt 7,8 Zoll messen soll, bei einer Dicke von 4,5 Millimetern.
Für dieses Modell werden Touch ID, ein 4.800-mAh-Akku sowie ein Preis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar genannt. Der Marktforscher IDC rechnet damit, dass Apple bis 2027 über 17 Millionen faltbare iPhones ausliefern wird.
Marktumfeld
Das iPhone 17 war laut Marktdaten das weltweit meistverkaufte Smartphone im zweiten Quartal 2026 mit einem Marktanteil von 6 Prozent, gefolgt von den Modellen Pro Max und Pro.
Der Gesamtmarkt für Smartphones schrumpfte im selben Zeitraum um 11 Prozent, während Apple die Verkaufszahlen um 5 Prozent steigern konnte. Das Samsung Galaxy S26 Ultra behauptete sich als bestverkauftes Android-Gerät; beide Modelle kamen zusammen auf einen Marktanteil von 26 Prozent.
Eine Analyse des Anbieters SellCell zeigt zudem, dass rund 75 Prozent der iPhones zwischen Ankündigung und Marktstart an Trade-in-Wert verlieren. Beim iPhone 17 waren es demnach 92,6 Prozent der Modelle mit einem durchschnittlichen Wertverlust von 36,46 US-Dollar; der größte Einzelverlust wurde beim iPhone 16 Plus mit 512 Gigabyte Speicher mit 129 US-Dollar verzeichnet. Laut der Erhebung warten 61,4 Prozent der Nutzer mit dem Verkauf ihres Altgeräts, bis das Ersatzgerät eingetroffen ist.
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