iPhone 18 Pro: Apple startet im September mit Ultra-Modell
Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 11:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologiekonzern Apple bereitet Berichten zufolge eine grundlegende Änderung seiner Markteinführungsstrategie für die kommende iPhone-18-Generation vor. Anstatt wie üblich alle Modelle zeitgleich im Herbst vorzustellen, deuten aktuelle Informationen auf einen zweistufigen Veröffentlichungsplan hin. Während die High-End-Varianten bereits im September 2026 erwartet werden, könnten günstigere Modelle erst im darauffolgenden Jahr erscheinen.
Zeitplan sieht Pro-Modelle und faltbares Flaggschiff zuerst vor
Laut Berichten, die sich unter anderem auf den Quartalsbericht des Zulieferers Pegatron stützen, plant Apple den Verkaufsstart des iPhone 18 Pro, des iPhone 18 Pro Max sowie eines neuen faltbaren Modells mit der Bezeichnung „Ultra“ für September 2026. Ein möglicher Termin für das entsprechende Event wird bereits für den 9. September 2026 gehandelt. Das faltbare iPhone Ultra soll im geschlossenen Zustand über ein 5,5-Zoll-Display verfügen, das sich auf 7,8 Zoll ausklappen lässt. Es wird jedoch erwartet, dass die Verfügbarkeit dieses Jubiläumsmodells zu Beginn extrem limitiert sein könnte.
Im Gegensatz dazu soll Apple das Standardmodell des iPhone 18 im Herbst überspringen. Das Basismodell sowie weitere Varianten wie das iPhone 18e und das iPhone Air 2 werden nach aktuellem Stand erst für das erste Quartal 2027, voraussichtlich im März, erwartet. Analysten begründen diesen Schritt mit einem veränderten Versandzeitplan bei den Montagepartnern.
Komponentenknappheit und Speicherkosten als Preistreiber
Als Hauptgründe für die zeitliche Trennung der Modellreihen gelten anhaltende Engpässe in der Lieferkette. Insbesondere bei den Speicherkomponenten und den speziellen Packaging-Verfahren des Chipfertigers TSMC gebe es Verzögerungen.
Branchenanalysten weisen darauf hin, dass der Kostendruck bei Speicherbausteinen massiv zugenommen habe. Prognosen zufolge könnten RAM-Komponenten bis zum Jahr 2027 etwa 42 % der Materialkosten (Bill of Materials) eines iPhones ausmachen.
Diese Entwicklung dürfte sich unmittelbar auf die Preisgestaltung auswirken. Experten wie Jeff Pu von GF Securities rechnen damit, dass die Pro-Modelle bis zu 300 US-Dollar teurer werden könnten als ihre Vorgänger.
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Ein iPhone 18 Pro würde demnach bei etwa 1.399 US-Dollar starten, während für das Pro Max ein Einstiegspreis von 1.499 US-Dollar im Raum steht. Apple hatte bereits in der jüngeren Vergangenheit die Preise für andere Produktgruppen wie das iPad und Macs angepasst.
Technische Neuerungen und Leistungsdaten der Pro-Serie
Trotz der Preissteigerungen plant Apple umfangreiche technische Upgrades für die Oberklasse. Herzstück der Pro- und Ultra-Modelle soll der A20 Pro Chip sein, der erstmals im 2nm-Verfahren bei TSMC gefertigt wird.
Erste Daten lassen eine Leistungssteigerung von etwa 15 bis 18 % gegenüber dem A19 Pro erwarten, während die Energieeffizienz um bis zu 30 % steigen soll. Zudem werde der Einsatz von LPDDR6-Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 12 GB RAM angestrebt.
Das Design der Geräte soll sich am iPhone 17 Pro orientieren, jedoch mit einigen markanten Änderungen. Die „Dynamic Island“ genannte Aussparung im Display könnte um etwa 35 % schmaler ausfallen. Für das iPhone 18 Pro Max werden zudem größere Akkus mit einer Kapazität zwischen etwa 5.100 mAh und 5.567 mAh sowie eine neue Kamera mit variabler Blende diskutiert. Farblich soll die Serie durch Optionen wie „Dark Cherry“ oder Burgund ergänzt werden.
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Wirtschaftlicher Hintergrund und Lieferprognosen
Die strategische Neuausrichtung fällt in eine Phase solider Geschäftszahlen. Im zweiten Quartal 2026 konnte Apple einen Gesamtumsatz von 111,2 Milliarden US-Dollar verzeichnen, wovon 57 Milliarden US-Dollar auf das iPhone-Segment entfielen – ein Plus von 22 % im Vergleich zum Vorjahr.
Dennoch zeigen die Prognosen für die zweite Jahreshälfte 2026 eine leichte Eintrübung: Mit geschätzten 119,8 Millionen ausgelieferten Einheiten lägen die Liefermengen um 14 % unter dem Vorjahresniveau, was den Druck zur Optimierung der Margen durch die teureren Pro-Modelle erhöhen dürfte.
