iPhone 18 Pro: Face-ID-Bug löst Systemabsturz aus
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 18:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Seit der Auslieferung des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max am 18. September 2026 mit dem neuen Betriebssystem iOS 27 hĂ€ufen sich Nutzerberichte ĂŒber ein gravierendes Problem mit der Gesichtserkennung Face ID. Wie 9to5mac.com am 21. September 2026 berichtete, friert das GerĂ€t bei bestimmten In-App-Authentifizierungen ein und startet neu.
Betroffen sind unter anderem die Passwörter-App, private Tabs in Safari, gesperrte Apps sowie Apple Wallet. Am Sperrbildschirm selbst tritt der Fehler laut dem Bericht nicht auf.
Ein reproduzierbares Muster
9to5mac.com beschrieb ein konkretes Auslösemuster: Wird das Gesicht abgedeckt, sodass der erste Scan fehlschlĂ€gt, und anschlieĂend âFace ID erneut versuchenâ angetippt, reagiert das GerĂ€t nicht mehr. Es kommt zu einer Kernel Panic mit anschlieĂendem Neustart. Das Portal gab an, den Bug auf mindestens einem europĂ€ischen iPhone 18 Pro selbst reproduziert zu haben, betonte jedoch, das AusmaĂ sei unklar und nicht alle Nutzer seien betroffen.
Eine von Macworld zitierte Reddit-Umfrage, ĂŒber die techtimes.com am 22. September 2026 berichtete, bestĂ€tigte das Problem in 22 von 24 Antworten. Ein Besitzer eines Pro Max meldete demnach drei Neustarts an einem Tag, einer davon wĂ€hrend einer Apple-Wallet-Transaktion. Ein weiterer Nutzer berichtete von rund fĂŒnf AbstĂŒrzen mit einem sogenannten âpanic-fullâ-Log, das auf einen Fehler auf Kernel-Ebene hindeutet.
Laut appletechnikblog.com vom 22. September 2026 fand sich in Diagnoseprotokollen eines MacRumors-Nutzers zudem eine Kernel Panic im Bereich der Secure Enclave. Berichte zum Muster aus Einfrieren und Neustart stammten demnach vor allem aus SĂŒdkorea und Europa.
Software statt Hardware als vermutete Ursache
Laut appletechnikblog.com gilt ein Software-Bug in iOS 27 als wahrscheinliche Ursache, nicht ein Hardwaredefekt. Als PrÀzedenzfall wird ein Àhnlicher Fall beim iPhone 16 genannt, der seinerzeit per iOS-18.1-Update behoben worden sei.
Viele iPhone-Nutzer ĂŒbersehen nach einem System-Update wie iOS 27 gefĂ€hrliche Standardeinstellungen. Ein Apple-Experte erklĂ€rt in diesem Ratgeber, wie Sie Ihre Daten mit wenigen Klicks wirklich schĂŒtzen. Sicherheits-Check nach dem Update jetzt kostenlos herunterladen
Ein Apple-Support-Mitarbeiter empfahl einem betroffenen Nutzer laut analyticsinsight.net vom 22. September 2026 dennoch einen Hardware-Tausch â eine EinschĂ€tzung, die 9to5mac.com fĂŒr eine Fehldiagnose hĂ€lt. Das Portal erwartet stattdessen eine Korrektur per Software-Update.
Laut techtimes.com testet Apple bereits die Version iOS 27.2, ein öffentliches Statement oder ein Support-Dokument zu dem Absturzmuster gibt es bislang nicht. Auch Apple Korea prĂŒfe die Situation, Ă€uĂere sich aber nicht offiziell, so appletechnikblog.com.
Weitere Face-ID-AuffÀlligkeiten und mögliche Nebeneffekte
Neben dem Freeze-and-Reboot-Muster meldeten Nutzer laut macrumors.com vom 21. September 2026 weitere AuffĂ€lligkeiten: die Fehlermeldung âFace ID is Not Availableâ bei der Ersteinrichtung sowie eine teils nicht beachtete Einstellung âRequire Attention for Face IDâ, wodurch GerĂ€te auch ohne direkten Blickkontakt entsperrt wĂŒrden.
Wer sich gerade erst mit seinem neuen Apple-GerĂ€t vertraut macht, fĂŒhlt sich von Fehlermeldungen und Fachbegriffen oft ĂŒberfordert. Dieses kostenlose Lexikon erklĂ€rt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe leicht verstĂ€ndlich und ohne Technik-Blabla. Gratis-PDF: Apple-Sprache endlich verstehen
Laut androidheadlines.com vom 22. September 2026 betreffen die Probleme vor allem biometrische PrĂŒfungen in geschĂŒtzten Apps wie Notizen, Fotos oder Banking-Anwendungen, nicht das regulĂ€re Entsperren vom Sperrbildschirm.
Ein möglicher Zusammenhang mit der verĂ€nderten Sensor-Position wird diskutiert: Apple hat die Infrarotkamera fĂŒr Face ID beim iPhone 18 Pro unter die obere linke Displayecke verlegt, was eine kleinere Dynamic Island ermöglicht. Ein Teardown von MacRumors vom 18. September 2026 bestĂ€tigte laut appletechnikblog.com, dass die Infrarotkamera erstmals unter dem Display sitzt. Ein ursĂ€chlicher Zusammenhang mit den AbstĂŒrzen ist bislang unbestĂ€tigt.
Laut appleinsider.com vom 22. September 2026 nutzt Face ID zusĂ€tzliche Bilddaten, die im sogenannten Secure Exclave verarbeitet werden, einem hardware-isolierten chipbereich. Der Dot-Projektor liege unter dem Display, wobei Pixel um den Sensor deaktiviert wĂŒrden, damit Infrarotlicht durchdringen kann.
Einige Nutzer meldeten demnach langsamere Lesezeiten oder Authentifizierungsfehler, bei einer kleinen Nutzergruppe komme es zum Systemabsturz. Eigene TestgerÀte des Portals mit mehreren iPhone-18-Pro-Exemplaren zeigten hingegen keine Probleme.
iFixit dokumentierte laut macobserver.com vom 22. September 2026 zudem einen bei niedriger Helligkeit schwach sichtbaren Fleck in der oberen linken Displayecke, verursacht durch die fehlende zweite Pixelreihe ĂŒber der eingebetteten Infrarotkamera. Der Effekt sei mit bloĂem Auge kaum wahrnehmbar, Fotos wĂŒrden ihn ĂŒbertreiben. Apple habe den Fleck bislang nicht als Display-Problem anerkannt, ein Reparaturprogramm existiere nicht.
Displayschutzfolien als möglicher Störfaktor
Ein weiterer möglicher Auslöser fĂŒr Face-ID-Fehlfunktionen sind laut androidheadlines.com und actualidadiphone.com vom 21. September 2026 matte Displayschutzfolien, sofern deren matte Beschichtung ĂŒber dem Sensorbereich liegt und Infrarotlicht streut oder reduziert. VollflĂ€chige Folien ohne Sensor-Aussparung gelten demnach als besonders anfĂ€llig, wĂ€hrend klare Folien das Problem beheben.
Apples Vice President fĂŒr Hardware Engineering, Tom Marieb, Ă€uĂerte sich laut demselben Bericht kritisch zu Displayschutz auf dem iPhone 18 Pro generell, betonte aber, dies sei persönliche PrĂ€ferenz und kein offizielles Verbot. Das neue Ceramic Shield 2 verbessere die Haltbarkeit, sei aber nicht unzerstörbar; eine Display-Reparatur ohne AppleCare koste in den USA rund 379 US-Dollar.
Ein bereits am 17. September 2026 veröffentlichtes Apple-Support-Dokument nennt als ersten Schritt bei Face-ID-AusfÀllen das Entfernen von Privacy-Displayschutz, ergÀnzt um Empfehlungen wie das Abnehmen von Brillen, das Anpassen von Masken, das Entfernen starken Make-ups und das Vermeiden von Gegenlicht.
Laut jarayid.com vom 22. September 2026 raten Fachleute zusĂ€tzlich zu Systemaktualisierungen, dem ZurĂŒcksetzen von Face ID und im Zweifel zur Reparatur.
Der Startpreis des iPhone 18 Pro liegt laut techtimes.com bei 1.199 US-Dollar, einhundert US-Dollar mehr als beim VorgĂ€ngermodell. Apple hat die Probleme bislang weder bestĂ€tigt noch ein Serviceprogramm angekĂŒndigt; ein Update fĂŒr iOS 27 wird ohne konkreten Termin erwartet.
Mehr zum Thema bei 9to5Mac: âiPhone 18 Pro Face ID bug causing system to crash and reboot for some usersâ
