iPhone 18 Pro: Massiver Leak enthüllt zwei Modems und A20-Chip
Veröffentlicht: 03.07.2026 um 06:36 Uhr, Redaktion boerse-global.de
630 Gigabyte an internen Dokumenten sind gestohlen worden.
Die geleakten Unterlagen, die Ende Juni im Netz auftauchten, zeichnen ein detailliertes Bild der High-End-Modelle, die für September 2026 erwartet werden. Besonders brisant: Apple plant offenbar eine zweigleisige Modem-Strategie – mit gravierenden Folgen für die Kunden.
Zwei Modems, zwei Klassen?
Die internen Entwicklungsdokumente zeigen: US-Modelle des iPhone 18 Pro werden weiterhin auf Qualcomm-Hardware setzen, konkret auf das Modem SDX80M. Der Grund: Nur so lassen sich die in den USA verbreiteten mmWave-5G-Bänder unterstützen.
Internationale Modelle hingegen sollen Apples hauseigenes C2-Modem erhalten. Und das hat es in sich: Die geleakten Spezifikationen versprechen doppelt so schnelle 5G-Verbindungen wie die Vorgängergeneration bei 30 Prozent weniger Energieverbrauch. Hinzu kommen ein spezieller Standort-Privatsphäre-Modus und Unterstützung für satellitenbasierte 5G-Kommunikation.
Doch die Kehrseite der Medaille: Das Apple-C2-Modem beherrscht kein mmWave. Weil internationale Geräte mit dem sparsameren chip auskommen, drohen US-Modellen mit Qualcomm-Komponenten eine schlechtere Akkulaufzeit. Branchenbeobachter sehen darin eine strategische Ungleichbehandlung.
A20 Pro: Der nächste Sprung bei Apple Silicon
Die geleakten Daten verraten auch Details zum kommenden Prozessor. Das iPhone 18 Pro soll den A20 Pro-Chip (Codename „Borneo") erhalten – gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren und verpackt in einer modernen Wafer-Level-Multi-Chip-Modul-Technologie (WMCM).
Die technischen Daten aus den rund 200.000 gestohlenen Dateien versprechen:
- 15 Prozent mehr Rechenleistung
- 30 Prozent bessere Energieeffizienz
- 12 Gigabyte LPDDR5-Arbeitsspeicher
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Kamera-Revolution mit variabler Blende
Besonders spannend: Die Dokumente von Tata Electronics enthüllen ein grundlegend überarbeitetes Kamerasystem. Die 48-Megapixel-Fusion-Kamera soll einen neuen Sony-IMX905-Sensor mit variabler Blende erhalten – eine Premiere für Apples Pro-Modelle.
Weitere Details aus den geleakten Bauplänen:
- Akku: US-Modelle erhalten 4288 mAh, internationale Versionen möglicherweise nur 4056 mAh
- Display: Die Dynamic Island wird kleiner
- Konnektivität: eSIM-Unterstützung auch für den chinesischen Markt
- Design: Neue Farbe „Dark Cherry" (dunkles Kirschrot)
Der Datenraub: Was geschah wirklich?
Die Hintergründe des Leaks sind beunruhigend. Eine Gruppe namens World Leaks soll am 10. Juni 2026 bei Tata Electronics eingedrungen sein – einem zentralen Partner in Apples Lieferkette. Öffentlich bekannt wurde der Vorfall am 22. Juni.
Die Beute ist gewaltig: Neben den Modem- und Prozessor-Dokumenten fanden die Hacker auch Mutterplatten-Layouts, Konstruktionspläne, Lieferantenlisten und sogar Falltests von Prototypen. Apple hat eigenen Angaben zufolge eine Untersuchung eingeleitet.
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Was bedeutet das für die Kunden?
Die geleakten Dokumente zeigen den Hardware-Stand von Anfang 2026 – Änderungen sind also noch möglich. Fest steht: Die offizielle Vorstellung der iPhone-18-Reihe wird für den 8. oder 9. September 2026 erwartet. Auch ein faltbares iPhone-Modell soll in den Unterlagen aufgetaucht sein.
Ein Wermutstropfen für US-Kunden: Wegen gestiegener Komponentenkosten könnten die Preise um umgerechnet rund 90 Euro steigen. Ob Apple die Modem-Spaltung bis zum Launch noch kippt, bleibt abzuwarten. Eines ist klar: Der Leak wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Abhängigkeit von Zulieferern und die Risiken globaler Lieferketten.
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