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iPhone 18 Pro Max: Apple drückt Display-Kosten um 40 Prozent

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 16:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple senkt Displaykosten für das iPhone 18 Pro Max um bis zu 52 US-Dollar pro Panel, um steigende Speicherpreise auszugleichen und Margen zu sichern.

Apple drückt Display-Preise für iPhone 18 Pro Max deutlich
Ein hochpräziser Roboterarm montiert ein OLED-Display in einer sterilen Produktionsumgebung für Smartphones. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In Vorbereitung auf die kommende Smartphone-Generation hat Apple Berichten zufolge signifikante Preissenkungen bei seinen wichtigsten Display-Zulieferern durchgesetzt.

Branchenberichten vom 13. August 2026 zufolge konnte der Technologiekonzern die Kosten für die OLED-Panels des künftigen iPhone 18 Pro Max auf etwa 68 US-Dollar pro Stück reduzieren. Im Vergleich zum aktuellen iPhone 17 Pro Max, dessen Displays noch mit 110 bis 120 US-Dollar veranschlagt wurden, bedeutet dies eine Ersparnis von 42 bis 52 US-Dollar pro Einheit.

Strategische Preisverhandlungen mit Samsung und LG

Die Verhandlungen mit den Hauptlieferanten Samsung Display und LG Display zeigen eine deutliche Verschiebung in der Kostenstruktur. Während die Komplexität der Bauteile durch die geplante Einführung der LTPO Plus-Technologie eigentlich zunimmt, ist es Apple gelungen, die Preise massiv zu drücken.

Berichten aus südkoreanischen Medien zufolge forderte Apple bereits Anfang August deutliche Zugeständnisse, um steigende Produktionskosten in anderen Bereichen abzufedern. Teilweise ist sogar von verhandelten Preisen für die Panels des iPhone 18 Pro Max die Rede, die bei etwa 70 US-Dollar oder im Idealfall sogar bei 66,50 US-Dollar liegen könnten.

Um die Versorgungssicherheit trotz des Preisdrucks zu gewährleisten, hat der Konzern zudem seinen Display-Lagerbestand von vier auf sechs Wochen erhöht. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Absicherung gegen mögliche Lieferkettenrisiken im Vorfeld der im September erwarteten Vorstellung der neuen Modelle.

Kompensation steigender Speicherkosten durch KI-Boom

Hintergrund der aggressiven Preispolitik bei den Displays sind stark steigende Kosten in anderen Komponentenbereichen, insbesondere beim Arbeitsspeicher. Der massive Ausbau von KI-Rechenzentren weltweit hat die Nachfrage nach Speicherchips in die Höhe getrieben und die Preise steigen lassen. Apple-CEO Tim Cook bezeichnete die aktuelle Entwicklung der Speicherpreise während des Earnings Call zum dritten Quartal 2026 als eine Art Jahrhundertflut.

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Trotz dieser Herausforderungen blickt das Unternehmen auf ein starkes drittes Quartal zurück, in dem der iPhone-Umsatz um 22 Prozent gesteigert werden konnte. Für das vierte Quartal 2026 prognostiziert Apple eine Bruttomarge zwischen 47 und 48 Prozent, wobei ein Prozentpunkt auf vorteilhafte Zollbedingungen zurückzuführen sei.

Technische Spezifikationen und erwartete Preiserhöhungen

Das iPhone 18 Pro Max wird voraussichtlich mit einem 6,9-Zoll-Display ausgestattet sein. Bedingt durch technische Anpassungen wächst das Gehäuse leicht an: Die Dicke soll bei etwa 9 mm liegen, im Vergleich zu den bisherigen 8,75 mm. Auch das Gewicht steigt laut internen Daten auf etwa 240 Gramm an.

Ein wesentlicher Teil dieser Veränderungen ist auf größere Akkumulatoren zurückzuführen. Die Kapazitäten steigen demnach um 9 bis 12 Prozent; für das Modell mit eSIM wird eine Kapazität von 5.567 mAh angegeben, während die internationale Version mit physischem SIM-Slot auf 5.391 mAh kommt.

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Trotz der massiven Einsparungen bei den Display-Komponenten müssen sich Verbraucher auf höhere Endpreise einstellen. Analysten erwarten für die iPhone 18 Pro-Serie eine Preiserhöhung von 200 bis 300 US-Dollar, in der Spitze sogar bis zu 400 US-Dollar.

Die Startpreise für das iPhone 18 Pro könnten damit bei 1.399 US-Dollar liegen, während das iPhone 18 Pro Max ab 1.499 US-Dollar angeboten werden dürfte. Die Ersparnisse beim Display dienen somit primär dazu, die explodierenden Kosten für KI-fähige Speicherbausteine zu neutralisieren und die hohen Gewinnmargen des Konzerns abzusichern.

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