iPhone 18 Pro Max: Apple hÀlt Preis stabil trotz doppelter Chip-Kosten
09.06.2026 - 11:37:04 | boerse-global.de
Statt die Hardware teurer zu machen, setzt der Konzern auf Einnahmen durch KI-Dienste.
Chip-Kosten explodieren durch 2-Nanometer-Technologie
Der Wechsel zur 2nm-Chipfertigung treibt die Produktionskosten in die Höhe. Der neue A20-Prozessor soll rund 280 Euro pro Einheit kosten â fast doppelt so viel wie der VorgĂ€nger in 3nm-Bauweise. DafĂŒr verspricht die neue Architektur 15 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent weniger Energieverbrauch.
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Auch die Kamera wird teurer: Die Preise fĂŒr Linsenkomponenten sind um 40 bis 50 Prozent gestiegen. Der Zulieferer Sunny Optical liefert die neuen Module mit variabler Blende und gestapelten Sensoren.
KI-Abos sollen die LĂŒcke schlieĂen
Um die höheren Kosten auszugleichen, ohne Kunden zu verschrecken, bleibt der Einstiegspreis stabil: Das iPhone 18 Pro Max soll in den USA rund 1.100 Euro kosten, das kleinere Pro-Modell etwa 1.000 Euro. Zum Vergleich: Ein aktuelles High-End-Smartphone von Samsung liegt in Àhnlichen Regionen.
Die eigentliche Gewinnstrategie liegt in wiederkehrenden Software-Einnahmen. Apple arbeitet mit Google zusammen, um KI-Funktionen wie Gemini und Cloud-Features in das Abo-Modell Apple One zu integrieren. Analysten rechnen mit Mehrkosten von rund 14 Euro pro Monat â das entspricht etwa 170 Euro zusĂ€tzlichem Jahresumsatz pro GerĂ€t.
Aus fĂŒr das Standard-iPhone im September?
Eine ĂŒberraschende Ănderung zeichnet sich bei der Produktstrategie ab: Apple könnte das normale iPhone 18 im September 2026 auslassen und erst im FrĂŒhjahr 2027 auf den Markt bringen. Der Herbst wĂ€re dann den teureren Pro-Modellen und einem neuen Falt-Handy vorbehalten.
Das angebliche Falt-iPhone â möglicherweise als âiPhone Foldâ oder âUltraâ vermarktet â soll ĂŒber 1.800 Euro kosten. Es bekĂ€me ein 7,8 Zoll groĂes Innen-Display, einen 5,5 Zoll AuĂenbildschirm und ein Titan-GehĂ€use. Farben wie Dark Cherry und Cloud Blue sind fĂŒr die Pro-Serie im GesprĂ€ch, das Falt-Modell soll zunĂ€chst ohne Schwarz auskommen.
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Technische Details und Marktumfeld
Die Pro-Modelle erhalten 6,3 und 6,9 Zoll groĂe LTPO-OLED-Displays von Samsung und LG mit einer um 35 Prozent verkleinerten Notch. Die AkkukapazitĂ€t des Pro Max soll bei eSIM-Varianten auf bis zu 5.200 mAh steigen â möglich durch den effizienteren A20-Chip und ein neues C2-Modem. Die GehĂ€usedicke bleibt mit 8,75 Millimetern unverĂ€ndert.
Das alles geschieht in einem schwierigen Marktumfeld: Die weltweiten Smartphone-VerkĂ€ufe sollen 2026 um knapp 14 Prozent auf 1,08 Milliarden GerĂ€te einbrechen, warnt die Forschungsfirma Counterpoint. Grund sind anhaltende EngpĂ€sse bei Speicherchips. WĂ€hrend Konkurrenten wie Samsung, Xiaomi und Transsion deutliche RĂŒckgĂ€nge verzeichnen, kann Apple seine Lieferkette vergleichsweise stabil halten.
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