Reparierbarkeit, Index

iPhone 18 Pro: Reparierbarkeit verbessert sich auf Index 3,14

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 05:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple verbessert die Reparaturwerte des iPhone 18 Pro leicht. Beide Modelle bleiben in Klasse C, wÀhrend die AkkukapazitÀt deutlich zunimmt.

iPhone 18 Pro: Reparierbarkeit steigt leicht, Akkus werden grĂ¶ĂŸer
Eine aufgerÀumte, professionelle Werkbank in einem Labor mit prÀzisen Werkzeugen zur Reparatur von Elektronik. Illustration mit AI erstellt.

Apple hat im Rahmen der EU-Energielabel-Pflicht Reparierbarkeitsdaten zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max veröffentlicht. Demnach erreichen beide Modelle einen Gesamtindex von 3,14 – gegenĂŒber 3,04 beim iPhone 17 Pro ein Plus von 0,10 Punkten. Trotz der leichten Verbesserung bleiben beide neuen GerĂ€te wie ihre VorgĂ€nger in Klasse C auf der A-E-Skala eingestuft, wie unter anderem usagoldmines.com berichtete.

Verbesserungen vor allem bei Werkzeugen und Demontage

AufgeschlĂŒsselt nach Teilwerten zeigt sich, dass die Fortschritte des iPhone 18 Pro gegenĂŒber dem VorgĂ€nger vor allem in zwei Bereichen liegen: Beim Teilwert Werkzeuge steigt die Bewertung von 2,05 auf 2,55 – ein Zuwachs von 0,50 Punkten.

Der Wert fĂŒr die Demontagetiefe verbessert sich von 2,65 auf 2,75. Bei den ĂŒbrigen Kategorien bleibt alles unverĂ€ndert: Befestigungen liegen unverĂ€ndert bei 3,80, Ersatzteile bei 4,00, Software-Updates bei 1,00 und Reparaturinformationen bei 5,00. Diese Zahlen wurden auch von macrumors.com und zicos.com bestĂ€tigt.

Das EU-Energielabel weist fĂŒr beide Modelle zusĂ€tzlich eine Gesamtwertung A aus, eine Bewertung B bei Sturztests sowie die Reparierbarkeitsbewertung C und den Schutzstandard IP68, wie gsmarena.com berichtete.

GrĂ¶ĂŸere Akkus, aber unverĂ€nderter Arbeitsspeicher

Neben den Reparierbarkeitswerten liefert das Energielabel auch Details zur AkkukapazitĂ€t. Das iPhone 18 Pro kommt demnach auf 4.056 mAh, ein Plus von rund 1,45 bis 1,7 Prozent gegenĂŒber dem iPhone 17 Pro je nach Quellenangabe.

Beim iPhone 18 Pro Max fĂ€llt der Sprung deutlicher aus: Die KapazitĂ€t steigt auf 5.391 mAh, was einem Zuwachs von etwa 11,7 bis 11,8 Prozent gegenĂŒber dem VorgĂ€ngermodell entspricht.

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Laut gsmarena.com betrifft diese Angabe die EU-Modelle mit physischem SIM-Kartenslot, wĂ€hrend GerĂ€te fĂŒr andere MĂ€rkte ohne SIM-Slot ĂŒber noch grĂ¶ĂŸere Akkus verfĂŒgen sollen. Zudem sollen die Akkus laut Angaben auf dem Energielabel mindestens 1.000 Ladezyklen erreichen, bevor die KapazitĂ€t unter 80 Prozent fĂ€llt.

Beim Arbeitsspeicher gibt es hingegen keine VerĂ€nderung: Laut Auswertungen von Xcode 27 verfĂŒgen sowohl das iPhone 18 Pro als auch das iPhone 18 Pro Max weiterhin ĂŒber 12 GB RAM – identisch mit dem iPhone 17 Pro.

Preise und Termine

In den USA soll das iPhone 18 Pro ab 1.199 US-Dollar, das iPhone 18 Pro Max ab 1.299 US-Dollar starten – jeweils 100 US-Dollar mehr als beim iPhone 17 Pro, wie macrumors.com berichtete. Der Vorverkauf soll am 12. September beginnen, der Marktstart am 18. September 2026 erfolgen.

Was Apple bislang nicht veröffentlicht hat, sind konkrete Reparaturpreise fĂŒr iPhone 18 Pro und Pro Max sowie fĂŒr weitere am 9. September 2026 vorgestellte GerĂ€te wie iPhone Duo, AirPods 5 und die Apple Watch Series 12/Ultra 4. Auch gerĂ€tespezifische AppleCare+-Preise fehlen.

Bekannt ist bislang nur das neue AppleCare-One-Programm: 19,99 US-Dollar monatlich fĂŒr bis zu drei Produkte, mit einem Aufpreis von 5,99 US-Dollar je weiterem GerĂ€t. Die Familienvariante AppleCare One Family soll ab 14. September 2026 fĂŒr 49,99 US-Dollar monatlich verfĂŒgbar sein und bis zu sechs Personen abdecken.

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Praxistest durch iFixit erwartet

Ein detaillierter Teardown-Test durch iFixit wird rund um den Marktstart am 18. September 2026 erwartet. Erste Erfahrungen mit Apples Diagnostics-for-Self-Service-Repair-Tool, das seit Dezember 2023 ausschließlich in den USA verfĂŒgbar ist, fallen laut iFixit gemischt aus: Das Werkzeug sei zwar grundsĂ€tzlich hilfreich, werde aber durch sogenanntes Parts Pairing eingeschrĂ€nkt.

So blockiere die Bauteilkopplung etwa die Anzeige der Batteriegesundheit sowie Funktionen wie TrueTone und Face ID, sobald Fremddisplays verbaut wĂŒrden.

Zudem berichtete iFixit von einem Fehler: Wird ein Drittanbieter-Akku mit einem Parts-Pairing-Problem eingebaut, bleibe die Diagnoseseite leer – Abhilfe schaffe nur ein Inkognito-Tab in Kombination mit einem Neustart. Apple habe in der Vergangenheit ein kalifornisches Reparaturgesetz unterstĂŒtzt, sich jedoch gegen ein vergleichbares Gesetzesvorhaben in Oregon gestellt.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Apple Rates iPhone 18 Pro Slightly Easier to Repair Than 17 Pro“

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