Sony-Kamera, Blende

iPhone 18 Pro: Sony-Kamera mit variabler Blende und A20-Chip

Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 14:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Datenleck bei Apple-Zulieferer bestätigt Kamera-Neuerungen und dickeres Gehäuse für mehr Akkukapazität.
Nahaufnahme eines futuristischen Smartphones mit detaillierter Kameraanordnung und subtilen internen Technikelementen vor dunklem High-Tech-Hintergrund. Illustration mit AI erstellt.

Die aufgetauchten Diagnosedaten bestätigen mehrere technische Neuerungen für die Pro-Modelle – allen voran eine variable Blende für die Hauptkamera.

Kamera-System mit variabler Blende

Der geleakte Diagnoselog, der nach einem Sicherheitsvorfall im Juni 2026 an die Öffentlichkeit gelangte, zeigt einen neuen Sony IMX905-Sensor als Herzstück des iPhone 18 Pro Max. Mit 1,22?m Pixeln und erstmals variabler Blende verspricht das System deutlich mehr Kontrolle über Tiefenschärfe und Lichteinfall. Branchenkenner schätzen die Kosten für die neuen Linsenelemente auf rund 50 Prozent höher als bei herkömmlichen Festblenden – ein Grund für die erwarteten Preisanpassungen.

Die übrige Kamera-Ausstattung bleibt weitgehend unverändert. Das Teleobjektiv setzt weiterhin auf den Sony IMX973 mit dreiachsiger optischer Bildstabilisierung. Auch die Ultraweitwinkelkamera (IMX972), der LiDAR-Scanner (IMX591) und die Frontkamera (IMX914) entsprechen den Vorgängermodellen.

A20 Pro: 2-Nanometer-Chip und regionale Modems

Die Pro-Serie wird mit dem A20 Pro-Chip antreten, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Der Sprung auf die N2-Architektur verspricht deutliche Effizienz- und Leistungssteigerungen – vergleichbar mit dem Sprung, den die Umstellung auf ARM-basierte Chips bei Windows-Laptops ausgelöst hat.

Spannend wird die Modem-Frage: Internationale Modelle erhalten Apples hauseigenes C2-Modem mit Satelliten-5G. US-Versionen setzen dagegen weiter auf den Qualcomm Snapdragon X80, um die dortigen mmWave-Frequenzen zu unterstützen. Für den deutschen Markt dürfte das C2-Modem relevant werden – ob es die Netzabdeckung hierzulande verbessert, bleibt abzuwarten.

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Mehr Platz fĂĽr Akku und neue Farben

Das Pro Max wird rund 2 Millimeter dicker als sein Vorgänger. Der zusätzliche Bauraum kommt einem größeren Akku zugute: Rund 5.200 mAh Kapazität werden erwartet – ein Plus von fast zehn Prozent. Das wäre die größte Batterie, die Apple je in einem iPhone verbaut hat.

Weitere Neuerungen im Ăśberblick:
- LTPO+-Displays mit verkleinerter Dynamic-Island-Aussparung
- Ăśberarbeitetes Ceramic Shield auf der RĂĽckseite
- Vereinfachte Bedienung des Camera-Control-Buttons
- Neue Farbe „Dark Cherry“ neben Hellblau, Dunkelgrau und Silber

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Preissprung erwartet

Apple plant den Marktstart für September 2026. Analysten rechnen mit einem Preisanstieg von rund 200 Euro für die Pro-Modelle. Das iPhone 18 Pro könnte damit bei 1.299 Euro starten, das Pro Max bei 1.399 Euro.

Die Gründe liegen auf der Hand: Die teureren Kameramodule und ein globaler Engpass bei Speicherchips treiben die Kosten. Während Apple in den vergangenen Monaten bereits andere Produktkategorien verteuert hat, wäre dies der erste deutliche Preissprung für die Flaggschiff-iPhones seit mehreren Generationen. Ob die Kunden die Mehrkosten akzeptieren, wird sich im Herbst zeigen.

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