iPhone 18 Pro: Speicherchip-Boom treibt Preis auf 1.399 Euro
23.06.2026 - 14:13:55 | boerse-global.de
Tim Cook hat angedeutet, dass die Preise für die kommende iPhone-18-Serie deutlich steigen werden – Schuld sind explodierende Kosten für Speicherchips. Der weltweite KI-Boom hat die Preise für DRAM- und NAND-Bausteine in die Höhe schnellen lassen, und Apple kann sich dem nicht entziehen.
Produktionskosten steigen um 25 Prozent
Die Zahlen sind beeindruckend – und für Apple-Fans alarmierend. Laut Branchenanalysen liegen die Herstellungskosten für das iPhone 18 Pro mittlerweile bei umgerechnet rund 670 Euro. Das ist ein Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Besonders heftig trifft es den Arbeitsspeicher: Die Kosten für DRAM-Chips sind von rund 36 auf 135 Euro geklettert, NAND-Speicher verteuerte sich von 12 auf 47 Euro. Seit Ende 2025 haben sich die DRAM-Preise mehr als verdoppelt – eine direkte Folge des KI-Booms, der die globale Chip-Nachfrage explodieren lässt.
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Doch nicht nur der Speicher wird teurer. Auch die Kameratechnik schlägt mit rund 50 Prozent Mehrkosten zu Buche. Der Analyst Ming-Chi Kuo sieht in den verbesserten Hardware-Komponenten den Haupttreiber für die neue Preisstruktur.
Was kostet das iPhone 18 Pro?
Um die Gewinnmargen von geschätzt 44 bis 47 Prozent zu halten, müssen die Preise nach oben. Branchenexperten rechnen mit einem Einstiegspreis von 1.299 oder sogar 1.399 Euro für das iPhone 18 Pro – bisher lag die Marke bei rund 1.099 Euro. Ein satter Aufschlag also, der viele Kunden zum Nachdenken bringen dürfte.
Mehr RAM fĂĽr KI-Funktionen
Der Preisanstieg hat auch eine gute Seite: Apple stattet die neuen Modelle deutlich besser aus. Das iPhone 18 soll erstmals mit 12 Gigabyte RAM kommen – bisher waren es 8 GB. Der Grund ist die Integration fortschrittlicher KI-Funktionen in Siri, die mehr Rechenleistung und Speicher benötigen.
Das Spitzenmodell Pro Max bekommt einen A20-Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Dazu kommen ein 6,9 Zoll großes LTPO-OLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate, eine 48-Megapixel-Dreifachkamera mit variabler Blende und ein Akku mit 5.100 bis 5.200 Milliamperestunden. Die Geräte laufen mit iOS 27.
Internationale Preisunterschiede
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Die Preiserhöhungen fallen von Land zu Land unterschiedlich aus. In Indien könnten die Aufschläge umgerechnet bis zu 140 Euro betragen, in Australien steigt der Preis für das Pro Max um umgerechnet rund 220 Euro auf etwa 1.560 Euro. Trotz der höheren Kosten bleibt Apple unangefochtener Marktführer im Premium-Segment – also bei Geräten über 560 Euro. 219,8 Millionen Einheiten konnte der Konzern ausliefern, der ärgste Verfolger Samsung kam auf gerade einmal 60,4 Millionen.
Abschied von Tim Cook
Die Vorstellung der neuen iPhone-Generation fällt in eine Zeit des Umbruchs. Tim Cook wird am 1. September 2026 seinen Posten als CEO räumen. Das iPhone 18 Pro und Pro Max sollen wie gewohnt im September auf den Markt kommen. Beim Basis-iPhone 18 könnte es dagegen zu Verzögerungen kommen – Insider rechnen hier mit einem Launch erst im Frühjahr 2027.
