iPhone 18 Ultra: Apples faltbares Handy mit 2.000-Dollar-Preis geleakt
Veröffentlicht am: 23.08.2026 um 01:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Eine neue Betaversion von macOS Tahoe hat Apple offenbar unfreiwillig zum Auskunftsgeber über seine eigene Produktzukunft gemacht. Der am 20. August veröffentlichte Release Candidate von macOS 26.7 enthält im Programmcode Referenzen auf mehr als 40 Produkt-Identifikationsnummern noch nicht vorgestellter Geräte. Apple selbst hat keines der betroffenen Produkte bislang offiziell bestätigt.
Neue iPhones und ein faltbares Modell
Im Zentrum der Leaks steht die kommende iPhone-Generation. Der Code verweist auf das iPhone 18 Pro (Codename V63), das iPhone 18 Pro Max (V64), das Standard-iPhone 18 (V67) sowie das iPhone Air 2 (V62). Besonders auffällig ist die Referenz auf ein faltbares iPhone Ultra (V68) in einem Buch-Design.
Berichten zufolge sollen iPhone 18 Pro, Pro Max und das faltbare Modell im September vorgestellt werden, während Standard-iPhone 18 und iPhone Air 2 erst im Frühjahr 2027 folgen sollen. Als mögliches Zeitfenster wird die Woche vom 9. September genannt, mit Vorbestellungen gegen Ende jener Woche und einem Verkaufsstart am 18. September.
Für die Pro-Modelle kursieren Farboptionen wie Dark Cherry, Silber, Dunkelgrau und Hellblau, während das faltbare Modell offenbar nur in Weiß/Silber sowie einem dunklen Blauton erscheinen soll, zu einem Preis von über 2.000 US-Dollar.
Ein aus Indien stammender Bericht nennt zudem grobe Spezifikationen: Das iPhone Ultra soll über ein 7,8-Zoll-Innendisplay und ein 5,5-Zoll-Außendisplay verfügen, angetrieben vom A20 Pro-Chip mit 12 GB RAM und bis zu 2 TB Speicher, ausgestattet mit einer 48-Megapixel-Dual-Kamera und 18-Megapixel-Frontkameras. Für das iPhone 18 Pro wird ein 6,3-Zoll-Display genannt, für die Pro Max-Variante 6,9 Zoll.
AirPods mit Kameras und Smart-Home-Geräte
Der Code liefert auch Details zu AirPods mit integrierten Kameras (Codename B790). Demnach verfügt das Gerät über zwei Sensoren für links und rechts, die RGB-Farbbilder aufnehmen können – im aktiven Modus mit einer Auflösung von 640x640 bis 1024x1024 Pixel, im passiven Modus mit 320x320 bis 512x512 Pixel.
Ausgelöst werden soll die Aufnahme durch Sprache, akustische Szenenerkennung, Körperhaltung, Kopfbewegung oder räumliche Nähe. Eine Datenschutz-LED sowie lokale Verarbeitung der Daten sind laut den Codereferenzen vorgesehen. Bloomberg zufolge sind die Kameras nicht für klassische Foto- oder Videoaufnahmen gedacht, sondern für Funktionen wie Visual Intelligence.
Ein Launch wird für 2027 vermutet, möglicherweise im Zusammenhang mit einem Jubiläums-iPhone zum 20-jährigen Bestehen der Produktlinie. Ein Bericht spekuliert über eine Vermarktung als „AirPods Pro" statt als „AirPods Ultra", mit den Codenamen B790 und B798. Ein Preis über dem der aktuellen AirPods Pro 3 von 249 US-Dollar wird ebenfalls genannt.
Eine fünfte AirPods-Beta-Firmware für bestehende H2-Modelle wie AirPods Pro 3, Pro 2, AirPods 4 und Max 2 bringt unterdessen ein Custom-EQ und eine neue Oberfläche im Zuge von iOS 27 – die kameraausgestatteten AirPods seien für 2026 nicht eingeplant.
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Für den Smart-Home-Bereich tauchen im Code ein Home Hub (J490/J491), ein HomePod mini der zweiten Generation (B525) mit stärkerem Chip sowie eine Sicherheitskamera (J229) auf, dazu ein neues Smart-Home-Betriebssystem mit dem Codenamen „Pebble".
Neue Macs, iPads und Vision Pro
Auch im Mac-Bereich deutet der Code auf Neuerungen hin: ein 14-Zoll-MacBook Pro (J804) mit M6-Chip soll bei gleichem Design mit miniLED-Display, ProMotion und sechs Lautsprechern eine schnellere Speicherbandbreite von 200 GB/s gegenüber bisher 153 GB/s bieten, dazu eine Neural Engine mit 12 statt 10 Kernen und 12 GPU-Kerne, gefertigt im TSMC-2nm-Verfahren.
Der Preis soll bei 1.999 US-Dollar bleiben, der Marktstart wird für Ende 2026 erwartet. Höherwertige Modelle mit den Codes K114 und K116 sollen erstmals OLED-Displays und Touchscreens erhalten, zunächst mit M5 Pro/M5 Max statt M6 Pro/Max, ein M7-Nachfolger (K104) soll später folgen.
Berichte bezeichnen dieses Gerät als „MacBook Ultra" mit komplettem Redesign, dünnerem und leichterem Gehäuse, einer Lochkamera statt Notch und weniger Anschlüssen.
Weitere Codereferenzen betreffen einen iMac (J833/J834), ein iPad mini mit OLED-Display (J510/J511), eine Vision Pro der zweiten Generation (N109) sowie eine neue Apple-TV-Fernbedienung.
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Datenleck bei Zulieferer Tata Electronics
Parallel zu den Codeleaks wurde bekannt, dass die Hackergruppe World Leaks über 630 Gigabyte an Daten – mehr als 200.000 Dateien – vom Apple-Zulieferer Tata Electronics in Indien gestohlen und im Darknet veröffentlicht hat.
Die Dateien sollen technische Dokumente zum iPhone 18 Pro und Pro Max, Details zum A20-Pro-Chip, Modem-Spezifikationen, Namen von Zulieferern, Fotos von Prototyp-Drop-Tests sowie ein 52-seitiges Regelwerk zur Qualitätskontrolle enthalten.
Ein geleaktes Diagnoseprotokoll deutet zudem auf eine Sony-IMX905-Hauptkamera mit variabler Blende im iPhone 18 Pro Max hin. Trotz des Lecks soll der Zeitplan für die Markteinführung des iPhone 18 Pro nicht gefährdet sein.
Personalabbau bei Vision Pro
Im Zuge der Umstrukturierungen wurden bei Apple mindestens 60 Mitarbeiter der Vision Products Group entlassen. Nach schwacher Marktresonanz wurde das Vision-Pro-Team demnach neu ausgerichtet, eine zweite Vision Pro sowie ein geplantes Vision Air-Modell sollen gestrichen worden sein.
Der Fokus verschiebe sich stattdessen auf Smart Glasses. Weitere Berichte sprechen von über 200 gestrichenen Stellen, davon rund 100 aus der Vision-Pro-Organisation und rund 100 aus dem Siri- und Softwarebereich.
Die Gaming-Einheit für Vision Pro sei weitgehend aufgelöst worden, das Team für immersives Video schrumpfe. Ein neues Vision-Pro-Modell wird demnach nicht vor Ende 2028 erwartet, während Apple parallel Smart Glasses mit vier verschiedenen Rahmen-Designs testet.
