Apple, Chips

iPhone 2027: Apple spaltet Chips in Pro und Standard auf

19.06.2026 - 14:03:22 | boerse-global.de

Apples A21-Chips erhalten unterschiedliche Fertigungsprozesse. Intel steigt als zweiter Produzent für Standard-Chips ein.

Apple iPhone 20: Chip-Exklusivität und Intel-Partnerschaft geplant
Apple - A futuristic transparent smartphone revealing a glowing microchip, with blurred circuit boards and a subtle American flag in the background. 19.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der 20. Geburtstag des iPhones soll mit einer technischen Zäsur gefeiert werden. Apple setzt künftig auf eine Zweiklassen-Gesellschaft bei Prozessoren.

Die Enthüllungen über Apples Smartphone-Strategie für 2027 zeichnen ein klares Bild: Der Konzern will seine Premium-Modelle stärker von den Standardvarianten abheben als je zuvor. Im Zentrum steht die A21-Chipfamilie, die erstmals mit unterschiedlichen Fertigungstechnologien arbeiten wird.

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Unterschiedliche Fertigungsprozesse für Pro und Standard

Sowohl der reguläre A21 als auch der A21 Pro werden auf einer 2-Nanometer-Architektur basieren – doch nur das Pro-Modell erhält den exklusiven „N2P"-Prozess von TSMC. Dieser verspricht rund fünf Prozent mehr Leistung als das Standard-N2-Verfahren. Ein deutlicher Bruch mit der aktuellen Generation: 2026 nutzen A20 und A20 Pro noch denselben Fertigungsknoten.

Die Premium-Modelle iPhone 20 Pro und iPhone 20 Max profitieren also von echter Chip-Exklusivität. Dazu gesellen sich Gerüchte über randlose Curved-Glas-Displays in 6,3 und 6,9 Zoll, bis zu 16 Gigabyte RAM, einen Terabyte Speicher und 6000-mAh-Silizium-Anoden-Akkus. Schnellladen mit 40 Watt und ein neuartiger LOFIC-Kamerasensor sollen das Paket abrunden.

Intel steigt als zweiter Chip-Produzent ein

Ein strategischer Coup ist die Partnerschaft mit Intel. Apple will künftig einen Teil seiner Chips in den USA fertigen lassen – ein klares Signal zur Diversifizierung der Lieferkette. Intel wird sich auf „einfachere" Prozessoren konzentrieren: den M7 für künftige MacBook Air und iPad Pro sowie die Standard-Chips A21 und A22 für die Basis-iPhones.

Die Massenproduktion bei Intel soll frühestens Mitte 2027 anlaufen. Die Börse reagierte begeistert: Intels Aktie legte nach der Ankündigung um bis zu zehn Prozent zu. TSMC bleibt jedoch der Hauptlieferant für Apples High-End-Komponenten – die Abhängigkeit von Taiwan wird reduziert, nicht aufgehoben.

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Gestaffelte Launch-Strategie ab 2026

Apple stellt sein Release-System grundlegend um. Statt eines großen Events im Herbst wird künftig in zwei Wellen ausgeliefert. Im September 2026 kommen das iPhone 18 Pro und Apples erstes Foldable-Gerät. Im Frühjahr 2027 folgen das Standard-iPhone 18, ein günstigeres 18e und ein schlankes „iPhone Air 2".

Den Höhepunkt bildet dann der Herbst 2027 mit dem 20-jährigen Jubiläums-iPhone und einer zweiten Foldable-Generation. Diese Staffelung soll Lieferengpässe vermeiden und die neuesten Technologien – wie Under-Display-Face-ID und die 2nm-A21-Pro-Chips – gezielt in den margenstarken Premium-Geräten bündeln.

Blickt man weiter in die Zukunft, zeichnet sich bereits der nächste Sprung ab: Für 2028 wird ein 1,4-Nanometer-Prozess für den A22 Pro erwartet – wieder mit TSMC als Vorreiter.

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