iPhone Duo: Orientierungssperre lĂ€sst sich fĂŒr beide Displays getrennt steuern
Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 18:13 Uhr | Redaktion boerse-global.deBeim faltbaren iPhone Duo verhĂ€lt sich die Orientierungssperre im Kontrollzentrum anders als bei bisherigen Modellen des Herstellers: Die Sperrung der Bildschirmausrichtung gilt stets nur fĂŒr das jeweils aktiv genutzte Display. Nutzer können das Ă€uĂere und das innere Panel damit völlig unabhĂ€ngig voneinander konfigurieren, wie Berichte von Fachmedien zeigen.
UnabhĂ€ngige Ausrichtung fĂŒr verschiedene Nutzungsszenarien
Die getrennte Steuerung ermöglicht unterschiedliche Nutzungsprofile auf den beiden Bildschirmen. So lĂ€sst sich das Ă€uĂere Display im Hochformat fixieren, um unterwegs Texte zu lesen, wĂ€hrend das innere Display bei Bedarf ohne manuelle Umschaltung fĂŒr Videos oder Multitasking in das Querformat rotiert.
Die Konfiguration erfolgt separat fĂŒr jeden Bildschirm. Dazu wird das Kontrollzentrum durch ein Wischen von der oberen rechten Ecke aufgerufen und das Schloss-Pfeil-Symbol betĂ€tigt. Ein rotes Symbol signalisiert eine aktive Sperre, wĂ€hrend ein graues Symbol die freie Drehung anzeigt.
Um die Einstellung vorzunehmen, wird zunĂ€chst das Ă€uĂere Display geschlossen und gesperrt. Nach dem Aufklappen lĂ€sst sich die Sperre fĂŒr den Innenbildschirm im dortigen Kontrollzentrum separat deaktivieren. Sollte die SchaltflĂ€che fĂŒr die Ausrichtungssperre im Kontrollzentrum nicht sichtbar sein, kann sie in den Systemeinstellungen nachtrĂ€glich hinzugefĂŒgt werden.
Eine technische Ausnahme greift im sogenannten Zelt-Modus: Wird das GerÀt entsprechend aufgestellt, drehen sich Videos auch bei aktivierter Ausrichtungssperre automatisch in die passende Ansicht.
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Anpassbare LautstÀrketasten und Automatisierungen
Mit der Orientierungssperre ist auch das Verhalten der physischen Bedienelemente verknĂŒpft. StandardmĂ€Ăig folgen die LautstĂ€rketasten der gesperrten Bildschirmausrichtung. Unter dem MenĂŒpfad fĂŒr Töne und Feedback in den Systemeinstellungen findet sich jedoch eine Option zum Deaktivieren der festen Tastenposition.
Ist diese aktiv, passt sich die Tastenbelegung der tatsÀchlichen physischen Rotation des GerÀts an, sodass die obere oder rechte Taste stets die LautstÀrke anhebt und die untere oder linke Taste sie absenkt. Laut Dokumentation des Herstellers soll dieses dynamische Mitdrehen regulÀr voreingestellt sein, muss in vielen FÀllen jedoch manuell aktiviert werden.
DarĂŒber hinaus bietet das Betriebssystem neue Auslöser fĂŒr Automatisierungen in der Kurzbefehle-App. Unter der Display-Kategorie stehen die Trigger fĂŒr das Ăffnen und SchlieĂen des GerĂ€ts bereit. Damit lassen sich beim Auf- oder Zuklappen automatische Aktionen auslösen, wie etwa der Wechsel von Hintergrundbildern, das Anpassen von Fokusmodi, der Start bestimmter Apps oder Ănderungen an Systemeinstellungen.
Die Funktion wurde durch den YouTuber Stephen Robles bekannt, nachdem der Entwickler âpdfuâ entsprechende Hinweise bereits im September im Simulator entdeckt hatte; auch Medienvertreter wie Federico Viticci kĂŒndigten an, eigene Routinen dafĂŒr aufzusetzen.
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Format und geplante Bedienhilfen
Das seit dem 23. Oktober im Handel erhĂ€ltliche GerĂ€t besitzt ein 5,4 Zoll groĂes AuĂendisplay und eine innenliegende Bildschirmdiagonale von 7,6 Zoll.
FĂŒr die Handhabung des Ă€uĂeren Bildschirms zeichnen sich weitere Anpassungen ab. Laut Branchenbeobachter Mark Gurman arbeitet der Hersteller an einem erweiterten Einhandmodus, der die Bildschirminhalte nach links oder rechts verschieben kann. Dies gilt als Reaktion auf Kritik von linkshĂ€ndigen Nutzern, da das Dock und wichtige Bedienelemente am rechten Rand platziert sind.
Gurman selbst stuft die Navigationsprobleme zwar als ĂŒberbewertet ein, berichtet jedoch ĂŒber die laufende Entwicklung. Ob kĂŒnftig auch das Dock verschoben werden kann, das Innendisplay die Funktion erhĂ€lt oder mit welchem Betriebssystem-Update die Anpassung erscheint, bleibt vorerst offen.
