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iPhone EU: Apple kündigt exklusive Funktion für europäische Nutzer an

Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 12:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple plant eine nur für die EU bestimmte iPhone-Funktion und weitet die Apple Account Card auf vier weitere Länder aus. Zudem bestätigt ein Gericht die Gatekeeper-Einstufung.

Apple kündigt EU-exklusive iPhone-Funktion an und erweitert Wallet-Dienste
Moderne iPhone in einer Hand gehalten mit verschwommenem europäischen Stadtbild im Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple überrascht mit einer Ankündigung: iPhone-Nutzer in der Europäischen Union sollen Zugang zu einer exklusiven Software-Funktion erhalten. Details bleiben vorerst geheim.

EU-Sonderweg bei neuen Funktionen

Am heutigen Samstag bestätigte der Konzern aus Cupertino, dass die neue Funktion ausschließlich in der EU verfügbar sein wird. Weder zur genauen Funktionsweise noch zum konkreten Erscheinungstermin machte das Unternehmen bislang Angaben. Klar ist nur: Apple setzt erstmals bewusst auf eine regionale Exklusivität für den europäischen Markt.

Wallet-Expansion in vier weitere EU-Staaten

Die Ankündigung reiht sich ein in die jüngsten Bemühungen des Technologiekonzerns, seine Finanz- und Digitaldienste in Europa auszubauen. Bereits am Donnerstag erweiterte Apple die Verfügbarkeit der Apple Account Card in der Wallet-App auf vier weitere Mitgliedsstaaten: Estland, Lettland, Litauen und Malta.

Die digitale Karte ermöglicht es Nutzern, ihr Apple-Kontoguthaben direkt in der Wallet-App einzusehen. Sie kann für Einkäufe in Apple Stores, Online-Bestellungen sowie für Zahlungen von Apps und Abonnements genutzt werden. Seit 2022 wird das Feature schrittweise weltweit ausgerollt und ist unter anderem bereits in Deutschland, Großbritannien, den USA und Japan verfügbar.

Digital Markets Act: Gericht weist Apple-Klage ab

Die EU-spezifische Entwicklung kommt nicht von ungefähr. Am 8. Juli hatte das Gericht der Europäischen Union Apples Rechtsmittel gegen die Einstufung als sogenannter Gatekeeper zurückgewiesen. Die Entscheidung bestätigt: App Store, iOS-Betriebssystem und Safari-Browser müssen die strengen Auflagen des Digital Markets Act (DMA) erfüllen.

Zudem erklärte das Gericht Apples Anfechtung der Einstufung von iMessage für unzulässig. Das Urteil festigt den regulatorischen Status quo der betroffenen Dienste – Apple behält sich jedoch das Recht auf Berufung vor.

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NATO-Zulassung und neue iOS-Version

Abseits der Verbraucherfunktionen meldet Apple Fortschritte im Behörden- und Verteidigungssektor: Das Unternehmen erhielt die NATO-Zulassung für die Verarbeitung von Verschlusssachen auf iPhones und iPads. Die Zertifizierung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt dabei die Nutzung von iOS 26 oder iPadOS 26 voraus.

Parallel testet Apple intern die Version iOS 26.6.1. Das Update soll in den kommenden Tagen erscheinen und folgt auf iOS 26.6, das am 27. Juli ausgerollt wurde. Der Fokus liegt Berichten zufolge auf Sicherheitspatches und Fehlerbehebungen – neue Funktionen sind nicht zu erwarten. Kompatibel sein wird die Version mit dem iPhone 11 und allen neueren Modellen.

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Mehr Offenheit: iCloud-Freigaben für Android und Windows

Während einige Features exklusiv der EU oder Apple-Hardware vorbehalten bleiben, öffnet sich der Konzern bei anderen Diensten zunehmend. Mit dem kommenden iOS 27 sollen auch Android- und Windows-Nutzer auf iCloud-Geteilte-Alben zugreifen können. Teilnehmer auf fremden Plattformen können dann Alben mit bis zu 5.000 Fotos und Videos ansehen und bearbeiten – die geteilten Inhalte unterliegen weiterhin den üblichen iCloud-Speicherlimits.

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