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iPhone-Offensive: Apple plant fünf neue Modelle in zwölf Monaten

Veröffentlicht: 03.07.2026 um 07:53 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple bereitet eine aggressive Produktoffensive vor: Fünf neue iPhone-Modelle in zwölf Monaten, darunter ein erstes Faltgerät.

Apple plant fünf neue iPhones inklusive erstem Faltmodell
Schlankes, leuchtendes Falt-Smartphone vor abstrakten Tech-Grafiken. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Fünf neue Modelle in zwölf Monaten: Der iPhone-Konzern will mit einem aggressiven Produkt-Roadmap den Markt aufmischen.

Branchenkreisen zufolge bereitet Apple eine massive Expansion seiner Smartphone-Reihe vor. Zwischen der zweiten Jahreshälfte 2026 und dem ersten Halbjahr 2027 sollen mindestens fünf neue iPhone-Modelle auf den Markt kommen. Das Herzstück der Strategie: ein erstes faltbares Gerät, dessen Produktionsziele der Konzern deutlich nach oben geschraubt hat.

Der große Wurf im Faltsegment

Apples Einstieg in den Markt der Falt-Smartphones könnte die Branche gehörig durcheinanderwirbeln. Das Unternehmen hat die Produktionsvorgabe für sein Debüt-Modell auf zehn Millionen Einheiten angehoben – zuvor war von sieben bis acht Millionen die Rede. Das Gerät, das möglicherweise als „iPhone Ultra" oder „iPhone Fold" auf den Markt kommt, wird mit einem Premium-Preis zwischen 2.300 und 2.900 Euro erwartet.

Die Marktdaten sprechen eine klare Sprache: Apple könnte 2026 rund 29 Prozent aller Bestellungen für faltbare Displays auf sich vereinen. Damit würde der Konzern zur ernsthaften Konkurrenz für die etablierten Platzhirsche Samsung (31 Prozent) und Huawei (24 Prozent). Ein bemerkenswerter Coup für einen Newcomer in diesem Segment.

Roadmap: Vom Pro-Modell bis zum „Air"

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Der Fahrplan für die kommenden Monate ist ambitioniert. Noch in der zweiten Jahreshälfte 2026 werden die High-End-Modelle Pro und Pro Max sowie das erste Falt-iPhone erwartet. Anfang 2027 sollen dann das Standard-iPhone 18 und ein neues „iPhone Air" folgen.

Um diese Offensive zu stemmen, hat Apple Berichten zufolge bereits Komponenten für 80 Millionen Smartphones für das zweite Halbjahr 2026 gesichert. Das Gesamtproduktionsziel für das laufende Jahr liegt bei über 220 Millionen Einheiten. Die Börse reagierte positiv: Apples Aktie legte am heutigen Freitag im vorbörslichen Handel um 0,9 Prozent zu.

Speicher-Engpässe und steigende Kosten

Doch der Expansionskurs fällt in eine Zeit massiver Turbulenzen auf dem Komponentenmarkt. Die explosionsartig gestiegene Nachfrage nach KI-Funktionen treibt die Speicherkosten in die Höhe. Konkret: Die DRAM-Kosten für High-End-Modelle sind von 39 auf 145 Euro gestiegen, die NAND-Kosten von 13 auf 51 Euro.

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Um die Versorgung für den wichtigen chinesischen Markt zu sichern, verhandelt Apple offenbar mit chinesischen Speicherherstellern wie CXMT und YMTC. Dennoch bleiben Lieferengpässe ein Risiko. Branchenkenner warnen, dass Knappheit bei LPDDR-Speicher zu einer Reduzierung der Bestellungen für den A20-Prozessor um zehn bis 20 Prozent führen könnte.

Die gestiegenen Kosten haben bereits Folgen: In den vergangenen Monaten hat Apple die Preise für andere Produktkategorien wie Mac und iPad angehoben. Gleichzeitig weist der Konzern seine Zulieferer an, Produktionskapazitäten für künftige Komponenten freizuhalten – ein klares Signal, dass die geplante Produktoffensive auch 2027 ungebremst weitergehen soll.

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