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iPhone-Ortung: Geräte bleiben 24 Stunden auffindbar

23.06.2026 - 11:26:58 | boerse-global.de

Apple erweitert die Ortungsmöglichkeiten von iPhones grundlegend. Selbst bei leerem Akku bleiben die Geräte stundenlang lokalisierbar. iOS 27 bringt zudem neue Kontrollen für Standortfreigaben.

iPhone-Ortung auch bei leerem Akku: Apples neue Technik
Geräte - A smartphone in shadow, emitting blue data signals, with a glowing power button area, against a dark digital network grid. 23.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple hat die technischen Fähigkeiten seines „Wo ist?“-Netzwerks grundlegend erweitert. Neue Hardware-Funktionen und das kommende iOS 27 verändern, wie Nutzer ihre Standortdaten verwalten und teilen können.

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Ortung trotz leerem Akku: So funktioniert die Technik

Die entscheidende Neuerung betrifft Geräte der iPhone-11-Serie und neuer. Selbst wenn der Akku vollständig entladen ist und das Gerät automatisch abschaltet, bleibt eine eingeschränkte Ortungsmöglichkeit bestehen. Möglich macht dies die sogenannte „Power Reserve“-Technologie.

Dabei nutzen die Ultra-Wideband- und Bluetooth-Low-Energy-Chips ihre Restenergie, um weiterhin Signale auszusenden – und das, obwohl das Hauptbetriebssystem bereits inaktiv ist. Die technischen Analysen zeigen: Nach einem automatischen Abschalten bleibt ein iPhone rund fünf Stunden ortbarmachen. Schaltet der Nutzer das Gerät manuell aus, während noch Akkuleistung vorhanden ist, verlängert sich dieses Fenster auf bis zu 24 Stunden.

Voraussetzung: Die Einstellung „iPhone orten“ muss vor dem Stromausfall aktiviert gewesen sein.

iOS 27 Beta 2: Neue Kontrolle ĂĽber Standortfreigaben

Parallel zu diesen Hardware-Features bringt die zweite Beta von iOS 27, die Anfang der Woche erschienen ist, deutlich feinere Einstellungen für die Standortfreigabe. Nutzer können nun wählen, ob sie ihren Aufenthaltsort für eine Stunde, den Rest des Tages, unbegrenzt oder einen individuellen Zeitraum von bis zu 30 Tagen teilen möchten.

Eine neue Funktion namens „Standort ausblenden“ erlaubt es zudem, die Standortübertragung vorübergehend zu pausieren – ohne die gesamten Freigabeeinstellungen zu löschen oder bestehende Berechtigungen zurückzusetzen. Die aktualisierte „Wo ist?“-App unterstützt jetzt auch den Querformat-Modus für bessere Sichtbarkeit auf verschiedenen Bildschirmausrichtungen.

Darüber hinaus enthält iOS 27 Beta 2 (Build 24A5370H) mehrere systemweite Neuerungen: eine integrierte Siri-KI in der Tastatur, „Visual Intelligence“-Funktionen sowie eine „Insight“-Funktion in der Wallet-App zur Ausgabenanalyse. Apple hat zudem einen geräteseitigen Wiederherstellungsmodus eingeführt, der es ermöglicht, das Betriebssystem neu zu installieren oder Diagnose-Tools zu nutzen – ohne einen zweiten Computer.

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Sicherheitslücke „Usbliter8“: Millionen Geräte betroffen

Während Apple die Ortungs- und Wiederherstellungsfunktionen ausbaut, haben Sicherheitsforscher von Paradigm Shift eine schwerwiegende Sicherheitslücke aufgedeckt. Der Exploit namens „Usbliter8“ zielt auf einen Hardware-Fehler im BootROM der A12- und A13-Chips ab.

Betroffen sind mehrere Millionen Geräte, darunter das iPhone XS, iPhone XR und iPhone 11 sowie bestimmte Apple-Watch-Modelle. Die Schwachstelle liegt im USB-Controller und erlaubt die Ausführung von nicht signiertem Code. Da der Fehler im SecureROM sitzt, gilt er als nicht durch Software-Updates reparierbar.

Die Forscher betonen jedoch: Der Exploit erfordert physischen USB-Zugriff auf das Gerät. Apple bestätigte, dass der Fehler in neuerer Hardware behoben wurde – Geräte mit A14-Chips oder neuer sind nicht betroffen. Das Unternehmen stellte zudem klar, dass der Exploit keinen direkten Zugriff auf Nutzerdaten ermöglicht.

iPhone 18 Pro: Ausblick auf die nächste Generation

Branchenberichte vom 22. Juni geben zudem einen Ausblick auf das iPhone 18 Pro, das für September 2026 erwartet wird. Das künftige Flaggschiff soll einen A20-Chip im 2-Nanometer-Verfahren erhalten, der eine 15 Prozent höhere CPU-Geschwindigkeit und 30 Prozent bessere Effizienz bieten soll.

Weitere Gerüchte: ein 4.288 mAh starker Akku, eine verstellbare Blende für die Hauptkamera und ein hauseigenes C2-Modem für satellitengestützte 5G-Konnektivität.

Kälte als Akku-Killer: Was Nutzer wissen sollten

Aktuelle Hinweise beschäftigen sich auch mit Umwelteinflüssen auf die iPhone-Leistung. Experten erklären: Lithium-Ionen-Akkus verlieren bei Kälte an Leistungsfähigkeit, da der Elektrolyt zähflüssiger wird. Dies kann zu unerwarteten Abschaltungen führen – selbst wenn noch eine Ladung vorhanden ist. Der Effekt ist jedoch in der Regel vorübergehend und verursacht keinen dauerhaften Schaden, sobald das Gerät wieder aufgewärmt wird.

Die öffentliche Beta von iOS 27 wird voraussichtlich Mitte Juli 2026 erscheinen, die finale Version soll im September 2026 für alle Nutzer bereitstehen.

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