iPhone-Preise in Japan: Acht bis elf Prozent Aufschlag ab Juli
Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 11:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Preiserhöhungen betreffen das gesamte iPhone-Portfolio sowie Wearables und liegen zwischen acht und gut elf Prozent.
Der iPhone-Konzern hat am 17. und 18. Juli 2026 seine Hardware-Preise in Japan deutlich nach oben korrigiert. Betroffen sind sämtliche Modelle der iPhone-17-Reihe, ältere Smartphone-Generationen sowie Apple Watch und AirPods. Grund ist die anhaltende Schwäche des japanischen Yen, der sich nahe seines 40-Jahres-Tiefs bewegt.
Heftige Aufschläge bei iPhones
Die Preisanpassungen für die Smartphones liegen zwischen acht und 11,3 Prozent. Das Spitzenmodell iPhone 17 Pro Max mit 256 Gigabyte Speicher kostet nun 214.800 Yen – ein Plus von 20.000 Yen. Das Standard-iPhone 17 (256 GB) verteuerte sich um rund zehn Prozent auf 142.800 Yen.
Besonders bemerkenswert: Das günstigere iPhone 17e startet jetzt bei 107.800 Yen. Damit überschreitet Apples Einstiegsmodell in Japan erstmals die 100.000-Yen-Marke. Auch das iPhone 16 (128 GB) wurde von 114.800 auf 124.800 Yen angehoben.
Während die Preise in Japan steigen, bleiben sie in den USA unverändert. In Spanien, Australien und Deutschland gewähren einige Händler sogar Rabatte – ein klares Zeichen für die regionale Sondersituation.
Yen-Verfall als Haupttreiber
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Die Währungsschwäche ist der zentrale Auslöser. Der Yen notiert nahe 162 pro US-Dollar. Bereits im Juni 2026 hatten Apple-Führungskräfte vor Preisanpassungen in bestimmten Märkten gewarnt und diese als unvermeidlich bezeichnet.
Hinzu kommen steigende Komponentenkosten. Vor allem Speicher- und Arbeitsspeichermodule verteuern sich rasant – angetrieben durch die hohe Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz. Diese Lieferkettenprobleme hatten Apple bereits Ende Juni 2026 zu globalen Preiserhöhungen bei MacBook und iPad gezwungen, die bei manchen Konfigurationen zwischen 15 und 25 Prozent lagen.
Auch die Dienstleistungspreise ziehen nach: iCloud+ und Apple Music werden in mehreren internationalen Märkten teurer, die Aufschläge variieren jedoch regional.
Wearables ebenfalls betroffen
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Die aktuellen Preiserhöhungen erfassen auch die Uhren- und Kopfhörersparte. Die Apple Watch Series 11 startet nun bei 71.800 Yen (zuvor 64.800 Yen). Die robuste Ultra 3 kostet 142.800 Yen, die günstige Watch SE3 liegt bei 41.800 Yen.
Bei den AirPods stiegen die AirPods 4 mit aktiver Geräuschunterdrückung auf 32.800 Yen, die AirPods Pro 3 auf 42.800 Yen. Einzige Ausnahme: Die AirPods Max 2 bleiben bei 89.800 Yen unverändert.
Am 30. Juli 2026 legt Apple seine Quartalszahlen vor. Die Ergebnisse dürften zeigen, wie stark Währungsprobleme und Chip-Knappheit die globalen Margen und Verkaufszahlen des Konzerns belasten.
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