iPhone-Trade-in: Apple erhöht Ankaufpreise ab Juli deutlich
Veröffentlicht: 05.07.2026 um 11:22 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Apple lockt mit höheren Inzahlungnahmeprämien – und die Nachfrage nach gebrauchten iPhones steigt rasant.
Der Trend ist eindeutig: Immer mehr Verbraucher setzen auf gebrauchte Apple-Geräte. Der Konzern reagiert nun mit angehobenen Trade-in-Werten für seine Flaggschiff-Modelle. Seit dem 3. Juli 2026 erhalten Kunden für ein iPhone 16 Pro Max bis zu 695 Euro statt bisher 685 Euro. Auch das iPad Pro stieg von 670 auf 690 Euro, der MacBook Air von 485 auf 520 Euro. Selbst ältere Modelle wie das iPhone 8 sind noch bis zu 35 Euro wert.
Warum der Gebrauchtmarkt plötzlich explodiert
Die gestiegenen Anreize sind eine Reaktion auf einen regelrechten Boom im Gebrauchtmarkt. Allein beim chinesischen Händler JD.com stiegen die Trade-in-Volumen für das iPhone 17 im Juni um über 300 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Experten sehen mehrere Gründe: Die hohe Wertbeständigkeit von iPhones, die lange Software-Unterstützung und die starke Nachfrage nach dem iOS-Ökosystem. Hinzu kommt ein wachsendes Umweltbewusstsein – viele Käufer entscheiden sich bewusst für refurbished Modelle.
„Die Preise für gebrauchte iPhones bleiben stabiler als bei jedem Android-Gerät", analysieren Marktbeobachter. Das liege an der vereinfachten Produktpalette und der hochwertigen Verarbeitung. Während Android mit rund 70 Prozent globalen Marktanteil dominiert, sichert sich Apple die Profite im Premiumsegment.
KI-Features: Nur jeder Vierte will upgraden
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Trotz des Hypes um künstliche Intelligenz: Apple Intelligence ist nicht der Treiber für Neukäufe. Eine UBS-Umfrage vom Juli 2026 zeigt, dass nur 24 Prozent der Nutzer frühzeitig upgraden wollen, um die KI-Funktionen zu nutzen. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als zuvor. Rund 31 Prozent der Befragten geben an, dass KI ihre Kaufentscheidung gar nicht beeinflusst.
Dennoch laufen die Geschäfte gut. Die IDC prognostiziert für 2025 insgesamt 247,4 Millionen ausgelieferte iPhones – ein Plus von sechs Prozent. Getragen wird das Wachstum vor allem vom iPhone 17 und der starken Nachfrage in China.
Ausblick: iPhone 18 und erstes Foldable
Der Blick geht bereits nach vorne: Für September 2026 wird die iPhone-18-Generation erwartet. Das Pro Max soll bei 8,75 Millimetern Dicke einen Akku zwischen 5.100 und 5.200 mAh bieten. Apple plant offenbar eine Produktion von 80 Millionen Einheiten in der zweiten Jahreshälfte. Brancheninsider rechnen zudem mit dem ersten faltbaren iPhone Anfang 2027.
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Sicherheitsupdates schützen auch alte Geräte
Um die riesige installierte Basis zu schützen, veröffentlicht Apple regelmäßig Sicherheitsupdates. Nach dem ersten bekannten KI-gesteuerten Ransomware-Angriff auf Serverkonfigurationen brachte der Konzern iOS 26.5.2 mit rund 30 Sicherheitspatches. Das Update schützt sowohl neue als auch ältere Hardware – ein entscheidender Faktor für die Langlebigkeit gebrauchter Geräte.
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