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iPhone Ultra: Apples erstes Falthandy kommt im September

02.06.2026 - 20:28:11 | boerse-global.de

Apples erstes faltbares iPhone Ultra kommt im September 2026. High-End-Technik und Premium-Preis, aber Verzicht auf Face ID und MagSafe.

iPhone Ultra: Apples erstes Falthandy kommt im September - Bild: über boerse-global.de
iPhone Ultra: Apples erstes Falthandy kommt im September - Bild: über boerse-global.de

Apple bringt noch 2026 sein erstes faltbares Smartphone auf den Markt. Das „iPhone Ultra" soll mit High-End-Technik und einem Premium-Preis überzeugen – verzichtet aber auf einige bekannte Features.

Der US-Konzern plant die Markteinführung für September, wie aus Industriekreisen verlautet. Die Massenproduktion soll bereits im Juli anlaufen. Erste Auslieferungen könnten sich allerdings bis Dezember verzögern. Das Gerät wird als Luxus-Modell oberhalb der Pro-Max-Reihe positioniert. Das dürfte auch den Preis erklären: Branchenbeobachter rechnen mit einem Einstiegspreis von umgerechnet rund 1.800 Euro. Die 1-Terabyte-Version könnte sogar knapp 2.600 Euro kosten.

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Hochmoderne Kühlung und Speziallegierungen

Das iPhone Ultra setzt auf eine Dampfkammer-Kühlung, die mit entionisiertem Wasser arbeitet. Diese Technologie soll die Leistung im Dauerbetrieb um rund 40 Prozent steigern – ein entscheidender Vorteil für das dünne Gehäuse. Auch das iPhone 18 Pro könnte diese Kühlung erhalten.

Für den Klappmechanismus hat Apple ein Flüssigmetall-Scharnier entwickelt. Diese amorphe Legierung ist extrem stabil und korrosionsbeständig. Die Technologie lizenzierte der Konzern bereits 2010 – jetzt kommt sie erstmals in einem kommerziellen Produkt zum Einsatz.

Display: Groß, dünn – aber mit Falte

Das faltbare iPhone bietet einen 7,8 Zoll großen Innenbildschirm und ein 5,5 Zoll Außendisplay. Apple setzt hier auf Samsung M14-OLED-Panels – eine Generation älter als die M16-Panels der Pro-Modelle. Dafür integriert Samsung die Touch-Sensoren direkt ins Panel, was das Display rund 19 Prozent dünner macht als übliche Faltbildschirme.

Allerdings zeigten Aufnahmen von Dummy-Geräten eine sichtbare Falte in der Bildschirmmitte. Ein Problem, das auch andere Hersteller bislang nicht vollständig lösen konnten.

Verzicht auf bekannte Features

Um die schlanke Bauweise zu erreichen, hat Apple offenbar Kompromisse gemacht. Das iPhone Ultra wird kein Face ID, kein MagSafe, keinen Action-Button und keinen physischen SIM-Slot bieten. Die Sicherheit übernimmt Touch ID – vermutlich im Einschaltknopf integriert. Die Kamera beschränkt sich auf ein Dual-Modul ohne Teleobjektiv.

Die Abmessungen: Geöffnet zwischen 4,5 und 4,8 Millimeter, gefaltet zwischen 9,0 und 9,5 Millimeter. Zum Vergleich: Aktuelle High-End-Smartphones liegen meist bei 7 bis 8 Millimetern.

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Prozessor und Farben

Im Inneren arbeitet der A20-Chip mit 12 Gigabyte RAM. Speichervarianten bis zu einem Terabyte sind geplant. Für die Konnektivität sorgt Apples eigener C2-Modem.

Die Farbpalette fällt dezent aus: Neben einem Silber (Weiß) gibt es ein dunkles Blau namens Indigo oder Navy. Apple setzt bewusst auf neutrale Töne – das unterstreicht den Premium-Charakter und vereinfacht die Produktion in kleiner Stückzahl.

Das iPhone Ultra ist das erste große Hardware-Projekt unter der Führung von CEO John Ternus. Ob sich der hohe Preis durchsetzen lässt, wird der Markt zeigen. Klar ist: Apple wagt sich in ein Segment, das Samsung und Huawei bereits seit Jahren dominieren.

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