iPhone Ultra: Apples erstes Foldable kommt im September
Veröffentlicht am: 05.07.2026 um 22:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Analysten zufolge will Apple bis Ende 2026 bis zu 16 neue Geräte auf den Markt bringen – allen voran das erste faltbare Smartphone der Firmengeschichte.
Das faltbare iPhone Ultra kommt im September
Herzstück der Strategie ist ein hochpreisiges Foldable, das intern als iPhone Ultra bezeichnet wird. Das Gerät soll im Buch-Stil daherkommen: ein 7,7 bis 7,8 Zoll großes Innen-Display und ein Außenbildschirm von rund 5,3 bis 5,5 Zoll. Anders als aktuelle Premium-iPhones setzt das Modell auf Touch ID statt Face ID und läuft mit dem neuen Betriebssystem iOS 27.
Der Marktstart ist für September 2026 geplant, wobei Apple eine gestaffelte Auslieferung erwägt – ähnlich wie bei früheren Flaggschiffen. Die Produktionsziele wurden zuletzt nach oben korrigiert: Statt ursprünglich sieben bis acht Millionen Einheiten peilt der Konzern nun rund zehn Millionen Geräte für 2026 an.
Der Preis dürfte selbst für Apple-Verhältnisse sportlich ausfallen: Schätzungen liegen zwischen 2.299 und 2.500 Euro, bei größeren Speichervarianten könnten sogar 3.000 Euro fällig werden.
iPhone 18 Pro: A20-Chip und eigenes 5G-Modem
Parallel zum Foldable bringt Apple im September die iPhone-18-Reihe an den Start. Die Pro-Modelle erhalten den neuen A20-Pro-Chip, eine verkleinerte „Dynamic Island“ und erstmals ein eigenentwickeltes C2-Modem mit Satelliten-5G. Auch eine Kamera mit variabler Blende ist im Gespräch.
Die Stückzahlen bleiben ambitioniert: Allein vom iPhone 18 Pro sind 20 bis 22 Millionen Einheiten geplant. Für das Gesamtjahr 2026 visiert Apple eine Gesamtproduktion von über 220 Millionen iPhones an. Allein für die zweite Jahreshälfte hat der Konzern Komponenten für 80 Millionen Smartphones gesichert.
Apple bringt im September 2026 sein erstes Foldable auf den Markt: das iPhone Ultra mit 7,8-Zoll-Innendisplay, Touch ID und iOS 27. Unser kostenloser Wissens-Check fasst alle Details zusammen und zeigt, wie Sie sich den frühestmöglichen Zugang sichern. Wissens-Check per E-Mail anfordern
Mac, iPad und Smart Home: Die M5- und M6-Offensive
Doch Apple denkt größer. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 kommen ein iPhone 17e, ein neues iPad Air mit M4-Chip sowie MacBook Air und Pro mit M5-Prozessoren auf den Markt.
Im weiteren Jahresverlauf folgen Mac Studio, Mac mini und iMac mit M5-Silizium. Ein 14-Zoll-MacBook Pro mit M6-Chip ist ebenfalls geplant. Gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 könnte zudem ein „MacBook Ultra“ mit OLED-Touchscreen und schlankerem Design erscheinen.
Im Bereich Smart Home und Wearables plant Apple:
- Home Hub: Ein neues Gerät mit 6 bis 7 Zoll Display, A18-Chip und FaceTime
- Apple Watch Series 12 und Ultra 4: Schnellere Prozessoren, erweiterte Gesundheits-Sensoren
- Apple TV, HomePod und HomePod mini: Überarbeitete Modelle mit Wi-Fi 7
- iPad mini: OLED-Display und A19-Pro- oder A20-Pro-Chip
Lieferketten und Finanzen: Apple trotzt dem Markt
Die aggressive Produktstrategie fällt in eine Zeit branchenweiter Engpässe. Während Konkurrenten wegen Speicherknappheit ihre Ziele zurückschrauben müssen, verhandelt Apple offenbar mit chinesischen Speicherherstellern wie CXMT und YMTC.
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Finanziell läuft es für den Konzern ohnehin rund: Im zweiten Quartal 2026 stiegen die iPhone-Erlöse um 22 Prozent auf rund 57 Milliarden Euro. Auch die Dienstleistungssparte legte mit 31 Milliarden Euro und einem Plus von 16 Prozent einen Rekord hin.
Sollte sich das Foldable am Markt durchsetzen, könnte es laut Analysten zusätzliche 25 Milliarden Euro pro Jahr in die Kassen spülen. Die große Hardware-Keynote wird für den 8. oder 9. September 2026 erwartet. Zuvor sollen noch im Juli die ersten öffentlichen Betas von iOS 27 erscheinen.
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