iPhone Ultra: Apples faltbares Debut mit Vapor-Kühlung im September
02.06.2026 - 17:05:22 | boerse-global.deVapor Chamber: Die Lösung für dünnste Gehäuse
Apples kommendes iPhone Ultra wird mit einer sogenannten Vapor-Chamber-Kühlung ausgestattet sein. Das berichten Leaker um Fixed Focus Digital übereinstimmend. Das System nutzt entionisiertes Wasser, das bei Erwärmung verdampft und die Wärme verteilt – eine Technik, die bereits im iPhone 17 Pro zum Einsatz kam.
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Der Grund für die aufwendige Kühlung: Das Gehäuse soll im aufgeklappten Zustand nur 4,5 bis 4,8 Millimeter dünn sein. Ein herkömmliches Kühlsystem wäre hier schlicht zu dick.
Der Kühlaufbau besteht aus mehreren Schichten: der Vapor Chamber, Graphit-Wärmeleitern und einem Titanrahmen mit Mikro-Rippen. Titan leitet Wärme vergleichsweise schlecht – das System soll die Dauerleistung um rund 40 Prozent verbessern im Vergleich zu reinen Graphit-Lösungen. Auch das Betriebssystem iOS 18 wird per Software-Drosselung eingreifen, um Überhitzung zu vermeiden.
Technische Kompromisse für das Falt-Design
Das iPhone Ultra soll ein Buch-Design erhalten: ein 7,8 Zoll großes Innen-Display und ein 5,5 Zoll Außen-Display. Interessant: Während die iPhone-18-Pro-Modelle auf die neuesten M16-OLED-Panels von Samsung setzen, soll das Foldable die ältere M14-OLED-Technologie nutzen.
Im Inneren arbeiten ein A20-Chip und ein C2-Modem. Doch der Schlankheitswahn hat seinen Preis: Mehrere Standard-Features fallen weg. Das iPhone Ultra wird voraussichtlich kein Face ID, keine Telekamera, kein MagSafe, keinen physischen SIM-Slot und keinen Action Button haben. Die biometrische Sicherung übernimmt ein Touch-ID-Sensor, vermutlich im Einschaltknopf. Die Rückkamera besteht aus zwei Sensoren.
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Produktion: Hürden auf dem Weg zur Marktreife
Dummy-Geräte und Mock-ups, die Leaker wie Ice Universe am heutigen Dienstag veröffentlichten, zeigen das Gerät in zwei Farbvarianten: Silber/Weiß und ein tiefes Blau oder Indigo. Die Maße im aufgeklappten Zustand: rund 120,6 mal 167,6 Millimeter, zugeklappt 9,23 Millimeter dick.
Der Weg zur Markteinführung im September war steinig. Bereits Ende Mai gab es Berichte über Schwierigkeiten bei der Surface-Mount-Technology (SMT) und der Hauptplatine. Mitte Mai sorgten zudem Bedenken zur Scharnier-Haltbarkeit und Qualitätskontrolle für Schlagzeilen. Apple soll nun ein Flüssigmetall-Scharnier einsetzen, um die Langlebigkeit zu verbessern und einen nahezu faltenfreien Bildschirm zu ermöglichen.
Luxus-Preis: Ab 2.000 Euro aufwärts
Das iPhone Ultra wird als High-End-Luxusprodukt positioniert. Der Einstiegspreis soll bei rund 2.000 Euro liegen – höhere Speichervarianten deutlich darüber. Konkrete Leaks nennen 2.320 Euro für das 256-GB-Modell und bis zu 2.900 Euro für die 1-TB-Version.
Es wäre die erste komplett neue Produktkategorie unter der Führung von CEO John Ternus – und ein mutiger Schritt in den hart umkämpften Faltmarkt. Ob Apple die technischen Hürden rechtzeitig meistert, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
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