iPhone Ultra: Apples Foldable könnte 14 Mrd. Dollar beitragen
Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 06:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apples erstes faltbares iPhone könnte laut einer Einschätzung von Morgan-Stanley-Analyst Erik Woodring vom 2. September 2026 im Dezember-Quartal bis zu 14 Milliarden US-Dollar zum Umsatz beitragen. Woodring bezeichnete den Formfaktor-Wechsel als größte Veränderung bei Apples Smartphone-Design seit 2017. Morgan Stanley bestätigte in derselben Einschätzung ein Kursziel von 360 US-Dollar sowie eine Overweight-Einstufung für die Apple-Aktie.
Produktionszahlen und Zeitplan
Nach Angaben von Morgan Stanley sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 zwischen 7 und 8 Millionen Einheiten des faltbaren Modells gefertigt werden, im ersten Produktzyklus insgesamt bis zu 20 Millionen Stück. Die Auslieferungen sollen im Oktober oder frühen November beginnen.
Die Analysten führen die höheren Kosten der Pro-Modelle – mehr als 200 US-Dollar zusätzlich – auf gestiegene Preise für NAND- und DRAM-Speicher zurück. Das iPhone 18 Pro soll zudem erstmals auf die 2-Nanometer-Fertigung von TSMC setzen.
Apple-Führung: internes Lob für das September-Event
Apple-CEO John Ternus, Nachfolger von Tim Cook, bezeichnete das für den 9. September angesetzte Event mit dem Titel „Surprise and Shine“ intern als phänomenal. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr Pazifischer Zeit beziehungsweise 13:00 Uhr Eastern Time.
Apple habe Zulieferer laut Berichten auf die Fertigung von rund 10 Millionen Foldable-Einheiten für 2026 vorbereitet und rechne unternehmensintern mit einem globalen Marktanteil von 25 Prozent im ersten Jahr des Segments.
Bezüglich des Verkaufsstarts gibt es unterschiedliche Angaben: Bloomberg-Journalist Mark Gurman nennt den 18. September als Veröffentlichungstermin bei Vorbestellungen ab dem 12. September, während Analyst Ming-Chi Kuo von einer Verschiebung auf Oktober oder November ausgeht, bedingt durch Fertigungsherausforderungen.
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Auch die Vorbestellungen für iPhone 18 Pro und Pro Max könnten laut MacRumors auf Samstag, den 12. September, fallen – mutmaßlich wegen des Zusammenfallens mit dem 9/11-Jahrestag.
Design und Ausstattung des iPhone Ultra
Laut Gurman erhält das als „iPhone Ultra“ gehandelte Gerät ein Buch-Design mit einem 5,5-Zoll-Außendisplay und einem 7,8-Zoll-Innendisplay, vergleichbar mit dem Aufbau des Galaxy Z Fold 8. Ein Scharnier aus Flüssigmetall soll für höhere Haltbarkeit sorgen und die Falte im aufgeklappten Zustand nahezu unsichtbar machen.
Das Gerät soll im geöffneten Zustand 4,5 Millimeter dünn sein, MagSafe unterstützen, mit dem A20-Pro-Chip sowie einem C2-Modem ausgestattet sein und iPad-ähnliches Multitasking mit Drag-and-Drop-Funktion bieten. Anders als die Pro-Modelle verzichtet es Berichten zufolge auf Face ID zugunsten von Touch ID und besitzt keine Telekamera.
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Der Preis soll bei über 2.000 US-Dollar liegen; laut Kuo werden Spannen von 2.000 bis 2.500 US-Dollar gehandelt. Der Händler Instant Digital nennt konkrete Speicherpreise von 2.320 US-Dollar für 256 GB, 2.610 US-Dollar für 512 GB und 2.900 US-Dollar für 1 TB.
Gurman zufolge hat Apple rund 10 Millionen Einheiten bestellt, während IDC für das erste Jahr Auslieferungen von mehr als 10 Millionen Stück erwartet. Apple positioniere das Gerät als Statussymbol mit Fokus auf Web-Browsing, große Kamera-Sucher und Videowiedergabe.
Branchenreaktionen und Zubehörmarkt
Laut dem Marktbeobachter The Elec wollen Google, Oppo und Vivo im kommenden Jahr ebenfalls ultra-dünnes Glas in ihren Foldables verbauen und damit Apples Vorgehen folgen; Samsung soll ab 2027 entsprechendes Glas für Konkurrenten in Massenproduktion fertigen.
Auf der IFA 2026 präsentierten Zubehörhersteller laut dem Journalisten Miloslav Fišer bereits Hüllen und Mockups für das noch unveröffentlichte Foldable, dessen offizielle Vorstellung für das Herbst-Event erwartet wird.
