Apple, Kultkamera-Handy

iPhone X: Apple erklĂ€rt Kultkamera-Handy fĂŒr obsolet

Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 22:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple beendet Hardware-Support fĂŒr iPhone X und MacBook Pro 2018. GerĂ€te gelten als obsolet, Reparaturen nur noch ĂŒber Drittanbieter möglich.

Apple: iPhone X und MacBook Pro 2018 werden zu obsoleten Produkten
Ein gebrauchtes iPhone X liegt auf einem minimalistischen Holztisch in einer professionellen Arbeitsumgebung. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Der Technologiekonzern Apple hat am 13. August 2026 das iPhone X offiziell in seine Liste der obsoleten Produkte aufgenommen. Damit markiert das Ende des Hardware-Supports fĂŒr jenes GerĂ€t, das bei seinem Erscheinen die Designsprache der Smartphone-Sparte maßgeblich verĂ€nderte. Neben dem iPhone X wurde am selben Tag auch das 15-Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2018 als obsolet eingestuft.

Ende der Serviceleistungen nach sieben Jahren

Die Einstufung als „obsolet“ erfolgt bei Apple-Produkten in der Regel, sobald der Vertrieb des entsprechenden Modells vor mehr als sieben Jahren eingestellt wurde. FĂŒr das iPhone X war dies im September 2018 der Fall. Mit diesem Status entfĂ€llt jeglicher Anspruch auf Hardware-Reparaturen durch Apple-Techniker oder autorisierte Service-Provider. Auch die Bestellung von offiziellen Ersatzteilen ist fĂŒr diese GerĂ€te nicht mehr möglich.

Davon zu unterscheiden ist der sogenannte „Vintage-Status“. Diesen erhalten GerĂ€te, deren Vertriebsende mindestens fĂŒnf, aber weniger als sieben Jahre zurĂŒckliegt. In dieser Übergangsphase ist ein Hardware-Service weiterhin möglich, sofern die benötigten Bauteile noch im Lager vorrĂ€tig sind.

Ein Beispiel hierfĂŒr ist das iPad Air 3 Wi-Fi, das am 1. April 2026 in den Vintage-Status versetzt wurde. Andere Modelle haben den Prozess bereits vollstĂ€ndig durchlaufen; so gilt das iPhone 6 Plus bereits seit dem 1. April 2024 als obsolet.

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RĂŒckblick auf die Marktbedeutung des iPhone X

Das iPhone X wurde im November 2017 veröffentlicht und galt als JubilĂ€umsmodell zum zehnjĂ€hrigen Bestehen der Produktreihe. Es fĂŒhrte signifikante Neuerungen wie das erste OLED-Display in einem iPhone sowie das biometrische Entsperrverfahren Face ID ein. Zum Marktstart rief das Unternehmen einen Preis von 999 US-Dollar fĂŒr die Variante mit 64 Gigabyte Speicher auf.

Marktanalysen von Counterpoint zufolge war das GerÀt wirtschaftlich erfolgreich: In den ersten zehn Monaten nach der Veröffentlichung wurden weltweit etwa 63 Millionen Einheiten des iPhone X ausgeliefert. Softwareseitig erreichte das Modell bereits zuvor seine Grenzen.

Die letzte unterstĂŒtzte Betriebssystemversion ist iOS 16, konkret die Version 16.7.16. Das nun ebenfalls als obsolet gefĂŒhrte MacBook Pro von 2018 findet sein Software-Ende bei macOS Sequoia in der Version 15.7.7.

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Perspektiven fĂŒr die Nachfolgegenerationen

WĂ€hrend Apple Ă€ltere Hardware-Generationen sukzessive aus dem Support nimmt, bereitet sich die Branche bereits auf kommende Entwicklungen vor. Branchenberichten zufolge steht fĂŒr das Jahr 2027 das 20-jĂ€hrige JubilĂ€um des iPhones an.

In diesem Zusammenhang wird ĂŒber ein umfassendes Redesign spekuliert, das ein verstĂ€rkt auf Glas basierendes GehĂ€use und gebogene Kanten umfassen könnte. Diese kĂŒnftigen Modelle werden unter den internen Bezeichnungen V73 und V74 gefĂŒhrt und sollen die Nachfolge der iPhone-18-Pro-Serie antreten.

FĂŒr Besitzer der nun als obsolet eingestuften GerĂ€te bedeutet der aktuelle Schritt primĂ€r ein Risiko bei Defekten. Da offizielle Reparaturwege geschlossen sind, bleibt bei Hardware-SchĂ€den kĂŒnftig nur der RĂŒckgriff auf Drittanbieter oder der Austausch gegen aktuellere Modellgenerationen.

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