Apple, Hardware-Support

iPhone X: Apple stellt Hardware-Support offiziell ein

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 17:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple stuft iPhone X und 15-Zoll-MacBook Pro (2018) als obsolet ein. Hardware-Reparaturen durch den Hersteller entfallen, nur Batterietausch bleibt zeitlich begrenzt möglich.

Apple streicht iPhone X und MacBook Pro 2018 aus Support-Programm
Ein iPhone X liegt auf einem Holztisch in einer neutralen, hellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der US-Technologiekonzern Apple hat seine Liste der als „obsolet“ eingestuften Produkte aktualisiert. Wie Mitte August 2026 bekannt wurde, werden das iPhone X sowie das 15-Zoll-MacBook Pro aus dem Jahr 2018 fortan als technisch veraltet geführt. Dieser Schritt markiert das Ende des offiziellen Hardware-Supports für diese Gerätegenerationen durch den Hersteller und seine autorisierten Servicepartner.

Ende des offiziellen Hardware-Supports und der Ersatzteilversorgung

Mit der Einstufung als „obsolet“ stellt das Unternehmen jeglichen Hardware-Service für die betroffenen Modelle ein. Das bedeutet, dass weder Apple selbst noch autorisierte Dienstleister Reparaturen an diesen Geräten durchführen können, sofern hierfür Original-Ersatzteile benötigt werden. Die Versorgung mit entsprechenden Komponenten wird vollständig eingestellt.

Berichten zufolge bleibt jedoch eine spezifische Ausnahme bestehen: Der Austausch von Batterien könne für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren nach dem offiziellen Ende des Verkaufs eines Modells weiterhin möglich sein.

Für alle anderen Defekte sind Nutzer nun auf Drittanbieter oder den Gebrauchtmarkt für Ersatzteile angewiesen, da das Unternehmen keine Reparaturfähigkeit mehr garantiert. Die Geräte selbst bleiben zwar weiterhin nutzbar, ein Defekt an der Hardware kann jedoch künftig das dauerhafte Aus für das jeweilige Modell bedeuten.

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Das iPhone X als technologischer Wendepunkt

Das iPhone X nimmt in der Produktgeschichte des Herstellers eine besondere Rolle ein. Es wurde im November 2017 mit einem Startpreis von 999 US-Dollar eingeführt und galt als umfassende Neugestaltung des Smartphones. Es war das erste Modell des Herstellers, das mit einem OLED-Display ausgestattet war und auf den traditionellen Home-Button verzichtete.

Stattdessen führte das Unternehmen mit diesem Gerät die Gesichtserkennung Face ID sowie die charakteristische Aussparung am oberen Bildschirmrand, die sogenannte Notch, ein.

In Bezug auf die Software wurde der Support für das iPhone X bereits früher eingeschränkt. Die letzte große Betriebssystem-Version für dieses Modell war iOS 16. Laut technischen Spezifikationen markiert die Version 16.7.16 den finalen Software-Stand für das Gerät. Damit endete die Versorgung mit neuen Betriebssystem-Funktionen für das iPhone X bereits im Jahr 2023.

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Auswirkungen auf das MacBook Pro 2018

Neben dem iPhone X betrifft die aktuelle Neueinstufung auch das MacBook Pro mit 15-Zoll-Display aus dem Jahr 2018. Während das kleinere 13-Zoll-Modell desselben Jahrgangs bereits im Jahr 2024 als obsolet klassifiziert wurde, folgte nun die größere Variante.

Für das 15-Zoll-Modell von 2018 ist der Software-Support ebenfalls an eine Grenze gestoßen. Als letzte kompatible Betriebssystem-Version gilt macOS Sequoia in der Ausführung 15.7.7. Eine Installation neuerer macOS-Versionen ist für diese Hardware-Konfiguration nicht mehr vorgesehen.

Mit der Aufnahme in die Liste der veralteten Produkte zieht das Unternehmen nun auch für die Hardware die Konsequenz aus dem Alter der Geräte. Nutzer, die diese Modelle weiterhin im professionellen Umfeld einsetzen, müssen sich darauf einstellen, bei Defekten keine Unterstützung mehr durch den Hersteller zu erhalten.

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